Das 0:3 bei Eintracht Frankfurt war ein echter Rückschlag für die Schalker und bedeutete die höchste Saisonniederlage. Selbst der sonst so solide Salif Sané patzte. Hier die Einzelkritik.

Frankfurt

, 11.11.2018, 20:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Musste im ersten Spiel nach seiner Rückkehr gleich drei Mal hinter sich greifen – und war an allen Toren mehr oder weniger schuldlos. Dass er trotzdem noch einer der besten Schalker war, sagt viel über das Spiel aus. Note 3,0

Benjamin Stambouli: Sah beim Frankfurter 1:0 durch Luka Jovic nicht gut aus, als er kurz vor dem entscheidenden Zweikampf leicht wegrutschte und so die entscheidenden Zentimeter zu spät kam. Zeigte auch sonst eine eher unglückliche Leistung. Note 5,0

Salif Sané: Bis zur 61. Minute zeigte er erneut eine gute Leistung – dann kam Luka Jovic. Beim Gegentor des Frankfurters sah Sané gleich zweimal nicht gut aus. Kurz danach hätte er beinahe durch einen schlechten Zweikampf gegen Ante Rebic das nächste Tor verschuldet. Note 4,5

Matija Nastasic: Bei drei Gegentoren kann sich kein Abwehrspieler gute Noten verdienen – im Vergleich mit seinen beiden Innenverteidiger-Kollegen Salif Sané und Benjamin Stambouli zeigte der Serbe allerdings noch die stabilste Leistung. Note 4,0

Daniel Caligiuri: Es war mal wieder nicht sein Spiel: Auf der rechten Außenbahn wurde Caligiuri immer wieder „Opfer“ des starken Frankfurter Pressings, das ihm kaum Möglichkeiten der Entfaltung ließ. Note 4,5

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Nabil Bentaleb: Sollte im Mittelfeld die Bälle verteilen und enttäuschte auf der ganzen Linie. Nach vorne gelang ihm so gut wie nichts, beim 3:0 der Frankfurter sah er ebenfalls unglücklich aus. Note 5,0

Ralf Fährmann war in Frankfurt noch der beste Schalker

Ansage vom Trainer: Alessandro Schöpf enttäuschte in Frankfurt. © dpa

Alessandro Schöpf: Er gewann lediglich 25 Prozent seiner Zweikämpfe – das sagt viel über seine Leistung an diesem Sonntagabend aus. Tauchte ab der zweiten Halbzeit vollständig unter. Note 5,0

Mark Uth: Hatte seine erste Chance in der 34. Minute, als er einen Weitschuss knapp neben das Tor setzte. Uth zeigte eine solide Leistung und versuchte immer wieder, seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene zu setzen. Verletzte sich kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit ohne Einwirkung des Gegners und musste ausgewechselt werden. Note 3,5

Ralf Fährmann war in Frankfurt noch der beste Schalker

Musste verletzt ausgewechselt werden: Mark Uth. © imago/Thomas Frey

Suat Serdar: Der Ex-Mainzer sollte neben Mark Uth einen recht offensiven Part im Mittelfeld spielen und die beiden Stürmer in Szene setzen. Viel gelang ihm aber nicht – er blieb weitgehend unauffällig und wurde in der 65. Minute durch Weston McKennie ersetzt. Note 5,0

Guido Burgstaller: Hätte eigentlich einen Elfmeter bekommen können, als er in der 5. Minute von Evan Ndicka im Strafraum festgehalten wurde. Lief und arbeitete wie immer sehr viel, konnte aber in einem schwachen Schalker Spiel nicht den Unterschied ausmachen. Note 4,0

Breel Embolo: Ließ sich zum Teil weit zurückfallen, um sich die Bälle aus dem Mittelfeld zu holen. In der 60. Minute vergab er eine Riesenchance und scheiterte frei vorm Frankfurter Tor an Keeper Kevin Trapp – im Gegenzug erzielte Frankfurt das 1:0. Blieb ansonsten harmlos. Note 5,0

Ralf Fährmann war in Frankfurt noch der beste Schalker

Vergab die Riesenchance zur Schalker Führung: Breel Embolo. © dpa

Yevhen Konoplyanka: Wurde in der 54. Minute für den angeschlagenen Mark Uth eingewechselt. Hatte Pech, als sein Schuss in der 78. Minute nur die Latte traf. Note 4,5

Weston McKennie: Kam in der 65. Minute für Suat Serdar, blieb aber wirkungslos. Ohne Note

Amine Harit: Kam in der 83. Minute für Breel Embolo. Ohne Note.

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