Der Shutdown soll verlängert werden. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Shutdown soll bis 28. März verlängert werden – Liveblog

Der Shutdown soll erneut verlängert werden. Dennoch könnte es Lockerungen geben. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 533.859 bestätigte Fälle – 25.700 aktuell Infizierte – 13.141 Todesfälle, Wocheninzidenz: 64,3 (Stand: 2.3.2021).
  • Der Shutdown soll bis zum 28. März verlängert werden. Die Kontaktbeschränkungen könnten jedoch weniger streng ausfallen.
  • Hunderttausende Impfdosen von Astrazeneca liegen bereit: Daher fordern Sachsen und Bayern, dass jeder Bürger ab 18 unabhängig vom eigentlichen Stufenplan ein Impfangebot bekommen soll.
  • Die Drogeriekette dm hat als erstes Handelsunternehmen ein Datum für den Verkaufsstart von Corona-Schnelltests angekündigt. Ab Dienstag, 9. März, sollen die jüngst zugelassenen Testkits verfügbar sein.
  • Ab dem 8. März werden Lehrer, Kita-Mitarbeiter und Polizisten in NRW geimpft.
  • Die Friseursalons haben seit dem 1. März wieder geöffnet – manche starteten bereits mitten in der Nacht.
  • Um die Impfung im Land voran zu treiben, wollen die Hausärzte in NRW ihre Patienten selbst gegen Corona impfen. Die Praxen seien dafür startklar.
  • Seit dem 22. Februar greifen in NRW zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Alle Infos finden Sie hier.
  • Das Land NRW hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen. Die wichtigsten Regeln, die in NRW bis zum 7. März gelten sollen, finden Sie hier.











+++

Dienstag, 2. März, 19.10 Uhr

Merkel kündigt regionalisierte Öffnungsstrategie und Massentests an

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine breite und monatelange Teststrategie angekündigt, die nach dem Corona-Lockdown die geplanten Lockerungen absichern soll. Dies werde nach Einschätzung der Bundesregierung für die Monate April, Mai und Juni benötigt, sagte Merkel am Dienstag in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Später werde das Impfen so dominante Wirkungen haben, dass eine Teststrategie in solchem Umfang nicht mehr notwendig sei.

Außerdem kündigte die Kanzlerin eine stärker an regionalen Entwicklungen orientierte Öffnungsstrategie an. Die Strategie, die man für die Zukunft entwickele, setze nicht mehr nur auf bundesweite Inzidenzen oder R-Werte, sondern mache auch lokale Unterschiede, sagte Merkel.

Dienstag, 2. März, 18.43 Uhr

„Pragmatische Lösungen“: Krefeld beginnt mit Lehrer-Impfungen

Sechs Tage vor dem regulären Impfstart für Beschäftigte von Grundschulen und Kitas in Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Krefeld die ersten Personen dieser Gruppe gegen das Coronavirus geimpft. „Wir wollen soviel Impfstoff wie möglich verabreichen“, sagte Stadtsprecher Sebastian Peters der Deutschen Presse-Agentur. Am ersten von zwei Tagen der Sonderaktion in dieser Woche wollte die Stadt am Niederrhein nach eigenen Angaben rund 600 Lehrerinnen und Lehrer sowie Angestellte von Kitas und sonstiges Personal der Einrichtungen impfen lassen. „Es hat sich gezeigt, dass genügend Impfstoff da ist. Da wollten wir pragmatische Lösungen finden“, betonte Peters. Die Sonder-Impfaktion für Grundschullehrer und Erzieher war möglich geworden, weil Krefeld kurzfristig rund 1200 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs bekam, die nicht eingeplant waren.

Dienstag, 2. März, 17.48 Uhr

Medizinerverbände sprechen sich gegen Corona-Schnelltests für Schüler aus

Überlegungen in der Politik zu regelmäßigen Corona-Tests bei Schülern stoßen bei Medizinerverbänden auf Kritik. „Die zu erwartende hohe Zahl an falschen negativen und falschen positiven Ergebnissen würde aus unserer Sicht weit mehr Schaden anrichten als nutzen“, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Es bestehe „eine erhebliche Gefahr“, dass die Hygienemaßnahmen nach negativen Testergebnissen nicht mehr eingehalten würden, weil sich die Schüler in falscher Sicherheit wögen. „Angesichts vieler falscher negativer Ergebnisse könnte das zu mehr Ansteckungen führen, als wenn nicht getestet würde; das wäre verheerend.“ Auf der anderen Seite müssten Kinder bei falsch positiven Ergebnissen unnötig in Quarantäne.

Dienstag, 2. März, 16.37 Uhr

Corona-Lagezentrum wird selbst von Corona-Fällen erfasst

Zwei Fälle mit der britischen Corona-Variante unter Mitarbeitern haben einen Großteil der Belegschaft des Corona-Lagezentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises in Quarantäne verbannt. Es werde Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Corona-Hotline und bei der Bearbeitung von Anfragen geben, hatte der Kreis am Montag in Bergisch Gladbach mitgeteilt. 53 von rund 80 Mitarbeitern des Lagezentrums des Gesundheitsamtes seien in Quarantäne. Die Zahlen seien weiterhin aktuell, sagte eine Sprecherin am Dienstag.

Dienstag, 2. März, 15.41 Uhr

Laschet: Testen neben Impfen wichtiges Mittel gegen Corona

Testen, testen, testen“ ist nach den Worten von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) neben dem Impfen die Botschaft bei der Pandemiebekämpfung für die nächsten Monate. „Denn wir werden in den nächsten Monaten in Deutschland Millionen an Tests und Selbsttests benötigen, um mit dem Virus, um mit der Pandemie zu leben“, sagte der CDU-Bundeschef am Dienstag nach dem Besuch eines mittelständischen Herstellers von Schnelltests in Minden.

Armin Laschet (CDU,l), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besichtigt die Produktion der Firma Nal von Minden.
Armin Laschet (CDU,l), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besichtigt die Produktion der Firma Nal von Minden. © picture alliance/dpa/dpa-Pool © picture alliance/dpa/dpa-Pool

Dienstag, 2. März, 14.38 Uhr Corona-Ausbruch bei Miele: 4000 Mitarbeiter von Ausfällen betroffen Nach einem Corona-Ausbruch im Euskirchener Werk des Hausgeräteherstellers Miele sind derzeit firmenweit 4000 Mitarbeiter von Produktionsausfällen betroffen. Das teilte eine Sprecherin mit. Nach positiven Tests in dem Motorenwerk im Rheinland mussten Ende Februar über 200 Mitarbeiter in Quarantäne. Die Produktion wurde heruntergefahren, soll am 10. März wieder starten.

Dienstag, 2. März, 14.20 UhrLaschets Forderung vor dem Bund-Ländertreffen Er mahnt und fordert. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich vor dem Bund-Länder-Treffen geäußert.

Dienstag, 2. März, 13.16 UhrForscher untersuchen: Ist die Impfung für Corona-Genesene mit Symptomen sinnvoll?

Was sollten Menschen mit Langzeitsymptomen beachten, wenn die Impfung gegen Covid-19 ansteht? Und kann die Impfung vor Long Covid schützen? Das versuchen Wissenschaftler nun zu beantworten.

Dienstag, 2. März, 11.32 UhrShutdown soll verlängert werden – aber punktuelle Lockerungen Ab dem kommenden Montag könnten die Corona-Regeln punktuell gelockert werden, der Shutdown soll derweil bis zum 28. März verlängert werden. Das berichtet Der Spiegel – und beruft sich auf eine Vorlage, über die Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs beraten will.

Demnach sollten die Kontaktbeschränkungen weniger streng ausfallen. Sport mit bis zu zehn Personen sollte unter freiem Himmel möglich sein. Buchhandlungen sowie Gartenmärkte sollten öffnen dürfen. Ebenso wie Fahr- und Flugschulen, wobei dafür tagesaktuelle negative Tests und Hygienekonzepte nötig seien, schreibt Der Spiegel.

Bezüglich der Kontaktbeschränkungen heißt es, dass private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich werden könnten – jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Für die Osterfeiertage sehe der Entwurf Ausnahmen vor: Vom 2. bis 5. April sollten Verwandtenbesuche auch möglich sein, wenn mehr als zwei Hausstände zusammenkämen.

Dienstag, 2. März, 11.22 Uhr Kultusminister werben für Schulöffnung Die Kultusministerkonferenz wirbt für weitere Schritte zur Schulöffnung im März und fordert, der Bund müsse flächendeckende Corona-Tests an den Schulen finanzieren. Die Kultusminister sprächen sich „für weitere Schritte zur sukzessiven Öffnung von Schulen“ aus, heißt es in einem Beschluss, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

„Sofern es die Infektionslage weiterhin zulässt, soll der in den jüngeren Jahrgängen und den Abschlussklassen begonnene Wechsel- oder Präsenzunterricht im März 2021 auf weitere Jahrgänge ausgeweitet und intensiviert werden“, führen die Kultusminister in ihrem Beschluss aus. „Hiervon abweichende Regelungen können regional getroffen werden.“

Schüler mit Mund-Nasen-Bedeckung und Gesichtsmaske nehmen am Unterricht teil nach der Wiedereröffnung der Schule. © picture alliance/dpa/Agencia Uno © picture alliance/dpa/Agencia Uno

Dienstag, 2. März, 11.11 UhrEpidemiologe im Interview: Lockerungen nur unter eine Bedingung möglichEine 7-Tages-Inzidenz von 35 – die für Lockerungen bisher magische Marke – ist nicht in Sicht, sagt Professor Karch, Epidemiologe aus Münster. Für Lockerungen sieht er deshalb nur eine Chance.

Dienstag, 2. März, 10.18 UhrImpfstoff aus dem Drucker soll zugelassen werden Der neue Corona-Impfstoff von Curevac steht in den Startlöchern – er soll aus einem Impfstoffdrucker kommen, der bereits von dem Pharmaunternehmen getestet wird.

Dienstag, 2. März, 8.15 UhrCorona-Inzidenz in NRW stagniertDie Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt bei 64,3 (Vortag 64,4). Vor einer Woche lag der Wert bei 61,7. Der Märkische Kreis hat in NRW mit 124,6 den höchsten Inzidenzwert, etwas höher als Solingen (124,3). Für die größte NRW-Stadt Köln wurde ein Wert von 76,3 gemeldet, für die Landeshauptstadt Düsseldorf 48,7 und für Dortmund 62,9. In Münster (32,7), Coesfeld (30,4) und Bielefeld (31,4) sind die Werte hingegen unter dem Zielwert 35.

Dienstag, 2. März, 7.20 UhrTwitter kennzeichnet potentielle Corona-Fakenews Twitter hat ein stärkeres Vorgehen gegen die Verbreitung falscher Informationen über Corona-Impfungen angekündigt. Ab sofort würden Tweets, die irreführende Informationen rund um das Thema enthalten könnten, entsprechend gekennzeichnet, teilte der Kurznachrichtendienst mit.

Twitter hatte in der Frühphase der Pandemie vergangenes Jahr zunächst seine Definition zu „schädlichen“ Inhalten ausgeweitet und dann ein härteres Vorgehen gegen Tweets mit falschen Informationen über das Coronavirus angekündigt.

Seit der Einführung der neuen Corona- Richtlinie hat das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8400 Tweets entfernt und Maßnahmen gegen 11,5 Millionen Konten ergriffen.

Dienstag, 2. März, 6.30 Uhr

Bundesweit 3943 Corona-Neuinfektionen und 358 neue Todesfälle Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 358 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3883 Neuinfektionen und 415 neue Todesfälle verzeichnet. Der bundesweite Inzidenz-Wert liegt bei bei 65,4 – und damit etwas niedriger als am Vortag (65,8).

Dienstag, 2. März, 6.10 UhrDrei Städte fordern mehr Eigenverantwortung in Sachen Lockdown

Rostock, Münster und Tübingen würden gerne eigene Wege zur Bekämpfung der Pandemie beschreiten. Die Inzidenz in allen drei Städten liege seit 4 Wochen unter 50 und aktuell unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. „Dennoch stecken wir im Lockdown fest, weil wir vor Ort nur verschärfende Maßnahmen beschließen dürfen, aber keine Abweichungen oder Lockerungen von den Vorgaben der Länder. Das sollte sich ändern“, hieß es in einem Schreiben, das die Bürgermeister an die Regierung richteten.

Dienstag, 2. März, 5.30 Uhr

Viele ungenutzte Impfdosen – Minister fordern Impfung für alle

Waren noch in der vergangenen Woche nur 15 Prozent der gelieferten Dosen des Vakzins von Astrazeneca verimpft, stieg der Anteil inzwischen auf 31 Prozent. Doch noch immer liegt rund eine Million Dosen ungenutzt in den Kühlschränken. Mehrere Politiker, darunter Markus Söder und Michael Kretschmer, fordern nun, diesen Impfstoff für alle freizugeben. Er solle möglichst schnell auch von Haus- und Betriebsärzten verimpft werden. Morgen beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Pandemie.

Montag, 1. März, 20.57 Uhr

Zoos fordern ein „Ende der Ungleichbehandlung“ und wollen mit Hygienekonzept öffnen

Die Deutsche Tierpark-Gesellschaft (DTG) hat sich für eine schnelle Öffnung aller Zoos und Tierparks ausgesprochen. „Wir fordern ein verlässliches Öffnungsszenario und ein Ende der Ungleichbehandlung für die Zoowelt“, sagte Gert Emmrich, Präsident der DTG mit Sitz in Dessau-Roßlau, am Montag. „Ein Zoobesuch ist nicht anders zu bewerten als ein Spaziergang an der frischen Luft.“

Einige Bundesländer – beispielsweise Sachsen-Anhalt, Brandenburg oder Rheinland-Pfalz – hätten ihre Zoos bereits geöffnet oder angekündigt, dies in Kürze zu tun. Es sei den Besuchern nicht mehr zu vermitteln, warum ein Zoo geschlossen sei, ein anderer ein paar Kilometer weiter in einem anderen Bundesland aber geöffnet habe.

Montag, 1. März, 19.32 Uhr

WHO: Corona-Zahlen steigen weltweit – „enttäuschend, aber nicht überraschend“

Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen steigen wieder. Nach sechs Wochen mit sinkender Tendenz gebe es nun wieder einen Zuwachs, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf. Abgesehen von Afrika und der Region im westlichen Pazifik sei überall ein Aufwärtstrend zu beobachten. „Das ist enttäuschend, aber nicht überraschend.“ Ursachen könnten die Corona-Lockerungen und die ansteckenderen Varianten des Virus sein – „und dass die Menschen weniger vorsichtig werden“, sagte Tedros.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). © picture alliance/dpa/KEYSTONE © picture alliance/dpa/KEYSTONE

Montag, 1. März, 18.35 Uhr

„Expertenrat Corona“ empfiehlt Kombi-Pack für Öffnungsschritte

Zeitliche oder branchenspezifische Vorgaben zum Ausstieg aus dem coronabedingten Lockdown sind aus Sicht des nordrhein-westfälischen „Expertenrats Corona“ nicht zielführend. Öffnungsschritte sollten stattdessen an eine neue, umfassende Kombination aus Schutzmaßnahmen vor Ort gekoppelt werden. Kurz vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise legte der vor einem Jahr einberufene Expertenrat am Montag in Düsseldorf zum fünften Mal Empfehlungen vor.

„Zur Einordnung der epidemischen Lage auf lokaler Ebene sollte eine Kombination an Indikatoren eingeführt werden“, heißt es in der Stellungnahme. Dazu zählten: die Neuinfektionsrate, die Covid-19-Fallzahlen in der Intensivmedizin, die Zahl der freien Betten, die wöchentlichen Einlieferungen über 60-Jähriger, Möglichkeiten der Kontakt-Nachverfolgung, Ansteckungs- und Sterblichkeitsraten sowie Ausbrüche an „Hotspots“.

Montag, 1. März, 17.41 Uhr

Impfstart für schwer Pflegebedürftige in Modellprojekt

Die Impfungen von schwer pflegebedürftigen Menschen, die im eigenen Haushalt leben, sollen in den nächsten Wochen mit einem Modellprojekt beginnen. Das kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag an. Dabei sollen entweder Ärzte des Impfzentrums zu schwer Pflegebdürftigen fahren oder die Kassenärztlichen Vereinigungen organisierten eine Impfung dieser Personen über das System der Hausärzte. In einem Modellprojekt würden 18.000 Menschen im Pflegegrad 5 geimpft.

Montag, 1. März, 16.30 Uhr Oberbürgermeister fordern mehr Verantwortung bei Kommunen Kurz vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten haben die Oberbürgermeister von Münster, Rostock und Tübingen mehr Verantwortung für lokale Lockerungen gefordert. Jetzt schlage die Stunde der Kommunen.

Mit Schnelltests und neuen Apps zur Kontaktnachverfolgung sowie lokalen Corona-Ampeln sollten sichere Teilöffnungen in Gastronomie und Handel möglich werden, schreiben Markus Lewe (Münster/CDU), Claus Ruhe Madsen (Rostock/parteilos) und Boris Palmer (Tübingen/Grüne) in einer am Montag veröffentlichten, gemeinsamen Erklärung.Montag, 1. März, 16.09 Uhr Infizierte Düsseldorfer Arzthelferin: Bis zu 600 Kontakte Eine mit der ansteckenderen britischen Variante des Coronavirus infizierte Düsseldorfer Arzthelferin hatte zu noch mehr Menschen Kontakt als bislang bekannt. Sie sei mit bis zu 600 Personen in Kontakt gekommen, teilte die Stadt Düsseldorf mit. Die Frau soll zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen.

Ein Hinweisschild zur Masken-Pflicht. © picture alliance/Symbolbild © picture alliance/Symbolbild

Montag, 1. März, 14.58 Uhr

Bund mahnt: Keine Sorglosigkeit bei Corona-Öffnungen

Die Bundesregierung mahnt vor den Beratungen mit den Ländern über mögliche weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen weiter ein vorsichtiges Vorgehen an. „Wir sind jetzt in einer Phase der Hoffnungen, Gott sei Dank. Aber es kann und darf nicht eine Phase der Sorglosigkeit sein“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Er verwies auf sinkende Zahlen der Corona-Patienten auf Intensivstationen, anziehende Impfungen und in absehbarer Zeit massenhaft zur Verfügung stehende Schnelltests. Andererseits gebe es bei den Neuinfektionen seit einigen Tagen eine steigende Tendenz, zudem breiteten sich neue, ansteckendere Virus-Varianten weiter aus.

Montag, 1. März, 13.55 Uhr

Die komplette Pressekonferenz mit NRW-Gesundheitsminister Laumann im Video:












Montag, 1. März, 13.55 Uhr

Zweite Astrazeneca-Impfung in NRW künftig erst nach drei MonatenIn Nordrhein-Westfalen soll die zweite Impfung mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca künftig erst nach drei Monaten statt wie bisher nach neun Wochen erfolgen. Das geht aus einem Impferlass des Landes-Gesundheitsministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Bereits vereinbarte Termine für die Zweitverimpfung nach 9 Wochen können beibehalten werden“, heißt es in dem Erlass.

Montag, 1. März, 13.49 Uhr

Mehr Impfungen ab April in NRW

In NRW sollen ab 1. April die Impfkapazitäten erhöht werden. Dazu sollen die Kreise und kreisfreien Städte jeweils mit bis zu fünf Schwerpunktpraxen kooperieren können, wie aus einem Erlass des Landesgesundheitsministeriums hervorgeht.

In dem Erlass heißt es, dass angesichts der „zu erwartenden steigenden Impfstoffmengen“ statt 7000 Impfungen im Monat pro 70.000 Einwohner dann 8000 Impfungen im Monat pro 70 000 Einwohner möglich sein müssen. Dafür könne pro Kreis oder kreisfreier Stadt ein weiteres Impfzentrum eröffnet werden.

Montag, 1. März, 13.43

Impfstart für Teile der NRW-Polizei am 8. März

Die Impfungen von Polizisten mit „einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt“ sollen in Nordrhein-Westfalen am 8. März beginnen. Das geht aus dem Impferlass des NRW-Gesundheitsministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach sollen zunächst Impfungen von Einsatzhundertschaften Priorität haben.

Montag, 1. März, 13.12 Uhrdm startet Schnelltest-VerkaufEin Corona-Test ohne medizinisches Fachpersonal – Schnelltests sollen das möglich machen. dm hat nun als erste Drogeriekette ein Datum für den Verkaufsstart genannt.

Montag, 1. März, 12.40 Uhr

Impfungen für Kitapersonal und Lehrer ab dem 8. März

Nordrhein-Westfalen startet am 8. März mit Impfungen für das Personal in Kitas und Schulen. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) an. Stamp sprach von einem „Befreiungsschlag“ für Beschäftigte und Familien.

Montag, 1. März, 12.20 UhrCorona-Schnelltests bald im Drogeriemarkt erhältlichDie Drogeriekette dm hat als erstes Handelsunternehmen ein Datum für den Verkaufsstart von Corona-Schnelltests angekündigt. Ab Dienstag, 9. März, sollen die jüngst zugelassenen Testkits verfügbar sein.

Ganz sicher, ob es tatsächlich wie angekündigt mit dem Verkaufsstart klappt, ist sich dm laut Sprecher Sebastian Bayer allerdings noch nicht: „Wir rechnen mit einer Verfügbarkeit für unsere Kunden frühestens ab dem 9. März, sofern die Lieferzusagen des Herstellers eingehalten werden können“, so Bayer. Er geht davon aus, dass die Liefermengen zunächst begrenzt sind. Derweil warten mehrere Supermärkte auf die Zulassung der Schnelltests anderer Hersteller.

Montag, 1. März, 11.42 UhrAussetzung der Elternbeiträge steht zur DiskussionWie bereits im Januar sollten Elternbeiträge erlassen werden, fordern die nordrhein-westfälischen Kommunen. Zuletzt kamen allerdings keine positiven Signale aus der Politik.

Montag, 1. März, 10.59 Uhr

Bayern und Sachsen fordern zusätzlichen Impfstoff für GrenzregionBayern und Sachsen fordern aus Berlin und Brüssel Sonderhilfen für Corona-Hotspots. „Wir wünschen vom Bund und von der EU zusätzliche Impfstofflieferungen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München.

Dies sei wichtig, damit perspektivisch durch sinkende Inzidenzen Öffnungen wieder vertretbar würden. Bayern werde seine Hotspots ebenfalls „bewusst stärken“ und mehr Impfstoff in die Landkreise in den Grenzregionen geben. Beide Länder wollten zudem Tschechien besser helfen, nicht nur mit der Aufnahme von Corona-Patienten in Krankenhäusern.Montag, 1. März, 8.25 UhrGroße Mehrheit der Deutschen für Lockdown-Lockerungen

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge sind nur noch gut ein Drittel für eine Beibehaltung (26 Prozent) oder Verschärfung (9 Prozent) der geltenden Einschränkungen. 43 Prozent sprachen sich für Lockerungen aus, 17 Prozent sind sogar für eine komplette Rückkehr zur Normalität, 5 Prozent enthielten sich.

Zu Beginn des Lockdown Mitte Dezember standen noch fast drei Viertel (73 Prozent) hinter den Maßnahmen von Bund und Ländern. Anfang Januar waren noch fast zwei Drittel (65 Prozent) für eine Beibehaltung oder Verschärfung der Maßnahmen. Vor der letzten Bund-Länder-Konferenz am 10. Februar war es dann nur noch die Hälfte der Befragten, inzwischen liegt der Anteil bei 35 Prozent.

Montag, 1. März, 8.07 UhrInzidenz in NRW steigt leicht

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg in NRW binnen eines Tages leicht um 0,3 auf 64,4 Fälle. Vor einer Woche lag er noch bei 61,7. Solingen hat in NRW mit 133,8 den höchsten Inzidenzwert, etwas höher als der Märkische Kreis (127,5). Für die größte NRW-Stadt Köln wurde ein Wert von 72 gemeldet, für die Landeshauptstadt Düsseldorf 51,8 und für Dortmund 63,7. In Münster (30,8), Coesfeld (31,3) und Bielefeld (34,4) sind die Werte hingegen unter dem Zielwert 35.

Montag, 1. März, 7.27 Uhr Laschet: Corona-Bekämpfung ist keine parteipolitische Frage

CDU-Parteichef Armin Laschet will in Fragen der Corona-Pandemie keine klaren Ansagen in seine Partei hinein machen. „Corona-Bekämpfung ist keine parteipolitische Frage. Und ich warne auch davor, es zu einer Frage zwischen CDU und SPD, zwischen Grünen und FDP zu machen“, sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef

In Anbetracht der Lockdown-Lockerungen werde er dafür kämpfen, dass man zu bundeseinheitlichen Lösungen komme und dass das pauschale Schließen, das die letzten Wochen bestimmt habe, verändert werde. Laschet sprach von einer „differenzierten, vorsichtigen, angleichenden Öffnung“, zu der man in den 16 Ländern kommen solle. Am Mittwoch beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Pandemie.

Montag, 1. März, 6.16 UhrBundesweite Inzidenz bei 65,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bundesweit bei 65,8 – und damit höher als am Vortag (63,8). Vor vier Wochen, am 1. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 91 gelegen.

Montag, 1. März, 5.25 Uhr

Friseure dürfen wieder öffnen Seit 0.01 Uhr dürfen Friseure wieder arbeiten. Der Dortmunder Friseur Marco Trapani gehörte zu jenen, die bereits nachts mit der Arbeit anfingen: Seit klar war, dass die Friseure ab dem 1. März wieder loslegen dürfen, habe das Telefon kaum stillgestanden, berichtet sein Rezeptionist Mirko Konisch. „Der ganze März ist ausgebucht“, sagt er. Bundesweit ist aus der Branche Ähnliches zu hören.

Um dem Kundenandrang gerecht zu werden, wollen viele Betriebe täglich länger und auch montags öffnen, hieß es vorab von den Fachverbänden. Einige wie Trapani zelebrierten die Wiedereröffnung mit einer Nachtschicht. Die Verluste der vergangenen Monate können solche Kundenbindungs-Aktionen jedoch nicht wettmachen, sagt der Dortmunder Salon-Betreiber. Niemand könne zudem wissen, ob noch ein weiterer Lockdown folge und wie die Kunden sich verhalten.

Sonntag, 28. Februar, 21.00 UhrAstraZeneca ist laut Armin Laschet ein „exzellenter Impfstoff“NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist sich sicher: „Impfstoff, der herumliegt, hilft niemanden.“ Aus diesem Grund appelierte er im WDR an die Bürger: „Astrazeneca nehmen – damit ist man sicher.“ Er plädierte für eine Erweiterung der Impfgruppen. Dafür starte man in NRW am Montag „eine neue Initiative“. Ziel sei, so viel wie möglich zu verimpfen. Astrazeneca sei ein „exzellenter Impfstoff“.

Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, appelliert an die Bürger sich mit dem Impfstoff AstraZeneca impfen zu lassen. © dpa © dpa

Sonntag, 28. Februar, 20.18 UhrArbeitgeberpräsident Kirchhoff: Nicht im Lockdown verharrenNRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff sagte der „Rheinischen Post“ (Montag), ein Verharren im Lockdown sei nicht mehr darstellbar. Er verwies auf massive wirtschaftliche, soziale und bildungspolitische Schäden und nachlassende Akzeptanz in der Bevölkerung.

Sonntag, 28. Februar, 18.50 UhrSorge vor Pleitewelle: Kinos in NRW leuchten rotEinige Kinos in NRW leuchten ab 19 Uhr rot und nehmen damit an der bundesweiten Aktion „Kino leuchtet. Für dich.“ teil. Zudem planen die Kinobetreiber vor Ort und in den sozialen Netzwerken verschiedene Aktionen, die über den gemeinsamen Hashtag #kinoliebe sichtbar sein werden. Damit will die Branche auf ihre dramatische wirtschaftliche Situation aufmerksam machen.

Sonntag, 28. Februar, 17.55 UhrWirtschaftsminister Pinkwart: Hotels bis Ostern öffnenNRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat sich für eine schrittweise Öffnung von Handel und Gastronomie im März ausgesprochen. Bis Ostern solle das dann auch für Ferienwohnungen und Hotels möglich sein, sagte er dem „Handelsblatt“ (Sonntag). Mit Blick auf die neuen Beratungen von Bund und Ländern am kommenden Mittwoch forderte Pinkwart einen bundesweit verlässlichen Öffnungsrahmen.

Sonntag, 28. Februar, 17.01 UhrTrotz schönem Wetter: Kein Gedränge in NRWs StädtenMilde Temperaturen und Sonnenschein haben am Wochenende erneut viele Menschen in NRW ins Freie gelockt. Gedränge wie eine Woche zuvor vor allem in den Großstädten meldeten die Ordnungsämter aber nicht. Besonders die drei größten NRW-Städte Köln, Düsseldorf und Dortmund hatten bei ihren Schutzvorschriften nachjustiert. Aus der Landeshauptstadt hieß es am Sonntag zu dem neu verhängten „Verweilverbot“, die Situation an den beliebten Stellen am Rheinufer und in der Altstadt sei deutlich entspannter gewesen.

Sonntag, 28. Februar, 16.06 UhrImmunologe: Merkel sollte sich live im TV mit Astrazeneca impfen lassenDer Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, hat sich im britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender BBC in einem Radiointerview dafür ausgesprochen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) live im Fernsehen mit dem Präparat impfen lässt.

Es sei bereits abzusehen, dass die Ständige Impfkommission das Vakzin auch für die über 65-Jährigen empfehlen werde, so Watzl. „Wenn Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt ins Live-Fernsehen gehen würde und mit dem Impfstoff geimpft würde, wäre das natürlich großartig“, so der Immunologe.

Der Astrazeneca-Impfstoff habe ein reines PR-Problem, betont der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Sonntag, 28. Februar, 15.22 UhrBritische Schulkinder bekommen regelmäßig kostenlose Corona-TestsIn Großbritannien sollen alle Familien mit Schulkindern Corona-Tests für zuhause bekommen. Die Maßnahme gehört zu einem Plan, am 8. März die Schulen wieder zu öffnen. Die Tests sollen kostenlos zweimal wöchentlich an die Haushalte mit Schulkindern verteilt werden, und zwar unabhängig davon, ob dort jemand Covid-Symptome hat, teilten Beamte am Sonntag mit.

Sonntag, 28. Februar 14.28 UhrAfD-Fraktionschef Wagner ließ Sohn und Schwiegermutter impfenIn der „Impf-Vordrängler“-Debatte ist AfD-Fraktionschef Markus Wagner nach Impfungen von Familienangehörigen erneut in den Fokus gerückt. Der NRW-Fraktionsvorsitzende (56) hatte dem WDR bereits mitgeteilt, er und seine Frau seien geimpft worden. Wagner ist geschäftsführender Gesellschafter einer Einrichtung der Eingliederungshilfe für psychisch Erkrankte im Kreis Minden-Lübbecke.

Nach Angaben des WDR-Politmagazins „Westpol“ vom Sonntag bestätigte Wagner nun auch eine Impfung seines 16 Jahre alten Sohnes und seiner Schwiegermutter (81) in seiner Sozialeinrichtung. Nach festgelegter Impfpriorität gehören 16-Jährige erst in die Gruppe vier, der Jugendliche wäre demnach noch längst nicht an der Reihe. Die aktuelle Impfverordnung sieht weder Strafen noch Bußgelder für „Vordrängler“ vor.

Der AfD-Fraktionschef Markus Wagner ist nicht nur selbst bereits geimpft – sondern auch mehrere seiner Familienmitglieder. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 28. Februar, 13.38 Uhr

Gäste verstecken sich bei illegaler Party im Kleiderschrank

Bei einer illegalen Party in Hückeswagen (Oberbergischer Kreis) haben sich Gäste vor der Polizei im Kleiderschrank versteckt. Die 15- bis 21-Jährigen hätten sich bei der Feier am Samstagabend nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nachbarn hatten die Party gemeldet. Die Beamten trafen zunächst sechs Feiernde in der Wohnung an – und entdeckten zwei weitere Gäste im Kleiderschrank. Alle bekamen Anzeigen.

Sonntag, 28. Februar, 12.42 Uhr

Friseure öffnen wieder, aber mit strengeren Regeln

Nach zehn umsatzlosen Wochen dürfen Friseursalons ab dem 1. März wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand dort mit dem Corona-Virus ansteckt, gelten aber weiter Vorgaben. Einen Kaffee trinken und nebenher eine Zeitschrift lesen, während man die Haare trocknen lässt? Das gehört weiterhin der Vergangenheit an. Diese Auflagen gelten nun für den Friseurbesuch in Deutschland:

Sonntag, 28. Februar, 11.44 Uhr

Arbeitgeber in NRW: Nicht im Lockdown verharren

Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zu den Corona-Einschränkungen am Mittwoch hat der Arbeitgeberpräsident von NRW einen Kurswechsel gefordert. Angesichts massiver wirtschaftlicher, sozialer und bildungspolitischer Schäden und nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung sei ein Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, der „Rheinischen Post“. Mit Fortschritten bei der Impfung besonders gefährdeter Gruppen und einer Entlastung des Gesundheitssystems sei es Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte.

Sonntag, 28. Februar, 10.39 Uhr

Düsseldorfer Arzthelferin mit B.1.1.7-infiziert: Mindestens 450 Kontakte

Bei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen.

Mitarbeiter im Gesundheitsamt versuchten derzeit, alle Kontaktpersonen, vor allem Patienten der Praxis, zeitnah telefonisch zu erreichen, hieß es bei der Stadt. Für alle Kontaktpersonen der Medizinischen Fachangestellten werde vorsorglich eine Quarantäne angeordnet.

Sonntag, 28. Februar, 9.27 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in NRW leicht angestiegen

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen wieder eine leicht steigende Tendenz zu verzeichnen. Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte am Sonntagmorgen 64,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – nachdem dieser Wert eine Woche zuvor noch bei 61 gelegen hatte. Für den Samstag (27.2.) hatte das RKI eine angestiegene Inzidenz von 64,8 ausgewiesen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in NRW bis Sonntag 1641 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 16 auf 13.044.

Sonntag, 28. Februar, 8.24 Uhr

Einreisende nach Deutschland erhalten eine Corona-SMS

Einreisende erhalten ab Montag eine SMS der Bundesregierung, sobald ihr Mobiltelefon sich in ein deutsches Mobilfunknetz einbucht. Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektions­schutz­maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus hingewiesen. Diese Corona-SMS ist in der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, die am 14. Januar 2021 in Kraft getreten ist. Der Versand der Corona-SMS wird durch die Mobilfunknetzbetreiber umgesetzt.

Sonntag, 28. Februar, 7.32 Uhr

RKI meldet 7890 Corona-Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7890 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 157 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 63,8 – und damit so hoch wie am Vortag (63,8).

Lesen Sie jetzt