Auch in Leipzig gelang den Schalker Stürmern kein Tor - für die Königsblauen war es bereits die dritte Partie in Folge ohne eigenen Treffer. Immerhin stand die „Null“ auch in der Abwehr.

Leipzig

, 28.10.2018, 17:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Kam zu seinem dritten Startelf-Einsatz innerhalb einer Woche und zeigte wie auch schon gegen Bremen und Istanbul eine weitgehend souveräne Leistung. Hatte in der 40. Minute Glück: Sein Fehler, als er bei einem Eckball neben den Ball boxte, wurde nicht bestraft. Note 3,5

Benjamin Stambouli: Sollte eigentlich geschont werden – Naldo war nach seinem Infekt aber offenbar weniger fit als der Franzose, sodass Tedesco ihm den Vorzug gab. Zeigte genauso wie schon in Istanbul eine solide Leistung. Note 3,0

Salif Sané: Weil Naldo noch nicht wieder fit genug für die Startelf war, lag es an ihm, als zentraler Innenverteidiger die Abwehr zu organisieren. Machte seine Sache gut und räumte kompromisslos ab, was abzuräumen war. Note 2,5

Matija Nastasic: Erledigte seinen Job als linker Innenverteidiger gewohnt sachlich und unaufgeregt. Hatte in der 28. Minute die erste Torchance für Schalke – Upamecano konnte seinen Torschuss allerdings abblocken. Note 3,0

Suat Serdar: Bildete gemeinsam mit Nabil Bentaleb die Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld und war dort überwiegend mit Abwehraufgaben beschäftigt. Nach vorne konnte Serdar keine großen Impulse setzen. Note 4,0

Nabil Bentaleb: Dafür, dass er der Bälleverteiler im Mittelfeld war, leistete er sich viel zu viele Fehlpässen und ließ es an Kreativität deutlich vermissen. Bezeichnend sein Freistoß, den der ohne Not in die Mauer schoss. Note 4,0

Salif Sané hält die Schalker Abwehr zusammen, Mark Uth und Breel Embolo enttäuschen erneut

Konnte kaum kreative Impulse setzen: Nabil Bentaleb © imago

Daniel Caligiuri: Hatte vor allem in der ersten Halbzeit auf seiner rechten Abwehrseite einige Probleme mit den schnellen Leipzigern, fing sich nach der Pause allerdings. Bei ihm geht die Formkurve seit dem Spiel bei Galatasaray wieder nach oben. Note 3,5

Weston McKennie: Spielte nominell auf der Zehner-Position hinter den Spitzen, ließ sich aber tatsächlich weit ins defensive Mittelfeld zurück fallen. Konnte aber viel zu wenig kreative Impulse setzen. Note 4,0

Salif Sané hält die Schalker Abwehr zusammen, Mark Uth und Breel Embolo enttäuschen erneut

Versuchte viel,ihm gelang aber wenig: Weston McKennie (r.). © imago

Hamza Mendyl: Er wird den Schalkern im nächsten Spiel gegen Hannover fehlen: Der Marokkaner schaffte das Kunststück, im sechsten Bundesligaspiel die fünfte Gelbe Karte zu sehen. Hatte Glück, dass sein Foul in der 47. Minute nicht als Strafstoß gepfiffen wurde. Tedesco musste ihn erneut auswechseln, um ihn vor einem Platzverweis zu bewahren. Note 4,5

Breel Embolo: War genauso wie Mark Uth die Empfangsstation für viele lange Bälle aus der Schalker Defensive. Lief und ackerte viel, das Tor will und will er aber einfach nicht treffen: Den Kopfball in der 28. Minute muss ein Stürmer von Format eigentlich machen. Note 4,5

Mark Uth: Nachdem er in Istanbul fast als Mittelfeldspieler aufgelaufen war, schickte Tedesco ihn dieses Mal als zweite Sturmspitze neben Embolo aufs Feld. Er lief viel, ihm gelang aber so gut wie gar nichts. Und auf sein erstes Tor im Schalke-Trikot wartet er immer noch. Note 5

Salif Sané hält die Schalker Abwehr zusammen, Mark Uth und Breel Embolo enttäuschen erneut

Mark Uth enttäuschte in Leipzig erneut und wartet immer noch auf sein erstes Tor in Königsblau. © imago

Alessandro Schöpf: Kam in der 57. Minute für den gelb-rot-gefährdeten Hamza Mendyl. Konnte aber keine Akzente setzen. Note 4,0

Steven Skrzybski: Kam in der 84. Minute für Mark Uth, fiel aber nicht weiter auf. Ohne Note.

Guido Burgstaller: Kam in der 89. Minute für Breel Embolo, um ein wenig Zeit von der Uhr zu nehmen. Ohne Note.

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