Nur in wenigen NRW-Städten und im Kreis Borken sind kostenlose Tests derzeit möglich. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Einige Städte haben kostenlose Selbsttests schon organisiert – Liveblog

Kostenlose Schnelltests für alle Bürger sind am Montag in NRW noch nicht überall verfügbar. Doch einige Städte und der Kreis Borken zeigen, wie es geht. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 544.933 bestätigte Fälle – 26.700 aktuell Infizierte – 13.380 Todesfälle, Wocheninzidenz: 65,8 (Stand: 8.3.2021).
  • Kostenlose Schnelltests soll es ab dieser Woche für jeden Bürger in NRW einmal pro Woche geben. Das Angebot steht jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. In Werne, Dorsten, im Kreis Borken, Hagen und Bochum ist die Organisation jedoch schon fortgeschritten.
  • In NRW ist Einkaufen im gesamten Einzelhandel mit Termin und einem begrenzten Zeitfenster wieder erlaubt. Zoos, Museen, Galerien und Burgen dürfen ebenfalls wieder öffnen. Voraussetzung für den Besuch ist eine Anmeldung per Telefon oder online. Weitere Infos lesen Sie hier.
  • Acht Städte und Kreise in NRW liegen inzwischen wieder bei einer Inzidenz über 100: Der Kreis Düren (128,5), der Märkische Kreis (126,8) und der Oberbergische Kreis (119,8) sowie die Städte Remscheid (122,2), Hagen (106), Hamm (110,1), Kleve (108,2) und Herne (102,8).
  • Mehr Menschen in NRW sollen jetzt ein Impfangebot gegen das Coronavirus erhalten: Kita-Erzieherinnen, Tageseltern, ein Teil der Lehrer und der Polizisten sowie Personen in den Werkstätten für behinderte Menschen.
  • Alle Schüler in NRW kehren ab dem 15. März wieder in die Schulen zurück. Das Land NRW hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen.

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Montag, 8. März, 18.50 UhrBund: Länder können bis Dienstag 10,5 Millionen Selbsttests bestellen Die Bundesregierung will den Ländern die Bestellung von Millionen Corona-Selbsttests erleichtern. Bis Dienstagmittag könnten die Länder insgesamt 10,5 Millionen der Tests beim Mannheimer Pharmakonzern Roche bestellen, heißt es in einem Brief von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) an die Ministerpräsidenten der Länder, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ab Mittwoch könne Roche bis zu 1,5 Millionen der Antigen-Selbsttests täglich ausliefern. Spahn und Scheuer schreiben: „Wir wissen, dass einzelne Bundesländer bereits auch solche Antigen-Selbsttests beschafft oder bestellt haben, andere beabsichtigen, dies in nächster Zeit zu tun.“ Das „Starter-Paket“ solle helfen, die Zeit bis zu den ersten Lieferungen aus eigenen Ausschreibungen zu überbrücken. Montag, 8. März, 16.37 UhrKostenlose Schnelltests nur in wenigen Städten möglich

Seit heute übernimmt der Bund die Finanzierung kostenloser Schnelltests. Wie das in NRW geregelt wird, ist an vielen Stellen allerdings noch unklar. Daher sind die kostenlosen Tests auch nur in wenigen Apotheken erhältlich.

Wie es gehen kann, machen aber beispielsweise der Kreis Borken und die Städte Dorsten, Werne, Hagen und Bochum vor. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) führt kostenlose Corona-Schnelltests an verschiedenen Orten im Kreis Borken durch. Die Städte Dorsten und Werne haben Schnelltestzentren aus dem Boden gestampft. In Bochum starten die Tests im Harpener Zentrum am Dienstag. Hagen bietet seit heute gleich an neun Stellen in der Stadt kostenlose Tests an.

Flächendeckend ist das Angebot aber wohl erst in den nächsten Tagen in NRW für die Bürger verfügbar.

Montag, 8. März, 15.27 Uhr

95 Prozent der NRW-Händler wollen Termin-Shopping anbieten

Die große Mehrheit der Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen will die neuen Möglichkeiten für die Öffnung ihrer Geschäfte nutzen. Das hat eine Umfrage des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen ergeben. Danach wollen fast 95 Prozent der Befragten das Einkaufen nach Terminvergabe anbieten. Seit Montag dürfen die Geschäfte in NRW Kunden nach vorheriger Anmeldung („Click and Meet“)und in begrenzter Zahl wieder bedienen, wenn in den jeweiligen Städten und Kreisen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen unter der Marke 100 liegt.

Montag, 8. März, 14.43 Uhr

Schläge und Tritte gegen Beamte – Party mit 30 Gästen aufgelöst

Beim Versuch, eine Geburtstagsparty von etwa 30 Leuten aufzulösen, sind Polizisten nach eigenen Angaben in Oberhausen mit Schlägen und Tritten angegriffen worden. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und „einfacher körperlicher Gewalt“ hätten die Kräfte den 39-jährigen Gastgeber und zwei ebenso aggressive Verwandte (17 und 20) überwältigen und festnehmen können, teilte die Polizei am Montag mit. Gegen die drei werde wegen Widerstands gegen Beamte und weiterer Straftaten ermittelt. Die Feier wurde aufgelöst.

Montag, 8. März, 13.27 Uhr

Zoo Münster wieder geöffnet – 732 Tickets am ersten Tag versteigert

Nach vier Monaten ohne Besucher hat der Zoo in Münster am Montag seine Türen wieder geöffnet. „732 Tickets wurden für den ersten Tag versteigert“, sagte Zoo-Sprecher Jan Ruch der Deutschen Presse-Agentur. Die ersten Stunden seien völlig stressfrei über die Bühne gegangen. 1000 Tickets hatte der Zoo in die Versteigerung gegeben, das Kontingent ist also nicht ausgeschöpft worden. Im Schnitt haben die Zoo-Fans 28,40 Euro für ein Ticket bezahlt. „Möglich waren 15 bis 99 Euro“, sagte Ruch. Einige hätten auch die Höchstsumme geboten. Auf dem gesamten Gelände gilt derzeit die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Vor dem Eingang im Allwetterzoo Münster scannt ein Mitarbeiter ein Tickt ein. Nach vier Monaten ohne Besucher hat der Zoo am Montag seine Türen in der Corona-Pandemie wieder geöffnet.
Vor dem Eingang im Allwetterzoo Münster scannt ein Mitarbeiter ein Tickt ein. Nach vier Monaten ohne Besucher hat der Zoo am Montag seine Türen in der Corona-Pandemie wieder geöffnet. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Montag, 8. März, 12.05 UhrNRW benennt zahlreiche Anlaufstellen für Corona-Tests

Ärzte, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie weitere Anbieter sollen in NRW mit der Durchführung von Coronavirus-Tests beauftragt werden. Das geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die das Nordrhein-Westfälische Gesundheitsministerium erlassen hat. Die Beauftragung werde am 8. März wirksam, heißt es darin.

Alle seitdem erbrachten Tests sowie die Zahl der positiven Ergebnisse seien tagesbezogen den Gesundheitsbehörden zu melden. In einer Anlage zu der Verfügung werden darüber hinaus die Mindestanforderungen für die Teststellen aufgelistet. Dort heißt es unter anderem, dass die Größe der Räumlichkeiten dem zu erwartenden Testaufkommen entsprechend bemessen sein muss.

Montag, 8. März, 11.15 Uhr

14 Tage Quarantäne für Einreisende aus Virusvarianten-GebietenDie Bundesregierung hat 15 Länder größtenteils komplett als Virusvariantengebiet eingestuft. Für diese Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch das verbreitete Auftreten bestimmter SARS-CoV-2 Virusvarianten sollen die Einreisebeschränkungen erneut verschärft werden. Reiserückkehrer müssen künftig für 14 Tage in strikte Quarantäne – bisher waren es zehn Tage. Die Verschärfung wird mit der „vielfach beschriebenen längeren Ansteckungsdauer durch Virusvarianten“ begründet.

Auch ein vorzeitiges Beenden der Quarantäne durch einen negativen Test am fünften Tag nach der Einreise soll damit nicht mehr möglich sein. Das geht aus dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz hervor, dieser wurde von den 16 Bundesländern in den jeweiligen Landesverordnungen umgesetzt.

Montag, 8. März, 10.38 Uhr

Schulden von angeschlagenen Unternehmen verdoppeln sich fast

Die Verschuldung angeschlagener Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Wie das Statistikamt IT.NRW am Montag mitteilte, kamen die 17 866 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die im vergangenen Jahr einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt haben, auf voraussichtliche Forderungen von Gläubigern in Höhe von 8,9 Milliarden Euro.

Das war fast doppelt so viel wie im Vorjahr, als noch 4,8 Milliarden Euro als Schulden aufgeführt worden waren. Das ist ungewöhnlich, zumal fast ein Drittel (29,1 Prozent) weniger Firmen ein Insolvenzverfahren beantragt hatten. 2019 waren es noch 25 198 gewesen.

Montag, 8. März, 9.00 UhrÜber 10.000 Eilverfahren gegen Corona-Auflagen 2020

Nach Angaben des Deutschen Richterbundes (DRB) gingen 2020 bei den Gerichten mehr als 10.000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen ein. „Die Gerichte haben Maßnahmen des Infektionsschutzes inzwischen in Tausenden Verfahren überprüft und nötigenfalls korrigiert“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. Größtenteils hätten die Gerichte die angegriffenen Corona-Beschränkungen bestätigt.

Montag, 8.März, 8.25 Uhr

Mehr Impfdosen ab AprilEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet deutlich mehr Impfstoff ab nächstem Monat. „Ab April könnten sich die Mengen nach den Plänen der Hersteller nochmal verdoppeln, auch weil weitere Impfstoffe vor der Zulassung stehen“, sagte sie. Sie rechne EU-weit „im zweiten Quartal im Schnitt mit rund 100 Millionen Dosen pro Monat, insgesamt 300 Millionen bis Ende Juni“. Den Zeitungen zufolge würde das für Deutschland etwa 20 Millionen Dosen im Monat bedeuten, wofür deutlich höhere Impfkapazitäten nötig wären.

Montag, 8. März, 8.05 Uhr

Inzidenz in NRW steigt Die Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen ist abermals leicht gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen gab es 65,8 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Das waren 0,7 mehr als am Vortag und 1,4 mehr als vor einer Woche. Damit liegt NRW in etwa auf Höhe des bundesweiten Schnitts (68).

Den höchsten Inzidenzwert in NRW hat Düren mit 128,5, auch im Märkischen Kreis (126,8) und in Remscheid (122,2) sind die Werte hoch. Die Millionenstadt Köln weist einen Wert von 66,3 auf und die Landeshauptstadt Düsseldorf von 52,3. In Coesfeld sind es 27,2, in Bielefeld 32,6 und in Bottrop 34. Vor einer Woche war die Lage noch am besten in Münster, dort kletterte der Wert in den vergangenen Tagen aber deutlich um rund 15 auf 45,7.

Montag, 8. März, 7.55 UhrKarl Lauterbach rechnet mit baldiger Notbremse

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die von Bund und Ländern beschlossene Notbremse für die Lockdown-Lockerungen schon bald nötig wird. Wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Virus-Varianten würden die Fallzahlen in den nächsten Wochen stetig steigen. Er erwarte, dass die Sieben-Tage-Inzidenz Anfang April wieder über 100 liegen werde – eben jener Kennzahl für die Notbremse. „Dann ist die Mutation so weit verbreitet, dass es eine ganz neue Dynamik gibt.“

Montag, 8. März, 7.10 UhrMaskenaffäre: Unionsfraktion prüft weitere Zweifelsfälle Die Maskenaffäre rund um die Abgeordneten Nüßlein und Löbel setzt die Union unter Druck – zumal wichtige Landtagswahlen unmittelbar bevorstehen. Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) schließt nicht aus, dass es noch mehr solcher Fälle in den eigenen Reihen gibt: „Wir werden die nächsten Tage dazu nutzen, auch alle Zweifelsfälle entsprechend zu klären.“

Montag, 8. März, 6.40 UhrNeuer Tiefstand in 2021: RKI meldet bundesweit 34 neue Todesfälle

Das Robert Koch-Institut verzeichnet 5011 Corona-Neuinfektionen und 34 neue Todesfälle. Niedriger war die Zahl der neuen Todesfälle zuletzt am 1. November. Der Wert ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Er bezieht sich explizit nicht darauf, wie viele Menschen binnen eines Tages gestorben sind. Es geht um die Zahl der Meldungen an das RKI. Darin können auch Todesfälle enthalten sein, die schon einige Zeit zurückliegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 68,0 – und damit höher als am Vortag (66,1).

Montag, 8. März, 5.50 UhrSechs Prozent der Firmen halten sich nicht an Homeoffice-Pflicht

Die allermeisten Firmen in Nordrhein-Westfalen halten sich an die Pflicht zum Homeoffice in Pandemie-Zeiten. Nur knapp sechs Prozent der kontrollierten Betriebe, die ihren Beschäftigten Heimarbeit anbieten müssen, hätten dies „nicht oder nicht entsprechend der betrieblichen Möglichkeiten“ getan, teilte das NRW-Arbeitsministerium mit.

Defizite gab es in anderen Bereichen: So ergaben die Februar-Kontrollen, dass fast jeder vierte kontrollierte Betrieb (22,6 Prozent) Mängel bei der Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge hatte – hierbei geht es zum Beispiel um Arbeitsschutzkleidung, von der nicht genug da war. In 15 Prozent der überprüften Betriebe wurden zudem Mängel bei Reinigungsmöglichkeiten protokolliert – mal fehlte Flüssigseife im Seifenspender, mal war das Desinfektionsmittel am Eingang aufgebraucht.

Montag, 8. März, 5.20 Uhr

Museen, Zoos und Geschäfte dürfen wieder öffnenDie Bürger NRWs können ab heute unter strengen Auflagen wieder in Geschäften einkaufen, Zoos besuchen und Ausstellungen besichtigen. Einige Zoos starten schon heute: So wollen der Allwetterzoo Münster sowie die Tierparks in Wuppertal und Krefeld bereits am Montag öffnen.

Am Dienstag öffnet das Kölner Museum Ludwig. Für eine große Andy-Warhol-Ausstellung sind bis zum 14. März bereits alle Tickets vergriffen – der Andrang war so groß, dass der Server am Wochenende zusammenbrach. Das Museum Folkwang in Essen startet am Mitwoch. Voraussetzung für die gelockerten Maßnahmen ist, dass der landesweite Inzidenzwert unter der Marke 100 liegt.

Zoos dürfen wieder öffnen. © picture alliance/dpa/Zoo Dortmund © picture alliance/dpa/Zoo Dortmund

Sonntag, 7. März, 21.00 UhrLockerungen ab MontagAb morgen darf der Einzelhandel wieder öffnen – allerdings nur mit Termin. Auch Zoos und Museen können nach Terminvereinbarung wieder angesteuert werden. Buch- und Schreibwarenläden sind für Besucher ohne Termin geöffnet. Zudem gibt es neue Regelungen für körpernahe Dienstleistungen wie z.B. Massagen und Tattoos.

Sonntag, 7. März, 19.50 UhrCorona-Pandemie macht Gleichstellung zunichte Die Corona-Pandemie macht der Unternehmensberatung PwC zufolge Fortschritte bei der beruflichen Gleichstellung zunichte. In Deutschland wie in den meisten anderen OECD-Ländern seien Frauen von Arbeitslosigkeit stärker betroffen gewesen als Männer.

Zum einen seien Frauen häufiger im Hotel- und Gaststättengewerbe oder im Einzelhandel beschäftigt – Branchen also, in denen durch die Lockdowns viele Stellen verloren gingen. Zum anderen leisteten Frauen laut einer PwC-Studie schon bisher „rund sechs Stunden pro Woche mehr als Männer für unbezahlte Sorgearbeit. Seit Ausbruch der Pandemie hat sich dieser Graben auf knapp acht Stunden vergrößert“.

Sonntag, 7. März, 17.15 UhrPflegekräfte und Kita-Beschäftigte erkranken öfter an Corona Pflegekräfte und Kita-Beschäftigte erkranken nach einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) öfter an Covid-19 als andere Berufstätige. Das berichtete der NDR am Sonntag unter Berufung auf die ihm vorliegende Untersuchung. Die gesetzliche Krankenversicherung hat danach alle Corona-Diagnosen ihrer erwerbstätigen Mitglieder ausgewertet, insgesamt knapp 28.000. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsgruppen seien extrem.

Während im Durchschnitt von 100.000 Erwerbstätigen knapp 500 wegen einer Corona-Infektion krankgeschrieben wurden, so waren es bei ambulanten und stationären Altenpflegekräften mit gut 1200 mehr als doppelt so viele. Es folgen Kita-Beschäftigte sowie Krankenschwestern und -pfleger. Ebenfalls unter den besonders betroffenen Berufsgruppen sind Ergo- und Physiotherapeuten, medizinische Fachangestellte wie Arzthelferinnen sowie Sonderpädagoginnen und -pädagogen, Ärztinnen und Ärzte.

Sonntag, 7. März, 16.25 UhrIntensivmediziner halten Ende der Pandemie im Herbst für möglich Der Chef des Intensivmediziner-Verbands Divi, Gernot Marx, hält ein baldiges Ende der Pandemie für realistisch – wenn sich alle an die Regeln halten und sich das Impftempo deutlich beschleunigt. „Dann werden wir die Pandemie bis Ende September besiegt haben“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Es ist sogar gut möglich, dass wir schon im Hochsommer soweit sind.“ Er begründete das damit, dass Daten aus Israel nahelegen, dass Geimpfte andere nicht mehr infizieren.

Sonntag, 7. März, 15.40 UhrGroßbritannien infiziert Freiwillige für eine Studie mit Corona In Großbritannien sind die ersten Freiwilligen im Zuge einer Studie mit Corona infiziert worden. Die sogenannten Human-Challenge-Analysen hätten am Samstag begonnen, bestätigte das britische Gesundheitsministerium. Nach früheren Angaben der britischen Regierung handelt es sich um die erste Studie weltweit, bei der Menschen gezielt mit Sars-CoV-2 infiziert werden.

„Das Human-Challenge-Programm wird die Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen gegen Covid-19 verbessern und beschleunigen“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. „Die erste Gruppe von Freiwilligen hat nun am Royal Free Hospital in London mit der Virus-Charakterisierungs-Studie begonnen.“ Die Probanden würden „in einer sicheren und kontrollierten Umgebung dem Virus ausgesetzt, rund um die Uhr überwacht von Medizinern und Wissenschaftlern“, hieß es.

Genug Schnee wäre da: Die Skiliftbetreiber hoffen, bald starten zu dürfen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 7. März, 14.30 Uhr

Skiliftbetreiber in Winterberg hoffen auf Öffnung

Die Skiliftbetreiber in Winterberg sind frustriert: Ihre Lifte müssen in der Corona-Pandemie auch weiterhin geschlossen bleiben, während im nur wenige Kilometer entfernten hessischen Willingen ab Montag Ski gefahren werden darf. Die nordrhein-westfälischen Skiliftbetreiber hätten sich an die Landesregierung gewandt und hofften nun auf eine positive Reaktion in der kommenden Woche. Schnee sei ausreichend vorhanden.

Sonntag, 7. März, 12.16 UhrGroße Museen geben Termine für Ticketverkauf bekannt

Nach dem Zusammenbruch der Server des Museums Ludwig in Köln durch das riesige Interesse an der dortigen Andy-Warhol-Ausstellung darf man gespannt sein, wie sich der Ticketverkauf in den anderen Museen des Landes entwickelt.

Ind en nächsten Tagen starten andere wichtige Museen in NRW ihren Ticket-Verkauf. Im Düsseldorfer Museum Kunstpalast gibt es Karten für eine Heinz-Mack-Ausstellung ab Montag (8.3.). Im Essener Folkwang-Museum können Besucher ab Mittwoch (10.3.) ihr Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung mit Großinstallation des Künstlers Martin Kippenberger buchen. In der Bonner Bundeskunsthalle beginnt der Verkauf am Freitag (12.3.)

Sonntag, 7. März, 10.50 Uhr

Sieben Kreise und Städte in NRW jetzt mit einer Inzidenz über 100

Der wichtige Wochenwert der Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 65,1 aus (Samstag: 64,6.) Seit rund zwei Wochen liegt der Wert für NRW relativ konstant über 60. 1685 Menschen infizierten sich den RKI-Zahlen zufolge binnen 24 Stunden neu, 14 starben. Bundesweit lag die Inzidenz etwas höher als in NRW bei 66,1.

Sieben Kreise und Städte liegen jetzt über dem als kritisch angesehenen Wert von 100: Der Kreis Düren (132,6), der Märkische Kreis (127,5) und der Oberbergische Kreis (116,2) sowie die Städte Remscheid (123,0), Hagen (105,5), Hamm (105,0) und Herne (102,9).

13 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW liegen aber auch unter der 50er-Marke, ab der regionale Lockerungen möglich wären. Die geringsten Ansteckungszahlen hatten der Kreis Coesfeld (17,7), Bielefeld (31,1) und Bottrop (34,0).

Sonntag, 7. März, 9.20 UhrSonderimpftag im Kreis Viersen Der Kreis Viersen will an diesem Sonntag rund 900 Beschäftigte aus Kindertagesstätten, der Kindertagespflege sowie aus Grund- und Förderschulen gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie der Kreis mitteilte, stehen im Impfzentrum an der Heesstraße 900 Impfdosen von Astrazeneca für diese Gruppe bereit.

Die Impfdosen stammen aus dem Kontingent, das Nordrhein-Westfalen zur Impfung von Schul- und Kitapersonal zur Verfügung stellte. Keine Impfung für Personen aus anderen Gruppen entfalle, betonte der Kreis. Sonntag, 7. März, 8.08 Uhr

Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartencenter öffnen, Run auf Museumstickets

In NRW dürfen ab morgen nicht nur Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartencenter wieder öffnen, sondern auch Museen. Letztere allerdings nur nach Terminbuchung. Das Interesse an einer großen Andy Warhol-Ausstellung hat die Server des Kölner Museum Ludwig zusammenbrechen lassen. Ab Samstag konnten Besucher eigentlich die ersten Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung in der neuen Woche buchen – doch das Interesse war so groß, dass die Seite innerhalb kürzester Zeit nicht mehr erreichbar war. „Unsere Techniker arbeiten auf Hochtouren“, sagte eine Sprecherin.

Sonntag, 7. März, 7.20 Uhr

Sieben-Tages-Inzidenz steigt weiter

Binnen eines Tages hat das Robert-Koch-Institut (RKI) deutschlandweit 8103 Corona-Neuinfektionen und 96 Todesfälle gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt heute bei 66,1. Meist sind die Fallzahlen an Sonntagen niedriger, weil an den Wochenenden weniger getestet wird. Allerdings liegen sie an diesem Sonntag etwas höher als vor einer Woche (7890 Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle), und auch am Vortag (7-Tages-Inzidenz: 65,6).Samstag, 6. März, 19.18 UhrExperte: Teilimmunität könnte Mutationen fördern Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, hat Sorge, dass sich in der Phase zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Samstag): „Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten, die möglicherweise dem Impfstoff entkommen könnten.“ Samstag, 6. März, 18.10 UhrSpahn verteidigt Teststrategie gegen Kritik Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Corona-Teststrategie der Bundesregierung gegen Kritik verteidigt. „Es war nie vereinbart, dass der Bund diese Tests beschafft“, sagte Spahn am Samstag bei einer digitalen Gesprächsrunde mit dem rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf. „Was vereinbart war, ist, dass wir mithelfen, dass sie zugänglich sind, dass sie verfügbar sind.“

„Die Schnelltests sind mehr als genug verfügbar“, bekräftigte der Bundesgesundheitsminister. „Deswegen können wir ab Montag als Bund auch sagen, wir übernehmen die Kosten für einen Bürgertest für jeden, der sich mindestens einmal die Woche testen lassen will.“ Die Strukturen dafür würden entstehen. „Sie werden noch nicht überall am Montag gleich vollständig da sein.“ Aber viele Bundesländer und viele Kommunen hätten gesagt, dass sie am Montag damit starten können. Samstag, 6. März, 17.01 UhrNRW nimmt schwerkranke Corona-Patienten aus der Slowakei auf Nordrhein-Westfalen nimmt kurzfristig schwerkranke Covid-19-Patienten aus der besonders von der Pandemie betroffenen Slowakei auf. Am Samstag wurden am Flughafen Dortmund die ersten beiden Patienten erwartet, die mit einer Chartermaschine nach Deutschland kommen sollten, teilte die Landesregierung mit. Sie sollen am Klinikum Dortmund behandelt werden. In den nächsten Tagen könnten weitere Patienten kommen. Insgesamt habe NRW der Slowakei zehn Plätze zur Behandlung von Covid-19-Patienten angeboten. Samstag, 6. März, 16.11 UhrNeue Impfstrategie in NRW

Wesentlich mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen ab diesem Montag ein Impfangebot gegen das Coronavirus erhalten: Kita-Erzieherinnen, Tageseltern, ein Teil der Lehrer und der Polizisten sowie Personen in den Werkstätten für behinderte Menschen kommen laut Landesregierung ab dem 8. März an die Reihe. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) spricht von einem „Impf-Turbo“, der mit steigenden Impfstoffmengen jetzt in NRW gezündet werde.

Der anfängliche Engpass bei den verfügbaren Impfstoffmengen soll im März beseitigt sein. Deshalb sollen Hausärzte, die chronisch Kranke behandeln, Ende März in das Impfen gegen Corona einbezogen werden. Wer genau ab dem 8. März ein Impfangebot bekommt, lesen Sie hier.Samstag, 6. März, 15.26 UhrRKI registriert 9.557 Corona-Neuinfektionen und 300 neue Todesfälle Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.557 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 300 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 65,6.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.492.079 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.299.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 71.804.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,04 (Vortag 0,99). Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen. Samstag, 6. März, 14.36 UhrEine Million Menschen in NRW gegen Corona geimpft In Nordrhein-Westfalen sind nun eine Million Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Seit dem Impfstart Ende Dezember hätten 1.026.612 Menschen ihre Erstimpfung erhalten, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Damit sind in NRW 5,7 Prozent der Bürger mindestens einmal gegen Corona geimpft – bundesweit sind es mit 5,9 Prozent etwas mehr. Knapp 480.000 Menschen haben in NRW auch die zweite Spritze für den vollen Impfschutz erhalten.Samstag, 6. März, 13.15 Uhr

Der Corona-Schnelltest im Selbstversuch

Unser Reporter Daniel Claeßen hat einen der begehrten Corona-Schnelltests ergattert und direkt ausprobiert. In seinem Video erklärt er, wie der Test funktioniert.




















Samstag, 6. März, 12.55 Uhr

Nach dem Lockdown: Ticket-Käufe lassen Museums-Server zusammenbrechen

Nach der viermonatigen Corona-Zwangspause bei den Museen hat das Interesse an einer großen Andy Warhol-Ausstellung die Server des Kölner Museum Ludwig zusammenbrechen lassen. Ab Samstag konnten Besucher eigentlich die ersten Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung in der neuen Woche buchen – doch das Interesse war so groß, dass die Seite innerhalb kürzester Zeit nicht mehr erreichbar war.

„Unsere Techniker arbeiten auf Hochtouren“, sagte eine Sprecherin. Am Montag dürfen in NRW Museen, Zoos und weitere Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen – allerdings nur nach Terminbuchung.

Samstag, 6. März, 11.54 Uhr

Lidl-Onlineshop bietet Schnelltests an und ist nicht mehr erreichbar

Der Discounter Lidl hat angekündigt, über seinen Onlineshop Corona-Schnelltests zu verkaufen. Ein Paket mit fünf Tests soll 21,99 Euro kosten. Am Vormittag war dann die Website des Discounters nicht mehr zu erreichen. Kunden werden aufgefordert, es zu einem späteren Zeitpunkt zu versuchen.

Samstag, 6. März, 10.31 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Infektionen in NRW leicht gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist im Wochenvergleich wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die wichtige Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag mit 64,6 an. Am Tag zuvor lag die Kennziffer, die die Zahl der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen angibt – noch bei 63,9. Seit rund zwei Wochen liegt der Wert für NRW relativ konstant zwischen 60 und 65. 1982 Menschen infizierten sich den RKI-Zahlen vom Samstag zufolge binnen 24 Stunden neu, 53 starben.

Sechs Kreise lagen NRW-weit über dem als kritisch angesehenen Inzidenzwert von 100: Der Kreis Düren (125,8), der Märkische Kreis (125,1), die Städte Remscheid (113,2), Hamm (108,9) und Hagen (107,6) sowie erstmals wieder der Oberbergische Kreis (100,3). 17 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen lagen unter der wichtigen 50er-Marke, ab der regionale Lockerungen möglich wären. Die geringsten Ansteckungszahlen hatten der Kreis Coesfeld (20,9), Bielefeld (26,9) und Bottrop (37,4).

Samstag, 6. März, 9.11 Uhr

Infizierte Düsseldorfer Arzthelferin – 270 Menschen in Quarantäne

270 Menschen sind wegen eines Kontakts mit der mit dem Coronavirus infizierten Düsseldorfer Arzthelferin in Quarantäne. Sie gelten als Kontaktpersonen der Kategorie I, teilte die Stadt am Freitag mit. Die Arzthelferin war mit bis zu 600 Personen in Kontakt gekommen. Die Frau soll zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben.

Samstag, 6. März, 8.48 Uhr

Schnelltests an vielen Orten bereits ausverkauft

Die Nachfrage nach Corona-Schnelltests ist enorm, das Angebot aber stark begrenzt. Daher waren die Testpakete in vielen Aldi-Filialen bereits nach Minuten ausverkauft. Nachschub soll in der kommenden Woche eintreffen.

Samstag, 6. März, 7.21 Uhr

Verkauf von Corona-Schnelltests im Einzelhandel gestartet

Der großflächige Verkauf von Corona-Selbsttests im Einzelhandel startet an diesem Samstag. Die Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd bieten nach eigenen Angaben ab dann Tests als Aktionsware direkt an der Kasse an. Aber auch der Konkurrent Lidl und die Supermärkte von Rewe und Edeka haben das Thema auf dem Schirm.

Die Drogeriemarkt-Ketten Rossmann und dm wollen mit dem Verkauf am Dienstag beginnen. Apotheken wollen die Produkte ebenfalls anbieten. Bei Aldi ist die Abgabemenge der in Deutschland produzierten Tests zunächst auf eine Packung pro Kunde begrenzt. Eine Packung kostet rund 25 Euro. Sie enthält fünf Tests.

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