Benedikt Höwedes: „Der Abschied von Schalke hat wehgetan“

Schalke 04

Für ihn war es ein besonderer Abend: Zum ersten Mal seit seinem Abschied kehrte Benedikt Höwedes für ein Pflichtspiel in die Arena zurück. Nachher erzählte er, wie es dabei gegangen ist.

Gelsenkirchen

, 12.12.2018, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Benedikt Höwedes: „Der Abschied von Schalke hat wehgetan“

Benedikt Höwedes wurde bei seiner Rückkehr von den Schalke-Fans gefeiert. © imago

Nach dem Spiel verdrückte er einige Tränen. Für Benedikt Höwedes war die Rückkehr mit Lokomotive Moskau in die Veltins-Arena kein normales Spiel.

Wie haben Sie die 90 Minuten empfunden?

Ich habe so viele schöne Momente in diesem Stadion erlebt. Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass ich hier auf dem Platz stand. Das tut schon weh.

Wie bewerten Sie das Ergebnis des Spiels?

Obwohl wir hätten gewinnen müssen, hätte ich mich auch mit einem Unentschieden zufrieden gegeben, weil wir jetzt auch nicht super viele Situationen hatten, wo wir hätten treffen können, außer am Ende der ersten Halbzeit. Dann passiert uns genau das, was uns auch im Hinspiel passiert ist. Schalke hat ja auch keinen Hurra-Fußball gespielt, aber in letzter Minute zu verlieren, das tut dann schon manchmal weh.

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War es schwer für Sie, sich auf das Spiel zu konzentrieren?

Es war schon vorher klar, dass das kein normales Spiel für mich werden würde. Und ich musste zusehen, dass ich mich auf das Spiel konzentriere, weil mir natürlich viele Leute geschrieben und Glück gewünscht haben. Ich hätte mich gern mit einem Sieg verabschiedet. Das ist ein bisschen schade. Aber uns fehlten ein wenig der Mut und das letzte Risiko.

Jetzt geht es zurück nach Moskau?

Nein. Das war für uns das letzte Spiel in diesem Jahr. Jetzt geht es nach Hause. Ich glaube, dass ich von allen meinen Mitspielern den kürzesten Heimweg habe.

Wie geht es Ihrem Sohn Bas Antonius?

Er wächst und gedeiht. Ich möchte so wenig wie möglich von seiner Entwicklung verpassen. Jetzt freue ich mich auf den Urlaub.

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