Schalke 04 auf Torwartsuche: Die Spur zu Schwolow wird immer heißer

Schalke 04

Laut „Sky“ befindet sich der FC Schalke 04 mit dem SC Freiburg bezüglich der Ablösesumme in finalen Gesprächen. Der 28-Jährige hat im Breisgau noch einen Vertrag bis 2022.

Gelsenkirchen

von Norbert Neubaum

, 16.07.2020, 12:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wechsel zu Schalke steht möglicherweise kurz bevor: Torhüter Alexander Schwolow vom SC Freiburg.

Wechsel zu Schalke steht möglicherweise kurz bevor: Torhüter Alexander Schwolow vom SC Freiburg. © dpa

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider ist in der Torwart-Frage offenbar dabei, Nägel mit Köpfen zu machen. Laut „Sky“ steht eine Einigung mit dem SC Freiburg bezüglich eines Wechsels von Alexander Schwolow zu den Königsblauen unmittelbar bevor, die Gespräche seien in der finalen Phase.

Gespräche in Endphase

Der 28-jährige Schwolow hat beim SC Freiburg noch einen Vertrag bis 2022, soll den Klub aber für eine Ablösesumme von acht Millionen Euro verlassen dürfen. Schalke soll in einem ersten Angebot sechs Millionen Euro geboten haben, die tatsächliche Summe dürfte nun also irgendwo in der Mitte liegen, wobei Schalke von Freiburg angeblich die Möglichkeit der Ratenzahlung gewährt werden soll.

Noch im März hatte Schneider betont, dass Schalke nicht auf Torwartsuche sei - man wolle mit Markus Schubert, Michael Langer und Rückkehrer Ralf Fährmann in die neue Saison gehen. Doch das Vertrauen in Schubert hat offenbar erhebliche Rückschläge erlitten und Fährmanns mangelnde Spielpraxis ist der Schalker Chefetage offenbar nicht ganz geheuer. Denn eines ist klar: Kommt Schwolow, kommt er als klare Nummer eins - sieben oder acht Millionen Euro Ablöse wird Schalke nicht für einen Torhüter zahlen, der mit den anderen quasi auf „Augenhöhe“ in die Saison startet.

Fährmann-Vertrag bis 2023

Mit einer Schwolow-Verpflichtung wäre die Frage nach der Nummer eins geklärt, die nach der Nummer zwei nicht. Während Michael Langer sich mit der Rolle als Nummer drei arrangiert und auch noch ein Jahr Vertrag hat, sind Fährmann und Schubert als Nummer zwei völlig ungeeignet. Schubert hat in der vergangenen Saison „Lunte gerochen“ und wird sich mit seinen 22 Jahren nicht ein paar Jährchen hinter Schwolow auf die Bank setzen wollen. Fährmann (Vertrag auf Schalke bis 2023) ist nach den wenig produktiven Ausleihen zu Norwich City und Brann Bergen des Ausleihens und Bankdrückens sicherlich müde. Möglicherweise muss Schalke ihn verkaufen und Schubert ausleihen - und auch noch eine neue Nummer zwei holen.

Lesen Sie jetzt