Schalke-Trainer Domenico Tedesco wagt in Sachen Aufstellung keine Experimente, er setzt auf Bewährtes. Aber welche Spieler haben die besten Karten? Wir zeigen die potenzielle Startelf.

Gelsenkirchen

, 20.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Tika Taka, das wissen die Experten spätestens seit dieser Weltmeisterschaft, ist out. Die „falsche Neun“ sowieso, und wer zu viel Ballbesitz hat, hat eigentlich schon verloren. Was nun zählt, ist eine kompakte Defensive, die richtige Balance innerhalb der Mannschaft, die Fähigkeit, offensive Nadelstiche zu setzen und der Verzicht auf die ganz großen Stars. Und plötzlich wieder populär ist nach der jahrelang gepredigten Viererkette auch die Dreierkette, die im Defensiv-Fall zur Fünferkette werden soll.

Schalke spielt den Fußball der Zukunft

Das erinnert doch sehr an den Schalker Spiel-Stil der vergangenen Saison – für den, das aber nur am Rande, mussten sich die „Königsblauen“ von den gleichen Experten als „schlechtester Vizemeister aller Zeiten“ beschimpfen lassen. Dabei hat Schalke da möglicherweise schon den Fußball der Zukunft gespielt…

Schalke und vor allem Trainer Domenico Tedesco tut also gut daran, sich nicht aufs taktische Glatteins führen zu lassen und den Spiel-Stil der letzten Saison als Fundament für die kommende Spielzeit zu nutzen.

Was neu ist, ist die Dreifach-Belastung mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. Die hatte Schalke in der letzten Saison nicht. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies warnte auf der Mitgliederversammlung daher vorsorglich schon mal vor dem Beispiel 1. FC Köln. „Die Arbeit“, so Tönnies, „geht jetzt erst richtig los“. Zumindest scheint Schalke gut gerüstet zu sein. Denn Optionen hat Domenico Tedesco reichlich.

So könnte eine Schalker Startelf im oft gespielten 3-5-2-System aussehen:

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt