Ralf Fährmann hätte nichts gegen 80 bis 100 Saisonspiele einzuwenden

Schalke 04

Der Kapitän ist wieder an Bord: Nach seiner Verletzung mischt Ralf Fährmann wieder mit. Jetzt verrät er, warum er optimistisch auf den Rest der Hinrunde blickt.

Gelsenkirchen

, 20.11.2018, 18:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ralf Fährmann hätte nichts gegen 80 bis 100 Saisonspiele einzuwenden

Wieder am Ball: Ralf Fährmann steht nach seiner Adduktorenverletzung wieder zur Verfügung. © imago

Zwar hätte sich Ralf Fährmann seine Rückkehr ins Team sicher anders vorgestellt als bei der 0:3-Niederlage in Frankfurt – dennoch gibt sich der Torwart nach seiner ausgeheilten Adduktorenverletzung optimistisch und kämpferisch, was die kommenden Aufgaben angeht.

Ralf Fährmann über ...

...das kommende Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 18.30 Uhr): „Wir wollen unbedingt drei Punkte holen. Die Hinrunde geht in die letzte Etappe, da ist ein Sieg Pflicht. Nürnberg hat in dieser Saison viele Gesichter gezeigt, auswärts waren sie nicht so gut. Aber jedes Spiel geht bei Null los. Es besteht zwar eine gewisse Freundschaft zwischen den Vereinen – trotzdem wollen wir gewinnen.“

... den Ausfall von gleich drei Stürmern (Mark Uth, Breel Embolo, Cedric Teuchert): „Das müssen wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit kompensieren. Jeder Ausfall tut uns weh, weil jeder Spieler seine Stärken hat. Jetzt hat es ausgerechnet viele Stürmer getroffen. Der Trainer hat aber trotzdem sehr viele Optionen. Da lassen wir uns einfach mal überraschen.“

... Schalkes Probleme in der Offensive: „Oft hat das letzte Quäntchen gefehlt: Das letzte Quäntchen Glück, oder auch das letzte Quäntchen Tüchtigkeit. Es gab in den vergangenen Spielen viele Situationen, wo wir uns Torchancen erarbeitet haben, ohne, dass wir uns dafür belohnt haben. Aber egal, gegen welchen Gegner wir gespielt haben: Wir haben uns diese Chancen erarbeitet, und das stimmt mich erst einmal positiv.“

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... seine Verletzung: „Es ist immer wieder bitter, auf der Tribüne sitzen zu müssen – man ist es gar nicht mehr gewohnt, wenn man nicht selbst ins Geschehen eingreifen kann.“

... seine Vertretung Alexander Nübel: „Ich freue mich für ihn, dass er endlich mal der Öffentlichkeit zeigen konnte, wie gut er ist. Wir wussten ja schon lange, dass wir eine starke Nummer zwei haben. An der Hierarchie hat sich aber nichts geändert – hier ist klar, wer Nummer eins und wer Nummer zwei ist.“

... seinen persönlichen Ehrgeiz: „Ich freue mich auf jedes Spiel, auch, wenn es „nur“ ein Testspiel in St. Petersburg ist. Leider haben wir in Deutschland, anders als etwa in England, nur einen Pokalwettbewerb. Ich hätte nichts dagegen, in einer Saison 80 bis 100 Spiele zu machen.“

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