So richtig überzeugen konnte beim 1:0-Sieg der Schalker gegen Lokomotive Moskau kaum ein Profi. Vor allem im Spiel nach vorn fehlte die Durchschlagskraft.

Gelsenkirchen

, 11.12.2018, 21:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Ein undankbares Spiel für den Keeper – er blieb nahezu beschäftigungslos und wurde bis auf wenige Szenen nicht gefordert. Erst in der 53. Minute wurde er erstmals ernsthaft gefordert. Note 3

Benjamin Stambouli: Zeigte einige Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung, die man so von ihm eigentlich nicht gewohnt ist. In der Abwehr wurde er nicht groß gefordert. Note 3,5

Naldo: Durfte endlich mal wieder von Beginn an ran und zeigte deutlich, dass er sich freute, wieder auf dem Platz zu stehen. Der aktivste der drei Innenverteidiger schaltete sich immer wieder in die Offensive ein. Note: 3

Alessandro Schöpf wird zum Matchwinner, Neuling Ahmed Kutucu zeigt gute Ansätze

Bester Abwehrspieler der Dreierkette: Naldo © dpa

Matija Nastasic: Auch er zeigte ungewohnte Schwächen: Bei der Chance für Moskau kurz vor der Halbzeit ließ er sich von Barinov austanzen. Note 3,5

Alessandro Schöpf: Er begann schwach, drehte allerdings vor der Halbzeit auf und initiierte ein paar im Ansatz gute Angriffe. Im Abschluss fehlte ihm dann allerdings die Präzision – bis zu seinem Tor in der Nachspielzeit. Note 3,5

Omar Mascarell: Von ihm hätte man eigentlich erwarten können, dass er die Chance, einmal in der Startelf zu stehen, besser nutzt. Das tat er nicht: Von ihm gingen kaum irgendwelche Impulse aus. Er hat seine Rolle auf Schalke noch immer nicht gefunden. Note 5

Suat Serdar: Auch Schalkes zweiter defensiver Mittelfeldspieler blieb blass. Er rannte sich zu oft fest und trennte sich in vielen Situationen zu spät vom Ball. Zudem handelte er sich eine unnötige gelbe Karte ein. Vergab in der 75. Minute Schalkes beste Chance. Note: 5

Alessandro Schöpf wird zum Matchwinner, Neuling Ahmed Kutucu zeigt gute Ansätze

Musste schon früh verletzt raus: Hamza Mendyl. © imago

Hamza Mendyl: Musste bereits nach einer Viertelstunde verletzt ausgewechselt werden und bleibt deshalb ohne Note

Benjamin Goller: Sein erster Startelfeinsatz für Schalke – und das gleich in der Champions League. Stark, wie er in der 23. Minute an der Außenlinie Gas gab und gleich mehrere Gegner aussteigen ließ. Allerdings fehlte ihm dann doch in vielen Situationen die nötige Übersicht. Wurde in der 59. Minute für Amine Harit ausgewechselt. Note 4

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Gegen Benedikt Höwedes meist einen Schritt zu spät: Cedric Teuchert. © imago

Cedric Teuchert: Er bekam es im Sturmzentrum mit Schalkes Ex-Kapitän Benedikt Höwedes zu tun und wurde von diesem nahezu neutralisiert. Hatte kaum Möglichkeiten, sich auszuzeichnen und wurde in der 72. Minute für Kutucu ausgewechselt. Note 5

Yevhen Konoplyanka: Versuchte es häufig mit Schüssen aus der zweiten Reihe, blieb dabei aber erfolglos. Seine Eck- und Freistöße waren meist zu unpräzise. Immerhin war dem Ukrainer der Einsatzwillen anzusehen. Note 4

Alessandro Schöpf wird zum Matchwinner, Neuling Ahmed Kutucu zeigt gute Ansätze

Zeigte Einsatzwillen: Yevhen Konoplyanka. © imago

Abdul Rahman Baba: Kam in der 16. Minute für Hamza Mendyl – und demonstrierte, warum er auf seiner Position höchstens dritte Wahl ist. Note 5

Amine Harit: Kam in der 59. Minute für Benjamin Goller. Versuchte, die Offensive der Schalker ein wenig zu beleben, blieb dabei aber weitgehend erfolglos. Note 4

Ahmed Kutucu: Kam in der 72. Minute für Cedric Teuchert und gab sein Pflichtspieldebüt bei den Profis. War in der 76. Minute zu eigensinnig, als er in aussichtsreicher Position selbst schoss statt abzuspielen. Empfahl sich aber für weitere Aufgaben.

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