Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) teilte am Donnerstagabend mit, es sei in der kommenden Zeit „mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung der Bevölkerung zu rechnen“. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Intensivmediziner warnen vor Einschränkung in der Versorgung – Liveblog

Intensivmediziner schlagen Alarm, weil viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten. Es sei mit einer Einschränkung in der Versorgung zu rechnen. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Entwicklungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 990.048 bestätigte Fälle – 22.100 aktuell Infizierte – 18.097 Todesfälle – Wocheninzidenz: 51,0 – Hospitalisierungsinzidenz: 2,48 (Stand: 22.10.2021).
  • Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten. Es sei mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung zu rechnen.
  • Die Bundesländer dringen auf einen rechtssicheren Rahmen, um Corona-Schutzmaßnahmenaufrechterhalten zu können – über den Winter hinweg und nach dem Ende der epidemischen Lage.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einem Ende der epidemischen Lage in Deutschland. Damit geht er auf Konfrontationskurs mit Gesundheitsminister Jens Spahn. Söder sorgt sich um eine Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen.
  • In Wuppertal sind nach drei Partys zum Semesterbeginn 20 Studierende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt bat Studierende, die eine der Partys besucht hatten, sich zu melden. Die Tests seien für Betroffene kostenlos.
  • Alle Regeln, die vom 1. bis 29. Oktober gelten, haben wir hier in 10 Punkten einfach erklärt.



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Freitag, 22. Oktober, 11.34 Uhr

Regierung stuft Kroatien und Bulgarien als Hochrisikogebiete ein

Kroatien ist auch im Herbst ein beliebtes Reiseziel deutscher Touristinnen und Touristen. Doch zuletzt schossen dort die Corona-Zahlen wieder in die Höhe, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 325,4 (Stand: 22. Oktober). Nun hat die Bundesregierung reagiert: Das Land an der Adria wird erneut auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Ebenfalls hochgestuft wurden Bulgarien, Singapur, die Republik Kongo und Kamerun.

Das hat verschärfte Reiseregeln zur Folge. Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich.

Kinder müssen ebenfalls in Isolation – unter Zwölfjährige müssen sich aber nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag. Außerdem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen.

Freitag, 22. Oktober, 9.51 Uhr

Corona-Inzidenz in NRW klettert weiter - Wert über 60

In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Freitag bei 61,0 - nach 57,1 am Donnerstag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2284 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 28 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Auch im Bund kletterte der Wert weiter - auf nun 95,1.

Die NRW-weit höchste Inzidenz verzeichneten der Kreis Minden-Lübbecke (130,9), die Stadt Hagen (106,0) und der Kreis Lippe (105,8). Für die Landeshauptstadt Düsseldorf meldete das RKI mit 91,1 den vierthöchsten Wert in NRW. Für die größte NRW-Stadt Köln wurde eine Inzidenz von 76,0 ausgewiesen. Am niedrigsten war die Kennziffer in den Kreisen Wesel (29,8), Kleve (31,6) und Coesfeld (34,4).

Freitag, 22. Oktober, 8.43 Uhr

RKI warnt vor rasant steigenden Corona-Fallzahlen

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. „Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird“, schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie. Auch Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) teilte am Donnerstagabend mit, es sei in der kommenden Zeit „mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung der Bevölkerung zu rechnen“. Derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen. Die vergangenen Monate hätten zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu weiteren Kündigungen von Stammpflegekräften geführt, so die Divi.

„Eine absehbar schwere Herbst- und Winterwelle“ mit vielen Covid-19-Patienten, aber auch Erkrankten mit anderen Atemwegsinfektionen wie Grippe könne die Intensivmedizin in Deutschland „erneut an und über ihre Grenzen bringen“, wurde Stefan Kluge zitiert, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Freitag, 22. Oktober, 7.31 Uhr

Grundschulverband fordert Fortsetzung von Tests an Schulen

Der Grundschulverband befürwortet angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen. „Die Testung von Kindern und Schulpersonal muss bis auf Weiteres fortgeführt werden“, sagte der Verbandsvorsitzende Edgar Bohn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

Ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht sei zwar aus pädagogischer Sicht sinnvoll an den Grundschulen, aber in der aktuellen Situation „nur dann vertretbar, wenn dies mit flankierenden Maßnahmen abgesichert wird“. So müsse durch den Einsatz von Raumluftanlagen „größtmögliche Sicherheit gewährleistet sein“. Zudem müssten bei einem Anstieg der Erkrankungen die notwendigen Maßnahmen schnell ergriffen werden, etwa das erneute Tragen von Masken.


Freitag, 22. Oktober, 6.28 Uhr

Corona-Inzidenz übersteigt erstmals seit Mai die 90er-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 95,1 an. Er hat damit erstmals seit Mitte Mai die 90 überschritten.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 85,6 gelegen, vor einer Woche bei 68,7 (Vormonat: 65,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 19.572 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.518 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 116 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 2,45 an (Mittwoch 2,34). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden.

Freitag, 22. Oktober, 5.33 Uhr

EU will Desinformation über Corona-Impfungen stärker bekämpfen

Angesichts der teils dramatischen Corona-Lage in einigen EU-Staaten will die EU mehr gegen Impf-Skepsis tun. Insbesondere Desinformationen in sozialen Netzwerken müssten bekämpft werden, hieß es in der Nacht zum Freitag in den Schlussfolgerungen des EU-Gipfels in Brüssel.

Zwar hätten die Impfkampagnen in Europa erheblichen Fortschritt gebracht. Dennoch bleibe die Lage in einigen Ländern sehr ernst. In Rumänien etwa lag die 14-Tage-Inzidenz nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zuletzt fast bei 1000. Nur gut ein Drittel der Rumänen ist vollständig geimpft.

In der Gipfel-Erklärung dringen die Staats- und Regierungschefs zudem darauf, Einreisen in die EU sowie das Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft weiter zu koordinieren. Auch die Vorbereitung auf künftige Krisen dieser Art müsse vorangetrieben werden. Bei der Führung der neuen EU-Behörde Hera zur Vorsorge von Gesundheitskrisen müssten die Mitgliedstaaten angemessen beteiligt werden.

Donnerstag, 21. Oktober, 22.25 Uhr
WHO: Neue Delta-Mutante im Blick
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat laut eigener Aussage eine neue Mutante der Corona-Variante Delta im Blick, die auch in Deutschland bereits gefunden wurde. Das Virus namens AY.4.2 weise zwei zusätzliche Mutationen auf, teilte die WHO auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtete auf Anfrage, dass die Subvariante von Delta seit der Woche vom 5. bis 11. Juli circa 280 Mal in Deutschland nachgewiesen worden sei. Es wird jedoch nur ein kleiner Teil der Corona-Proben auf Virenvarianten geprüft. Der Anteil von AY.4.2 an allen Gesamtgenomsequenzen habe seit jener Woche in der Stichprobe des RKI zwischen 0 und 0,5 Prozent gelegen. Die Verbreitung ist damit noch sehr gering.

In RKI-Veröffentlichungen zu Varianten wird bislang nicht auf AY.4.2 eingegangen. Dies wäre erst der Fall, wenn die WHO die Mutante als von Interesse oder als besorgniserregend einstufen würde, hieß es.


Donnerstag, 21. Oktober, 20.54 Uhr
RKI warnt vor starkem Infektionsanstieg
Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. „Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird“, schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie, der erschienen ist.

Hingewiesen wird darin auch auf einen deutlichen Anstieg bei den übermittelten Ausbrüchen in medizinischen Einrichtungen sowie in Alten- und Pflegeheimen. Erstmals seit der Woche vom 3. bis 9. Mai sei die Sieben-Tage-Inzidenz bei Menschen über 90 Jahre vergangene Woche wieder auf über 50 gestiegen, hieß es. Hochaltrige sind besonders gefährdet, bei einer Corona-Infektion schwere und tödliche Verläufe zu erleiden. Deutlich höhere Inzidenzen verzeichneten aber wie bereits in den Vorwochen jüngere Altersgruppen, in denen die Impfquoten niedriger sind.


Donnerstag, 21. Oktober, 18.15 Uhr
Streeck: „Keine Zeit, in der wir viel experimentieren sollten“
Sollte die epidemische Lage beendet werden? Was bedeutet das für die Corona-Maßnahmen?




Virologe Hendrick Streeck dazu im Interview bei der Welt.

Donnerstag, 21. Oktober, 17.56 Uhr
Länder pochen auf Corona-Schutz
Die Bundesländer wollen auf einen rechtssicheren Rahmen dringen, um Corona-Schutzmaßnahmen auch über den Herbst und Winter hinweg aufrechterhalten zu können. In einer Beschlussvorlage (Stand: 20. Oktober) für die Jahrestagung der Ministerpräsidenten, auf die sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Staatskanzleichefs geeinigt haben, wird der Bund aufgefordert, das sicherzustellen.

In der Vorlage erinnern die Ministerpräsidenten an ihren Beschluss vom 10. August, wonach die eingeübten Corona-Schutzstandards in Innenräumen - wie die sogenannte 3G-Regel, Maske, Abstand, Lüften - auch in den Herbst- und Wintermonaten grundsätzlich erforderlich seien. „3G“ steht für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Zudem heißt es in der Vorlage, die der dpa vorliegt, wörtlich: „Es ist darüber hinaus von größter Bedeutung, dass den Ländern auch nach einem etwaigen Ende der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite für einen befristeten Zeitraum die Möglichkeit eingeräumt wird, zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 weiterhin erforderliche und geeignete Maßnahmen zu treffen.“

Donnerstag, 21. Oktober, 17.32 Uhr
Biontech: Sehr hohe Wirksamkeit bei dritter Impfung
Eine dritte Impfung mit dem Corona-Vakzin von Biontech und Pfizer zeigt nach Angaben der beiden Unternehmen eine Wirksamkeit von über 95 Prozent. Sicherheitsbedenken oder unbekannte Nebenwirkungen seien nicht beobachtet worden, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner unter Berufung auf eine Untersuchungsreihe mit über 10.000 Teilnehmern mit.

Die verabreichte Dosis war den Angaben zufolge genauso hoch wie bei den ersten beiden Impfungen. Die Studie sei in einem Zeitraum erfolgt, in der Delta die vorherrschende Virusvariante gewesen sei, erklärten Biontech und Pfizer. Alle Studienteilnehmer waren vor Beginn der Studie zweimal mit dem Pfizer-Biontech-Impfstoff geimpft worden. Ihr Durchschnittsalter lag bei 53 Jahren. Zwischen Zweitimpfung und Auffrischung lag im Mittel ein Abstand von elf Monaten.


Donnerstag, 21. Oktober, 12.52 Uhr

Ostdeutsche misstrauen dem RKI mehr als Westdeutsche

In der Corona-Pandemie stößt die Arbeit des Robert Koch-Instituts in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhielt das RKI von den ostdeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9.

Gefragt wurde im Juni und Juli, die möglichen Gründe für RKI-Skepsis waren kein Thema der Umfrage. Ob es einen Zusammenhang mit der Stärke der rechtspopulistischen AfD im Osten gibt, die gegen die Corona-Politik der Bundesregierung Front machte, ist unter Politikern und Fachleuten umstritten.

Donnerstag, 21. Oktober, 10.33 Uhr

Söder warnt vor Ende der epidemischen Lage

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnt vor einem Auslaufen der epidemischen Lage auf Bundesebene. Wenn dies passiere, „gibt es de facto keine Rechtsgrundlage mehr - egal für was. Weder für das Testen in der Schule, noch für Masken, noch für ganz normale Ideen wie 3G plus, oder 2G oder 3G“, sagte er am Donnerstagmorgen im Bayerischen Rundfunk.

Die Zahlen stiegen deutlich an und die Lage werde schwieriger. Söder betonte, dass man eine „saubere, vernünftige Rechtsgrundlage“ brauche um nicht wehrlos zu sein, wenn die Zahlen im Winter wieder stiegen. Dabei hängt er aber nicht am Ausdruck epidemische Lage. Wie man die Grundlage nenne, sei nicht entscheidend.

Die epidemische Lage ist Grundlage für Verordnungen und zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Sie wurde erstmalig vom Bundestag im März 2020 festgestellt und später mehrfach vom Parlament verlängert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich am Montag bei Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder dafür ausgesprochen, dass es nicht zu einer erneuten Verlängerung kommt. Damit würde die bundesweite Corona-Notlage am 25. November auslaufen.



Donnerstag, 21. Oktober, 8.46 Uhr

Längster Lockdown der Welt endet in Australien

Aufatmen bei Millionen Menschen im Großraum Melbourne: Im australischen Bundesstaat Victoria endet in der Nacht zum Freitag nach 262 Tagen der bisher längste Lockdown der Welt. Die Lockerungen sollen eintreten, weil mittlerweile 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind.

Ministerpräsident Scott Morrison bestätigte am Donnerstag, dass in der Region an der Ostküste mittlerweile 70,51 Prozent der Bürger im Alter von über 16 Jahren zwei Impfdosen erhalten hätten. Die Öffnung werde aber schrittweise erfolgen, so dass zunächst nur einige Maßnahmen gelockert würden, so Morrison. „In australischer Manier machen wir vorsichtige, aber bewusste Schritte, damit wir sicher öffnen können und auch offen bleiben können.“

Die Einwohner dürfen nun wieder zehn Gäste in ihren Häusern empfangen - während des Lockdowns war kein einziger Besucher gestattet. Draußen können sich Gruppen von bis zu 15 Menschen versammeln. Auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben. Restaurants, Geschäfte und Friseure dürfen unter strikten Regeln wieder öffnen. Auch Schüler sollen teilweise in die Klassenzimmer zurückkehren.



Donnerstag, 21. Oktober, 7.59 Uhr

Eine Milliarde Corona-Impfungen im europäischen Raum

In der Region Europa sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO rund eine Milliarde Corona-Impfungen verabreicht worden. „Das ist eine großartige Leistung“, teilte der Regionaldirektor der WHO Europa, Hans Kluge, am Mittwochabend mit.

Laut WHO ist damit rund ein Drittel der Region geimpft. Dennoch müsse zur Eindämmung der Pandemie die Impfbereitschaft gesteigert und regionale Unterschiede überwunden werden, so Kluge. Eine flächendeckende Impfquote von 70 Prozent sei weiterhin das Ziel, um die Krise einzudämmen. Die WHO zählt zur Region Europa insgesamt mehr als 50 Länder, darunter neben der EU zum Beispiel auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine.

Donnerstag, 21. Oktober, 6.24 Uhr

Ministerpräsidenten debattieren Kampf gegen Corona

Die Regierungschefs und -chefinnen der Länder kommen an diesem Donnerstag zu ihrer Jahreskonferenz auf Schloss Drachenburg im nordrhein-westfälischen Königswinter zusammen. Ein Kernthema der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) soll der Kampf gegen die Corona-Pandemie sowie ihre sozialen und wirtschaftlichen Folgen sein.

Laut einer vorläufigen Tagesordnung wollen sich die Länder-Chefs bei ihren zweitägigen Beratungen unter anderem mit Strafverschärfungen bei gefälschten Impfpässen und Testzertifikaten beschäftigen. Die Justizministerkonferenz hatte die Bundesjustizministerin angesichts zunehmender Fälle bereits im Juni gebeten, einen entsprechenden Gesetzentwurf zu erarbeiten.

Im Vorfeld der Konferenz hatte Nordrhein-Westfalens scheidender Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gesagt, die Corona-Pandemie habe wie unter einem Brennglas Schwächen des Staates und seiner Verwaltung sichtbar gemacht. Daraus müssten Lehren gezogen und der „pandemiebedingte Digitalisierungsschub“ dazu genutzt werden, um „Deutschland moderner und krisenfester zu machen“.


Donnerstag, 21. Oktober, 5.33 Uhr

Corona-Inzidenz in Deutschland steigt am achten Tag in Folge

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 85,6 an. Am Vortag hatte der Wert bei 80,4 gelegen, vor einer Woche bei 67,0 (Vormonat: 68,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 16.077 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.382 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 72 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 2,34 (Dienstag 2,13) an.

Mittwoch, 20. Oktober, 22.28 Uhr
Viel mehr Kinder als üblich mit Atemwegsinfekten

Laufende Nase, Husten und Fieber: Auffallend viele Kinder machen seit einigen Wochen Atemwegsinfekte durch, die eigentlich erst in den Wintermonaten zu erwarten wären.

Betroffen seien vor allem unter Sechsjährige, sagte Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, der Deutschen Presse-Agentur. Aufgrund von Kita-Schließungen und anderen Corona-Maßnahmen im vergangenen Winter und Frühjahr seien sie bisher nicht in Kontakt mit bestimmten Erregern gekommen. „Die Infekte werden jetzt nachgeholt.“

„Es gibt leider im Moment eine Zuspitzung“, so Maske, der in Berlin eine Kinderarztpraxis hat. „Wir haben etwas mehr kranke Kinder als sonst zu dieser Zeit und immer weniger Betten in den Kinderkrankenhäusern, weil Personal fehlt.“ Die Mediziner sorgen sich um die Versorgung schwerkranker Kinder im Herbst und Winter.

Mittwoch, 20. Oktober, 20.30 Uhr
Dortmunder Reisebüro organisiert Impfaktion

Im Dortmunder Reisecafé „Stoffregen“ soll am kommenden Wochenende fleißig geimpft werden. Am Samstag (23.10.) haben Menschen zwischen 10 und 16 Uhr die Möglichkeit, sich in den Räumlichkeiten gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ein Termin ist nicht nötig. Erforderlich sind allerdings ein Ausweis und eine Krankenkassenkarte.



Mittwoch, 20. Oktober, 17.50 Uhr
US-Regierung bereit für Impfung von Fünf- bis Elfjährigen

Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben die nötigen Vorbereitung für die Corona-Impfung von Kindern im Alter von fünf bis einschließlich elf Jahren getroffen. Mit den Impfungen solle begonnen werden, sobald in den kommenden Wochen die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für diese Altersgruppe vorliege, sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients. Es gehe dabei um rund 28 Millionen Kinder in den USA.

Die Fünf- bis Elfjährigen bekämen im Fall der Zulassung einen spezifischen Impfstoff, der unter anderem eine geringere Dosis des Wirkstoffs aufweist als jener für Ältere.


Mittwoch, 20. Oktober, 16.55 Uhr
20 Studierende nach Partys positiv auf Corona getestet

Nach drei Partys zum Semesterstart in Wuppertal sind 20 Studierende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Feiern hätten in der vergangenen Woche in zwei Eventlocations und an der Universität stattgefunden, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Zahl der Gäste war laut Angaben einer Stadtsprecherin zunächst unklar. Das Gesundheitsamt bat Studierende, die eine der Partys besucht hatten, sich zu melden. Sie könnten sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, hieß es weiter.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Stadt von einem Corona-Fall auf einer Wuppertaler Party mit rund 400 Menschen berichtet. Der Gast war bereits während der Feier infektiös gewesen.

Mittwoch, 20. Oktober, 16.12 Uhr
SPD fordert erneut 10 Milliarden für „Neustart“ nach Corona

Die SPD im Düsseldorfer Landtag hat ihre Forderung nach einem 10 Milliarden schweren Fonds für einen „sozialen Neustart“ nach der Corona-Pandemie erneuert. Die Fraktion hat ihren Maßnahmenkatalog aus dem Sommer überarbeitet und will ihn kommende Woche im Haushalts- und Finanzausschuss einbringen.

Das Geld soll nach Ansicht der Opposition aus dem Rettungsschirm des Landes kommen. Die SPD hatte der Landesregierung zuletzt vorgeworfen, sich bis 2022 mit rund 10 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm bedienen zu wollen, um Haushaltslöcher zu stopfen.

„Wir haben dagegen einen Plan entwickelt, wie die Mittel sinnvoll für einen sozialen und wirtschaftlichen Neustart eingesetzt werden können“, so der SPD-Finanzexperte Stefan Zimkeit am Mittwoch. Unter anderem sollten nach dem Willen der Opposition den Kommunen Steuerausfälle ausgeglichen werden.

SPD-Finanzexperte Stefan Zimkeit will einen „sozialen Neustart“ nach Corona ermöglichen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Der Besuch von Kita und Offenem Ganztag an Schulen sollte für 2021 demnach für die Eltern komplett beitragsfrei sein. Zudem müsste man nach Ansicht der SPD für die Zukunft genug Schutzkleidung und Desinfektionsmittel einlagern. Neu im Maßnahmenkatalog ist unter anderem ein „Schnellkredit Plus“ als Ergänzung zu Kfw-Schnellkrediten - für Unternehmen mit schlechter Bonität.

Mittwoch, 20. Oktober, 15.50 Uhr
Schulministerium: Kaum Test-Verweigerer an NRW-Schulen

An Schulen in Nordrhein-Westfalen verweigern laut Ministerium nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler die verpflichtenden Corona-Selbsttests. Der Anteil der Testverweigerer schwanke auf einem sehr niedrigen Niveau, hieß es aus dem Düsseldorfer Schulministerium.

Nach dem aktuellsten Stand vom 6. Oktober habe der Anteil bei unter 0,05 Prozent gelegen. Das ergebe sich aus der allgemeinen wöchentlichen Abfrage zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten an allen öffentlichen Schulen. Zu den Gründen der Nichtteilnahme an den Tests habe man keine Erkenntnisse.

An weiterführenden Schulen sind Selbsttests dreimal pro Woche vorgeschrieben. An Grund- und Förderschulen werden zweimal pro Woche PCR-Pooltests durchgeführt.

Mittwoch, 20. Oktober, 12.25 Uhr

Anklage gegen Coronatestcenter-Betreiber: 25 Millionen Euro Schaden

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Anklage gegen zwei Männer wegen Betruges in Coronatest-Centern erhoben. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, soll durch falsche Abrechnungen ein Schaden von mindestens 25 Millionen Euro verursacht worden sein. Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ hatten den Fall aufgebracht. Die Reporter hatten vor den Centern der Firma MediCan Kunden gezählt - viel weniger, als zur Abrechnung gebracht worden waren.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll der Geschäftsführer zwischen März und April „jeweils das Vielfache der tatsächlich durchgeführten Tests abgerechnet haben, nachdem er erkannt haben soll, dass es im Rahmen der Abrechnung aufgrund der pandemiebedingten Besonderheiten unmittelbar keiner Nachweise für die tatsächliche Erbringung der Testungen bedurfte“. Der zweite Beschuldigte soll die einzelnen Tests unter anderem zu einem höheren Preis als gerechtfertigt abgerechnet haben.

Mittwoch, 20. Oktober, 11.41 Uhr

Gesundheitsämter senden massenhaft Corona-Warnmeldungen via Luca-App

Nach einer Funktionserweiterung der Luca-App nutzen inzwischen etliche Gesundheitsämter in Deutschland das Luca-System, um viele Nutzerinnen und Nutzer auf ein erhöhtes individuelles Corona-Infektionsrisiko hinweisen. Allein in den vergangenen 14 Tagen seien über 51 000 Risiko- und Warnmeldungen durch die Gesundheitsämter ausgespielt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Verantwortlichen in den Gesundheitsämtern können bei der Kontaktaufnahme über die Luca-App zwischen zwei verschiedenen Abstufungen wählen.

Zum einen können die Nutzer über ein allgemeines Infektionsrisiko informiert werden. Sollten sich an einem mit der Luca-App erfassten Ort mehrere Personen aufgehalten haben, die später positiv auf das Coronavirus getestet wurden, können die Gesundheitsämter auch eine gezielte Infektionswarnung aussprechen und die gefährdeten Personen auf Testzentren in der Umgebung hinweisen. Die höchste Warnstufe mit der Empfehlung, sich einem Test zu unterziehen, hätten in dem Zeitraum knapp 16 000 Menschen erhalten, teilte das Unternehmen weiter mit.

Mittwoch, 20. Oktober, 10.30 Uhr

Umfrage: Mehrheit für Ende von bundesweiter Corona-Notlage

Die Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge dafür, den seit eineinhalb Jahren geltenden bundesweiten Corona-Ausnahmezustand auslaufen zu lassen - aber gleichzeitig Schutzmaßnahmen weiter aufrechtzuerhalten. 57 Prozent würden es laut einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Yougov-Befragung befürworten, wenn die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite ab Ende November unter fortbestehender Einhaltung von 3G-, Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr verlängert würde. 27 Prozent würden das ablehnen, 16 Prozent machten keine Angabe. Die Zustimmung für ein Auslaufen der „epidemischen Lage“ liegt bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren am höchsten (79 Prozent) und ist im Osten höher (61 Prozent) als im Westen (56 Prozent).

Mittwoch, 20. Oktober, 9.22 Uhr

Corona-Inzidenz steigt in NRW wieder über 50

In der Corona-Pandemie ist die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen wieder über die Marke von 50 geklettert. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegt heute bei 52,0, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts nach Meldungen der Gesundheitsämter hervorgeht. Am Dienstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 49,1 gelegen.

Im Bund fällt die Kennziffer mit 80,4 deutlich höher aus. Innerhalb eines Tages wurden in NRW insgesamt 2186 neue Corona-Fälle registriert. 18 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die nach wie vor landesweit höchste Inzidenz verzeichneten der Kreis Minden-Lübbecke (120,5) und Hagen (111,3). Am niedrigsten war der Wert im Kreis Coesfeld (22,7) und im Kreis Wesel (24,6).

Mittwoch, 20. Oktober, 8.15 Uhr

Infektiologe mahnt zur Vorsicht: Noch Millionen Ungeimpfte

Der Düsseldorfer Infektiologe Tom Lüdde hat in der Debatte um eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland zur Vorsicht gemahnt. Es gebe noch Millionen von Ungeimpften, darunter drei bis vier Millionen Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf, sagte der Direktor der Klinik für Infektiologie an der Uniklinik Düsseldorf der „Kölnischen Rundschau“. Durch saisonale Effekte in Herbst und Winter begünstigt, könne eine rasch ablaufende Covid-19-Welle zu zahlreichen Toten führen und die Krankenhäuser erneut an ihre Grenzen bringen. Für einen „Freedom Day“ wäre es jedenfalls zu früh, betonte der Mediziner.

Mittwoch, 20. Oktober, 7.24 Uhr

Trotz Corona: Beschäftigte des Landes waren 2020 seltener krank

Überraschende Zahlen im neuen Gesundheitsbericht der Landesregierung: Demnach fehlten Beschäftigte des Landes zwar krankheitsbedingt an insgesamt 4,65 Millionen Arbeitstagen (6,95 Prozent der Soll-Arbeitstage) - das bedeutet trotz der Corona-Pandemie aber eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 0,42 Prozentpunkte. Erstmals seit Einführung der Krankenstandserhebung im Jahr 2010 lag der Wert laut Innenministerium unterhalb von 7 Prozent. Beamte waren nach der Auswertung des Innenministeriums seltener krank (6,89 Prozent) als Tarifbeschäftigte (8,68 Prozent). Der durchschnittliche Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen lag laut dem Bericht mit 6,38 Prozent „unter dem landesweiten Krankenstand.“

Mittwoch, 20. Oktober, 6.12 Uhr

Deutschlandweit 17.015 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 80,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am siebten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 80,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 75,1 gelegen, vor einer Woche bei 65,4 (Vormonat: 71,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 17.015 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.903 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 92 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls 92 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,13 (Montag 1,92) an.

Mittwoch, 20. Oktober, 5.17 Uhr

Kommunalverband: Corona-Ausnahmezustand beenden

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund unterstützt den Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland. „Den Ausnahmezustand nach bald zwei Jahren Pandemie weiter fortzuschreiben, halte ich für falsch“, sagte Verbandshauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Rheinischen Post“. „Wie lange wollen wir das noch fortsetzen bei einer Impfquote von rund 80 Prozent?“, fragte Landsberg. Das bedeute ja nicht, dass Corona komplett vorbei sei. Aber es wäre „ein wichtiges Signal an die Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft“. Sollte sich die Lage über den Winter wieder verschlimmern, könne der Bundestag sich erneut Gedanken machen.

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