Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Auf Schalke muss jetzt Klartext geredet werden

dzGastkolumne

Nur ein Punkt trennt Schalke von Platz 16 - bei einer weiteren Niederlage in Stuttgart droht das Überwintern auf dem Relegationsplatz. Unser Gastkolumnist sagt, was sich jetzt ändern muss.

von Klaus Fischer

Gelsenkirchen

, 20.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Spätestens jetzt ist die Lage auf Schalke höchst bedenklich: Wer das Spiel gegen Bayer Leverkusen gesehen hat, dem musste angst und bange werden. Dabei war der Gegner nun wirklich ebenfalls ganz schwach. Aber für Schalke hat es gereicht.

Niemand soll glauben, dass alleine das vorhandene Potenzial reichen würde, um für Schalke eine Nicht-Abstiegs-Garantie abzugeben. An ihrem Potenzial haben sich schon ganz andere Mannschaften berauscht und dann nicht mehr die Kurve gekriegt. Diese latente Gefahr droht natürlich auch Schalke.

Umfrage

Wie bewerten Sie den Schalker Auftritt gegen Leverkusen?

256 abgegebene Stimmen

15 Punkte nach 16 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Ich habe es hier ja schon erwähnt: Wir müssen so ehrlich sein und zugeben, dass Schalke auch in der vergangenen Saison nicht die Sterne vom Himmel gespielt hat und oft das Spielglück hatte, das nun abhanden gekommen ist.

Klaus Fischer (68) ist mit 182 Toren in 295 Bundesliga-Spielen Schalkes erfolgreichster Torschütze aller Zeiten. In seiner Kolumne setzt er sich regelmäßig mit der Situation bei den Königsblauen auseinander.

Aber in der letzten Saison hatte die Mannschaft eine Grundstabilität, von der jetzt nichts mehr zu sehen ist. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Die heftige Rotation, der Verzicht auf Naldo, ein Mittelfeld ohne Tempo, ohne Mut, und nun im Sturm natürlich auch das große Verletzungspech.

Kaderplaner? Das ist eine lästige Diskussion...

Der Trainer, logisch, steht da in der Verantwortung. Wo so viel schief geht, kann ein Trainer nicht alles richtig gemacht haben. Das gilt aber für alle Entscheidungsträger. Mein Ansatz: In der Winterpause muss untereinander Klartext geredet werden, auch mit Domenico Tedesco. Mein Gefühl ist, dass noch immer zu viel schöngeredet wird, damit muss jetzt Schluss sein.

Genau so wie mit der lästigen Diskussion um einen Kaderplaner. Welcher Neunmalkluge soll denn jetzt daherkommen und schlaue Ideen haben? Das ist eine interne Schalker Aufgabe!

Schlagworte: