Rhein-Herne-Kanal

Schwimmer zwingen Schiff zu Not-Stopp und werfen mit Steinen

Im Rhein-Herne-Kanal hat ein Tankschiff einen Not-Stopp eingelegt. Grund dafür waren Schwimmer im Gewässer. Als die Matrosen die Männer zur Rede stellen wollten, warfen die Schwimmer Steine.
Schwimmer im Rhein-Herne-Kanal haben den Fahren eines Tankschiffs zu einem Not-Stopp gezwungen. © Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

Schwimmer in der Fahrrinne des Rhein-Herne-Kanals haben den Kapitän eines Tankschiffs zu einem Not-Stopp gezwungen: Er musste am Samstagnachmittag bei laufender Fahrt in der Nähe von Essen den Rückwärtsgang einlegen, um eine Kollision mit den Badenden zu verhindern, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Als die Besatzung die Schwimmer ansprach, habe es Streit gegeben. Weitere Männer hätten vom Ufer aus Steine auf das Schiff geworfen und einen Matrosen getroffen. Der Mann blieb aber unverletzt. Als Streifenpolizisten dazukamen, sei die Gruppe schon verschwunden gewesen, berichtete die Polizei.

Das Schwimmen und Baden in Kanälen ist grundsätzlich verboten, wird aber meist geduldet, solange die Schwimmer den Schiffsverkehr nicht behindern. An Brücken, Schleusenanlagen oder Häfen ist das Baden absolut verboten, Verstöße werden verfolgt und angezeigt.

dpa

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