Der 1:0 (0:0)-Sieg bei Lok Moskau war kein Fußball für Feinschmecker. Dennoch: Auf Schalker Seite lassen sich positive Trends erkennen, Weston McKennie sticht heraus. Die Einzelkritik.

Moskau

, 03.10.2018, 21:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Vor allem nach dem Seitenwechsel nahezu beschäftigungslos. Seine größte Tat vollbrachte er in der 27. Minute, als er einen Schuss von Barinov entschärfte. Note: 3


Daniel Caligiuri: Sehr engagiert, auch größere Fehler unterliefen ihm nicht. Was ihm nach wie vor fehlt, ist seine Wucht bei seinen Flankenläufen und Offensiv-Vorstößen wie in der Vorsaison. Note: 3,5


Salif Sané:
Einige Wackler in der ersten Hälfte, danach aber sicher sowohl im Stellungs- als auch im Aufbauspiel. Harmonierte gut mit Naldo in der Viererkette. Note: 3


Naldo: War nach zwei Spielen auf der Reservebank gleich wieder Chef im Ring und zeigte, dass er auch Viererkette spielen kann. Ließ sich auch in kritischen Situationen nicht von den Moskauer Stürmern „abkochen“. Note: 2,5

Hamza Mendyl: Sehr eifrig, manchmal etwas übereifrig, was dann zu Ballverlusten führt. Ist aber drauf und dran, auf Schalke Stammkraft zu werden. Note: 3



Omar Mascarell: War bei seinem Startelf-Debüt für Schalke im defensiven Mittelfeld bemüht, keine größeren Fehler zu machen. Sah nach einem taktischen Foul „Gelb“, wurde in der Halbzeit ausgewechselt. Note: 4



Sebastian Rudy: Bemühte sich um die Chefrolle im Schalker Mittelfeld, die er allerdings wenig dominant ausübte. Er wirkt zwar engagiert, bleibt dabei aber seltsam wirkungslos. Schien von seiner Auswechslung in der 55. Minute nicht begeistert zu sein. Note: 4,5


McKennie erarbeitet sich das Tor des Tages - Naldo verleiht Schalker Defensive Stabilität

Stark in der Defensive und vorne der Mann des Spiels: Weston McKennie. © dpa

Weston McKennie: Sehr effektiv in der Balleroberung, bei Ballbesitz ist seine Leistung sicherlich noch ausbaufähig. In der 88. Minute machte er allerdings das Beste, was ein Fußballer mit dem Ball anstellen kann: Er köpfte das Schalker Siegtor. Note: 2,5



Mark Uth: Für einen Stürmer sehr fleißig in der Balleroberung. Hatte in der zweiten Halbzeit die ersten und einzigen Schalker Torabschlüsse, bis McKennie traf. Vielleicht Uths beste bisherige Leistung im Schalke-Trikot. Note: 2,5



Yevhen Konoplyanka: Begann stark – wenn bei Schalke offensiv was lief, dann über Konoplynka. Baute nach dem Seitenwechsel allerdings stark ab. Vor allem seine Flanken kamen überhaupt nicht mehr an. Bis er die Ecke zum 0:1 ausführte… Note: 3,5

McKennie erarbeitet sich das Tor des Tages - Naldo verleiht Schalker Defensive Stabilität

Breel Embolo (l.) war beim Ex-Schalker Benedikt Höwedes abgemeldet. © dpa

Breel Embolo: Blieb bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute völlig wirkungslos. Spektakulär war nur die Szene, als Benni Höwedes den Ellenbogen Embolos (keine Absicht) ins Gesicht bekam. Note: 5,0


Suat Serdar
(46. für Mascarell), Note 4; Nabil Bentaleb (55. für Rudy) 3,5; Guido Burgstaller (72. für Embolo), keine Note