Das 1:3 beim FC Porto war ein Rückschritt gegenüber dem Spiel in der Bundesliga gegen Nürnberg. Kaum ein Spieler erreichte Normalform.

von Jörg Strohschein

Porto

, 28.11.2018, 23:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Zeigte in der ersten Halbzeit zwei glänzende Paraden bei Schüssen von Danielo Pereira und Marega. Nach dem Seitenwechsel konnte der Schlussmann einem leidtun, weil seine Vorderleute bei den Gegentoren der Portugiesen vollständig die Ordnung verloren. An allen drei Gegentoren hatte Fährmann keine Schuld. Note: 2,0

Benjamin Stambouli: Als es brenzlig wurde im eigenen Strafraum, verlor er mehr und mehr die Übersicht. Vor allem beim 0:2, als er auf der Linie klären wollte, machte der Franzose eine sehr unglückliche Figur. Als Trainer Domenico Tedesco auf eine Viererkette in der Abwehr umstellte, wurde Stambouli ausgewechselt. Note: 5,0

Fährmann noch der beste Schalker, Stambouli macht eine unglückliche Figur

Noch nicht wieder in alter Form: Naldo. © imago

Naldo: Nach vier Pflichtspielen auf der Bank war der Routinier in Durchgang zwei nicht mehr richtig im Bilde. Beim 0:1 waren gleich mehrere Spieler des FC Porto im Schalker Strafraum völlig frei. Und auch bei der Vorentscheidung zum 2:0 ließ sich Naldo wie die gesamte Schalker Abwehr mit einfachen Mitteln ausspielen. Note: 4,5

Matija Nastasic: Ab und zu verlor er die Übersicht. Leistete sich in der zweiten Halbzeit, als er im eigenen Strafraum quer spielte, einen schlimmen Patzer, den Torwart Ralf Fährmann gerade noch ausbügeln konnte. Das dritte Gegentor in der Nachspielzeit ging wesentlich auf seine Kappe. Note: 4,5

Daniel Caligiuri: Spielte zwar selbstbewusst, aber seine Flanken waren nicht so präzise wie gegen den 1. FC Nürnberg. Nach dem Seitenwechsel war vom 30-Jährigen kaum noch etwas in der Offensive zu sehen. Bei den schnellen Kontern der Portugiesen war er überfordert. Note: 4,0

Omar Mascarell: Sah seine zweite Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb. Impulse gingen vom Spanier fürs Schalker Spiel nicht aus Als Porto im zweiten Durchgang aufs Tempo drückte, war Mascarell wie auch das gesamte Schalker Mittelfeld nicht in der Lage, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Note: 4,0

Hamza Mendyl: Erstmals nach seiner Verletzungspause wieder am Ball. Machte zu wenig nach aussichtsreichen Spielsituationen, wo er zuvor den Ball erobert hatte. Ihm war bei einigen Aktionen anzumerken, dass er noch nicht zurück im Spielrhythmus ist. Note: 4,0

Fährmann noch der beste Schalker, Stambouli macht eine unglückliche Figur

Sorgte immerhin für den Anschlusstreffer: Nabil Bentaleb. © imago

Nabil Bentaleb: Zeigte zunächst eine solide Leistung und hatte im offensiven Mittelfeld einige gute Ideen, die seine Mitspieler aber nicht verwerteten. Doch je länger das Spiel dauerte, desto weniger war vom Algerier zu sehen. Immerhin gelang Bentaleb per Elfmeter das zwischenzeitliche 1:2 kurz vor dem Abpfiff. Note: 3,5

Yevhen Konoplyanka: Nach langer Abstinenz mal wieder in der Startelf. Sehr einsatzfreudig, aber im Abschluss fehlte ihm das Glück. Wenigstens schoss er nach 54 Minuten mal auf das Tor von Porto, doch Casillas hatte keine Mühe. Das einzige Schalker Tor bereitete er mit vor. Note: 4,0

Fährmann noch der beste Schalker, Stambouli macht eine unglückliche Figur

Im Hintergrund freuen sich Felipe und Militao - vorne schaut Yevhen Konoplyanka fassungslos drein. © dpa

Franco Di Santo: Haderte oft mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Im Zweikampf meistens nur zweiter Sieger. Blieb über die gesamte Spielzeit blass. Konnte seine Aufstellung wieder einmal nicht rechtfertigen. Note: 4,5

Steven Skrzbski: Musste wegen einer Schulterverletzung zur Halbzeit ausgewechselt werden. Spielte bis dahin unauffällig. Half oft in der Defensive aus, was auf Kosten seiner Angriffsbemühungen ging. Ob er am Samstag beim Bundesligaspiel in Hoffenheim zur Verfügung steht, müssen weitere medizinische Untersuchungen erweisen. Note: 4,0

Amine Harit: Wurde in der zweiten Halbzeit für den angeschlagenen Skrzybski eingewechselt, konnte dem Schalker Angriffsspiel allerdings keine neuen Impulse geben. Note: 5,0

Alessandro Schöpf: Kam in der 62. Minute für Caligiuri, ohne Note

Sebastian Rudy: Kam in der 71. Minute für Stambouli, ohne Note

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