Breel Embolo: Die Kritik am Stürmer wird immer lauter

Schalke 04

Schalkes Stürmer sind aktuell außer Form. Fünf Tore in neun Spielen sind eine ganz schwache Bilanz. Zusammen mit Mainz 05 haben die Königsblauen den schwächsten Angriff der Liga.

Gelsenkirchen

, 29.10.2018, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Breel Embolo: Die Kritik am Stürmer wird immer lauter

Wieder kein Tor erzielt: Auch in Leipzig vergab Schalke-Stürmer Breel Embolo beste Möglichkeiten. © imago

In Istanbul vergab er drei klare Torchancen, in Leipzig hatte er eine hundertprozentige Kopfballchance – Breel Embolo verzweifelt momentan auch ein bisschen an sich selbst.

Aufwand und Ertrag stimmen bei den Stürmern nicht überein


Denn Aufwand und Ertrag stimmen bei Schalkes Stürmer seit Saisonbeginn überhaupt nicht überein. Deshalb werden die kritischen Stimmen immer lauter, die Embolo in seinem dritten Schalke-Jahr den sportlichen Durchbruch nicht mehr zutrauen.

Christian Heidel will davon nichts wissen. Er stärkt dem Schweizer Nationalspieler den Rücken. „Wir müssen keinem erklären, dass das Tor 7,32 Meter breit ist und der Ball dort rein soll. Das wissen unsere Spieler alles. Es gibt so Phasen, da kann kein Trainer der Welt etwas dafür, dass in einer Mannschaft Ladehemmung herrscht“, so der Schalker Sportvorstand.

„Es gibt Stürmer, die haben gar keine Möglichkeiten in einem Spiel“


Und speziell zu Embolo führte Heidel ins Feld: „Man darf nicht vergessen: Breel hat sich die Chancen erarbeitet. Es gibt Stürmer, die haben gar keine Möglichkeiten in einem Spiel. Wir bauen den Jungen immer wieder auf, und man sollte auch einmal anerkennen, wie viel Breel in den 90 Minuten gearbeitet hat. Er wird sich dieses Glück verdienen, dass der Ball auch einmal wieder rein geht. Da bin ich ganz sicher“.

Druck auf die Angreifer wächst von Spiel zu Spiel


Doch zu viel Zeit darf sich Embolo nicht mehr lassen. Er muss liefern, sonst verlieren auch Trainer und Management den Glauben an seine Fähigkeiten.

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