Fridays for Future

Tausende demonstrieren bei „globalem Klimastreik“ in NRW – nicht nur für das Klima

In vielen Städten in NRW gab es am Freitag wieder Proteste - Fridays for Future hatte die Menschen auch in NRW zum Klimastreik aufgerufen. Demonstriert wurde aber nicht nur für das Klima.
Teilnehmerinnen beim Klimastreik von Fridays for Future am Invalidenpark halten Plakate.
Teilnehmerinnen beim Klimastreik von Fridays for Future am Invalidenpark halten Plakate. © Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Tausende Menschen haben am Freitag in nordrhein-westfälischen Städten für Klimagerechtigkeit und Frieden demonstriert. Die Bewegung Fridays for Future (FFF) hatte zum zehnten „globalen Klimastreik“ aufgerufen. Bei den Aktionen unter dem Motto „People not Profit“ wollten die Teilnehmer auch Solidarität mit der Ukraine ausdrücken.

Vorwiegend junge Menschen bei der Demo

In Aachen zogen nach Angaben der Polizei am Vormittag rund 2000 vorwiegend junge Menschen durch die Straßen. In Köln versammelten sich etwa 3000 Teilnehmer – 10.000 waren angemeldet – zu einer Kundgebung im Rheinpark. Anschließend startete eine Fahrraddemo mit etwa 1000 Teilnehmenden, zeitgleich zogen Demonstranten zu Fuß auf der rechten Rheinseite entlang. In Bonn hatten die Veranstalter 3000 Teilnehmer für einen Protestzug angemeldet. Nach Angaben der Polizei nahmen in Münster rund 7000 Menschen an den Protesten teil. Insgesamt waren im Laufe des Tages Aktionen in rund 50 NRW-Städten geplant.

Laut FFF gab es bundesweit an mehr als 300 Orten Kundgebungen oder Demonstrationszüge. Unter den Motto „#PeaceAndJustice“ forderten die Aktivistinnen und Aktivisten mit Blick auf den Ukraine-Krieg einen Importstopp von Kohle, Öl und Gas aus Russland und den sofortigen Ausbau von erneuerbaren Energien.

dpa

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