Die Bundesschülerkonferenz fordert eine bundesweite Testpflicht an den Schulen. Jeder Verweigerer soll zu Hause bleiben. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Bundesschülerkonferenz will Distanzunterricht für Testverweigerer – Liveblog

Die Bundesschülerkonferenz prescht in der Debatte um eine Testpflicht an den Schulen vor. Schüler ohne negativen Test müssten in den Distanzunterricht. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 643.222 bestätigte Fälle – 50.400 aktuell Infizierte – 14.559 Todesfälle, Wocheninzidenz: 115,0 (Stand: 10.4.2021).
  • Die Bundesschülerkonferenz will eine bundesweite Testpflicht für Schüler in der Corona-Pandemie. Schülerinnen ohne negativen Covid-Test müssten folglich in den Distanzunterricht.
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek will den Bundesländern die Entscheidung überlassen, ob Präsenzunterricht stattfindet. Außerdem fordert sie umfassende Corona-Tests für Schüler.
  • Ab dem 21. April gilt die Corona-Testpflicht an den Schulen in NRW. Davon betroffen sind die Abschlussklassen sowie die Notbetreuung und das Schulpersonal.
  • Die Ministerpräsidentenkonferenz am Montag wurde abgesagt. Nach Informationen sollen die aktuellen Beschlüsse weiter gelten.
  • NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer verkündet eine Rückkehr zum Distanzunterricht für Schüler ab Montag. Ausgenommen davon sind die Abschlussklassen. Die Regelung gilt vorerst bis zum 16. April.
  • Alle neuen Regeln finden Sie hier im Überblick.













+++

Samstag, 10. April, 20.23 Uhr

42 Fälle von Sinusvenenthrombosen nach Astrazeneca-Impfung aufgetreten

In Deutschland sind bislang 42 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekannt. Das berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Freitagabend. Die 42 Fälle der speziellen Form sehr seltener Hirnvenenthrombosen seien bis zum 2. April gemeldet worden, in 23 Fällen sei zusätzlich eine Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) gemeldet worden. Acht Betroffene starben, fünf Frauen und drei Männer, wie das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Institut in Langen berichtete.

Samstag, 10. April, 19.42 Uhr

Übergewichtige Menschen haben wohl einen schlechteren Impfschutz

Bei stark übergewichtigen Menschen könnten Impfungen gegen das Coronavirus womöglich schlechter wirken. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie hin, die jetzt als Preprint veröffentlicht wurde. Dass Vakzine bei Adipositas schlechter wirken, sei auch von anderen Impfungen bekannt, heißt es in der Studie. So habe sich schon bei Influenza, Hepatitis B und Tollwut gezeigt, dass stark Übergewichtige einen schwächeren Immunschutz ausbilden als schlanke Geimpfte.

Samstag, 10. April, 18.20 Uhr

Kretschmann beklagt “Einheitswahn” in der Corona-Politik

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat das Abweichen des Landes von den von Bund und Ländern einst beschlossenen Kontaktregeln der “Notbremse” verteidigt. Es könne durchaus Unterschiede in der Pandemiebekämpfung geben, da auch die Inzidenzen unterschiedlich seien, sagte Kretschmann. “Diesen Einheitswahn teile ich überhaupt nicht.” Es sei nun wichtig, die Pandemie zu bekämpfen und nicht Metadebatten über Föderalismus zu führen.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grüne) ist Ministerpräsident von Baden-Württemberg. © dpa © dpa

Samstag, 10. April, 17.33 Uhr

Bundesschülerkonferenz fordert bundesweite Testpflicht für Schüler

Die Bundesschülerkonferenz fordert eine bundesweite Testpflicht für Schüler in der Corona-Pandemie. “Angesichts der gestiegenen Infektionsgefahr durch die Virusmutation reichen freiwillige Testangebote nicht aus”, sagte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). “Deshalb fordert die Bundesschülerkonferenz eine bundesweite Testpflicht.”

“Schülerinnen und Schüler, die den Corona-Test verweigern, können nicht zum Unterricht in der Schule kommen, sondern müssen in den Distanzunterricht gehen”, sagte Schramm. Diese Forderung falle den Schülervertretern nicht leicht. “Aber es geht darum, dass wir das Recht auf Bildung und Gesundheitsschutz möglichst gut zusammenbringen.”

Samstag, 10. April, 17.00 Uhr

Corona-Fälle vor Länderspiel der Fußballnationalmannschaft

Unmittelbar vor dem Länderspiel der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft mussten wegen eines positiven Corona-Tests vier Spielerinnenisoliert werden. Wie der Deutsche Fußball-Bund zwei Stunden vor der Partie in Wiesbaden gegen Australien bekanntgab, fiel der PCR-Test von Felicitas Rauch vom Freitag positiv aus. Auch Lena Oberdorf, Sara Doorsoun und Svenja Huth mussten sich in Quarantäne im Quartier der DFB-Auswahl begeben. Die Partie soll dennoch wie geplant angepfiffen werden.

Die Fußball-Nationalspielerin Felicitas Rauch wurde vor dem Länderspiel gegen Australien am Freitag positiv auf das Covid-19 Virus getestet. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Samstag, 10. April, 16.11 Uhr

87 Prozent der Wirtschaft nicht direkt vom Lockdown betroffenViele Corona-Regeln betreffen den privaten Bereich, Maßnahmen im wirtschaftlichen Bereich bleiben meist Appelle. Laut Berechnungen von statista hält sich der gesamtwirtschaftliche Schaden derzeit noch in Grenzen, weil die politischen Maßnahmen die Wirtschaft schont. Demnach sind lediglich 13 Prozent der Wirtschaft direkt vom Lockdown betroffen, 87 Prozent sind von Schließungen nicht oder nicht direkt betroffen.

Infografik: 13 Prozent der Wirtschaft direkt von Lockdown betroffen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista












Samstag, 10. April, 15.10 Uhr

Steigende Corona-Patientenzahlen: Krankenhäuser schlagen Alarm

NRWs größte Stadt Köln hat wegen steigender Zahlen auf den Intensivstationen am Freitag Alarm geschlagen. Die Kölner Krankenhäuser sähen sich auf den Intensivstationen einer bedrohlichen Situation gegenüber, erklärte die Stadt. Die Zahl der Patienten steige dynamisch an. „Als Stadt haben wir mit den heutigen Entscheidungen unsere Handlungsmöglichkeiten nahezu ausgeschöpft“, erklärte die Leiterin des Krisenstabes, Andrea Blome, „Schon heute nehmen wir in Köln Patienten aus anderen Kreisen und Städten auf. Daher ist hier ein landesweites Handeln dringend notwendig.“

Samstag, 10. April, 14.44 Uhr

Gesundheitsministerium: Ausreichend Intensivbetten mit Beatmung frei

Trotz steigender Corona-Patientenzahlen stehen in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums zurzeit noch ausreichend freie Intensivbetten mit Beatmungstechnik zur Verfügung. Mit Stand Freitag seien es über 510, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Samstag. Es bleibe trotzdem weiterhin wichtig, wachsam zu sein.

Trotz stetig steigender Corona-Zahlen sind die Kapazitäten in den Krankenhäusern laut NRW-Gesundheitsministerium ausreichend. © dpa © dpa

Samstag, 10. April, 12.37 Uhr

Biontech und Pfizer beantragen Zulassung ihres Impfstoffs für Kinder ab 12 Jahren

Die Hersteller Pfizer und Biontech wollen ihren Corona-Impfstoff in den USA künftig auch bei Jugendlichen ab zwölf Jahren einsetzen, berichtet das RND. Ein Antrag auf die Erweiterung der bestehenden Notfallzulassung für den Impfstoff sei bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) eingereicht worden, erklärte der US-Pharmakonzern Pfizer. Ähnliche Anträge sollen „in den kommenden Tagen“ weltweit auch bei anderen Zulassungsbehörden eingereicht werden, hieß es weiter. Bislang ist der Einsatz des Impfstoffs in den USA erst ab 16 Jahren zugelassen.

Eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren habe eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt, hieß es unter Berufung auf Ende März veröffentlichte Ergebnisse. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen, erklärten die Unternehmen.

Samstag, 10. April, 11.18 Uhr

Pandemie hat große Folgen für den Ausbildungsmarkt

Das Schuljahr 2020/2021 ist für die wenigsten der deutschen Schülerinnen und Schüler ein gutes Jahr. Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche, die im Sommer die Sekundarstufe I verlassen und eine Ausbildung beginnen wollen. Sie betreten schlechter vorbereitet einen Arbeitsmarkt, auf dem weniger Ausbildungsplätze angeboten werden.

Bis März wurden bei der Bundesagentur für Arbeit 412.600 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet. Das sei ein deutlicher Rückgang um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sagte eine Sprecherin dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

Samstag, 10. April. 10.06 Uhr

Über 4500 Corona-Neuinfektionen in NRW – Inzidenz steigt auf 115

Die NRW-Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4558 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind rund 600 mehr als vor einer Woche (3957). Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen in NRW bei 115.

Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland gegenüber dem Vortag (Freitag: 108,6, Donnerstag: 106,9) erneut gestiegen. Vor einer Woche lag die Kennziffer höher – bei 128,0. Wegen der vergangenen Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI allerdings noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein.

Samstag, 10. April, 8.14 Uhr

Bundesbildungsministerin fordert umfassende Corona-Tests in SchulenBundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) dringt auf umfassende Corona-Tests in den Schulen. „Ob in den Schulen in der derzeitigen Pandemielage Präsenzunterricht stattfinden kann, ist letztlich in den Ländern zu entscheiden – auch nach der jeweiligen Situation in der Region“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Sicherlich ist es nachvollziehbar, wenn entschieden wird, wieder vorübergehend in einen nahezu kompletten Distanzunterricht überzugehen“, setzte sie hinzu. Wenn wiederum der Weg eingeschlagen werde, einen Wechselunterricht vorzusehen, müsse dies von einem konsequenten Schutz gegen die Ausbreitung von Infektionen in der Schule begleitet sein. Karliczek betonte: „Dazu gehören auch umfassende Tests, wenigstens zweimal in der Woche.“

Samstag, 10. April, 7.27 Uhr

RKI registriert 24 097 Corona-Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 097 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 246 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Samstagmorgen hervor. Wegen der Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein.

Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 18 129 Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 120,6. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 110,4 an, vor einer Woche lag sie noch bei über 130.

Freitag, 9. April, 21.35 UhrEU-Kommission möchte bis zu 1,8 Milliarden Impfdosen bestellenBis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfdosen möchte die EU-Kommission nun bestellen, die insbesondere Auffrischungen von bereits geimpften Menschen sowie Kindern und Jugendlichen zugutekommen sollen. Zunächst werde man dazu mit dem Hersteller Biontech/Pfizer verhandeln. Zu den Kriterien der EU-Kommission gehört, dass es sich um Impfstoffe auf Grundlage der mRNA-Technologie handelt, wie es am Freitag im zuständigen Ausschuss der Mitgliedsstaaten hieß.

Anfangs sollen 900 Millionen Dosen bestellt werden, jedoch mit der Option auf weitere 900 Millionen Dosen zu erweitern. Die ersten Dosen sollen noch in diesem Jahr geliefert werden.

Freitag, 9. April, 20.50 Uhr Laschet für Neufassung des InfektionsschutzgesetzesNachdem der Vorstoß des „Brücken-Lockdowns“ keine Mehrheit unter den Länderchefs fand, soll jetzt das Infektionsschutzgesetz des Bundes ergänzt werden. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) befürwortet die Vereinheitlichung der Corona-Regeln in Deutschland durch die Neufassung des Gesetzes.

Laschet habe „bereits zu Beginn der Woche auf den dringenden Handlungsbedarf in der Pandemiebekämpfung hingewiesen und für ein schnelles, bundeseinheitliches Vorgehen der Länder geworben“, erklärte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatskanzlei.

FDP-Landtagsfraktionschef Christof Rasche kritisiert die geplante Vereinheitlichung von Corona-Regeln in Deutschland dagegen scharf. Berlin plane eine „Entmachtung der Länder“, sagte Rasche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.Freitag, 9. April, 17.58 UhrWHO gibt keine Empfehlung für Kreuzimpfungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht keine Empfehlung Corona-Impfungen mit zwei verschiedenen Mitteln aus. Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit Astrazeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Ohne ausreichende Daten über mögliche Risiken darf es keine Zweitimpfung mit anderen Impfstoffen geben“, sagte auch Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt, dass die Menschen unter 60, die ihre Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, nun nach zwölf Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer oder Moderna) bekommen. Allerdings ist eine Entscheidung dazu noch nicht gefallen. Die Gesundheitsminister der Länder wollen zunächst noch offene Fragen diskutieren.

Freitag, 9. April, 16.36 Uhr

Pflicht für Corona-Tests auch bei Notbetreuung in Schulen in NRW

Die Corona-Testpflicht gilt ab der kommenden Woche auch für Schüler in der Notbetreuung in den nordrhein-westfälischen Schulen. Das stellte das Schulministerium heute klar. Getestet werden müssen demnach Schüler in den Jahrgängen 1 bis 6, die an pädagogischen Betreuungsangeboten der Schulen teilnehmen.

Auch Schüler der Abitur- und Abschlussklassen, die im Präsenzunterricht seien, müssten auf das Virus getestet werden, hieß es weiter. Für den Präsenzbetrieb gibt es ab Montag eine Testpflicht mit zwei Selbsttests pro Woche. Das gilt für Schüler, Lehrer und das weitere Schulpersonal.

Freitag, 9. April, 16.07 Uhr

RKI verspricht zuverlässigere Daten zu Fallzahlen ab nächster Woche

Die Feiertage bedeuten oftmals einen Verzug bei Corona-Tests und Meldungen – so auch an Ostern. Und auch in der Zeit danach sind die Daten kurzzeitig weniger zuverlässig. Ab Mitte nächster Woche sind die Angaben laut Robert-Koch-Institut (RKI) wieder genauer.

Freitag, 9. April, 15.31 Uhr

Bundesliga: Zuschauer-Rückkehr in Mönchengladbach möglich

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach darf sich Hoffnung auf eine Rückkehr von Zuschauern noch in dieser Saison machen. Dies bestätigten die Stadt Mönchengladbach und der Verein, nachdem die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen Mönchengladbach als eine der ersten Städte als Modellkommune ausgewählt hatte.

Freitag, 9. April, 15.24 Uhr

Neues Infektionsschutzgesetz soll spätestens am 26. April in Kraft treten

Bund und Länder sind sich einig: Das Infektionsschutzgesetz soll künftig bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen Corona vorschreiben. Nach RND-Informationen soll das geänderte Gesetz spätestens am 26. April in Kraft treten. In der kommenden Woche soll die Änderung im Kabinett beschlossen werden.

Freitag, 9. April, 15.12 Uhr

EMA prüft nächsten Impfstoff auf Zusammenhang mit Thrombose-Fällen

Nach dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca prüft die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Impfstoff von Johnson und Johnson. Grund sind auch hier mögliche Blutgerinnsel als Nebenwirkungen. Laut EMA sind in vier Fällen nach einer Impfung mit dem Mittel Thrombosen aufgetreten

Freitag, 9. April, 14.26 Uhr

Zweiter Tag in Folge: Neuer Höchstwert bei Corona-Impfungen

Der erst am Mittwoch aufgestellte Höchstwert bei den Impfungen ist schon einen Tag später übertroffen. Fast 720.000 Menschen wurden gestern in Deutschland gegen Covid-19 geimpft. Damit haben mehr als 12 Millionen Menschen mindestens eine Dosis erhalten.

Das bevölkerungsreichste Bundesland, Nordrhein-Westfalen, konnte seinen Platz nach dem Start der Impfungen bei den Hausärzten verbessern und liegt jetzt im Bundesschnitt von 14,6 Prozent.

Freitag, 9. April, 14.22 Uhr

Privatärzte dürfen vorerst nicht gegen Corona impfen

Privatärzte sind verärgert, dass sie nicht gegen Corona impfen dürfen. Einige von ihnen hatten bereits Impfstoff geordert und Termine an ihre Patienten vergeben. Diese mussten nun abgesagt werden, weil vorerst nur Ärzte mit Kassenzulassung Impfstoff erhalten sollen.

Freitag, 9. April, 12.53 Uhr

Türkei und Kroatien jetzt auch Hochinzidenzgebiete

Das Robert-Koch-Institut hat heute die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Die Türkei und Kroatien gelten nicht mehr als einfache Risikogebiete, sondern als Hochinzidenzgebiete. Aufgehoben wird die Reisewarnung hingegen für Israel.

Freitag, 9. April, 12.47 Uhr

Ausgangsbeschränkungen in zwei weiteren NRW-Kreisen

Wegen anhaltend hoher Corona-Inzidenzzahlen wird es in zwei weiteren Kreisen in Nordrhein-Westfalen Ausgangsbeschränkungen geben. Im Märkischen Kreis dürfen die Menschen ihre Wohnung nach 21.00 Uhr ab sofort nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen verlassen.

Zudem habe der Kreis Siegen-Wittgenstein heute die Zustimmung zu einer Allgemeinverfügung mit einer Ausgangsbeschränkung ab 21.00 Uhr beantragt, die das Gesundheitsministerium erteilen werde. Die Zahl der Neuinfektionen pro Einwohner binnen einer Woche habe in beiden Kreisen lange und bis über die Ostertage hinaus zum Teil deutlich über dem Wert von 200 gelegen.

Freitag, 9. April, 12.00 Uhr

Lockerungen im Kreis Höxter – Einkaufen ohne Termin möglich

Im Kreis Höxter dürfen die Menschen von Samstag an wieder ohne Termin einkaufen gehen. Da die Sieben-Tage-Inzidenz dort unter 50 liegt (Stand Freitag: 43,5), habe der Krisenstab in Einvernehmen mit dem Land eine neue Allgemeinverfügung erlassen, teilte der Kreis heute mit.

Von Samstag an dürfen demnach Tierparks, Museen und Bibliotheken ohne Einschränkungen wieder öffnen. Einkäufe in Geschäften seien ohne Terminabsprache möglich – allerdings müsse die Rückverfolgbarkeit von Kontakten sichergestellt werden, etwa über die Smartphone-App Luca.

Freitag, 9. April, 11.45 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier mit Astrazeneca geimpft

Altmaier (CDU) hat heute seine erste Corona-Schutzimpfung in einer Berliner Bundeswehrkaserne erhalten. Der 62-Jährige wurde mit dem Präparat von Astrazeneca geimpft. Altmaier appelliert: „Nutzen Sie die Möglichkeit des Impfens und machen Sie mit.“

Freitag, 9. April, 11.15 Uhr

Diese 14 NRW-Kommunen werden zum Modellprojekt

Die ersten Kommunen, die ab dem 19. April als Modellprojekt lockern dürfen, sind: Ahaus, die Nachbarkreise Coesfeld und Warendorf, Münster, Kreis Soest mit Soest und Lippstadt, Kreis Paderborn und Mönchengladbach.

Ab dem 26. April dürfen folgende Kommunen als Modellprojekt lockern: Kreis Düren, Essen, Hamm, Köln, Siegen, Krefeld, Lennestadt und der Hochsauerlandkreis mit Projekten von Schmallenberg und Winterberg.

Voraussetzung zum Start der Modellkommunen ist eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen.

Freitag, 9. April, 11.14 Uhr

Mehr Städte und Kreise sollen Zuschlag für Modellprojekt bekommen

Da viele qualitativ hochwertige Bewerbungen beim Land NRW eingegangen sind, sollen nun mehr als der zunächst geplanten acht Kommunen einen Zuschlag bekommen.

46 Bewerbungen sind beim Land eingegangen. Darunter waren 25 Städte und 21 Kreise. Aber der ursprüngliche Start des Modellprojekts hat sich verschoben.

Die ersten ausgewählten Kommunen für begrenzte digitale Modellprojekte sollen nun ab dem 19. April starten können, hieß es am Freitag aus der Landesregierung. Eine zweite Phase mit weiteren Kommunen solle dann am 26. April beginnen. Ursprünglich sollten die Projekte nach Ostern starten. Grund für die Verschiebung seien pandemiebedingte Vorsichtsmaßnahmen, hieß es weiter.

Freitag, 9. April, 11.00 Uhr

Livestream: Wirtschaftsminister zu den Modellprojekten der Kommunen

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart informiert zu den Modellprojekten der Kommunen und dem weiteren Verfahren.














Freitag, 9. April, 10.58 Uhr

Bund und Länder sagen Treffen für Montag ab

Montag wird es keine Ministerpräsidentenkonferenz geben. Nach Informationen aus Regierungskreisen sollen die aktuellen Beschlüsse weiter gelten. Die Länder behalten damit ihre Zuständigkeiten für Ausgangssperren oder Öffnungen.

Freitag, 9. April, 10.24 Uhr

Spahn: Brauchen Lockdown – notfalls mit Ausgangsbeschränkungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einen Lockdown ausgesprochen, der die dritte Welle der Corona-Infektionen brechen soll. Private Treffen und Kontakte insgesamt müssten so weit wie möglich eingeschränkt werden „wenn nötig auch durch nächtliche Ausgangsbeschränkungen“, sagte Spahn in der wöchentlichen Pressekonferenz.

Er warnte außerdem davor, dass das Gesundheitssystem bald überlastet werden könnte.

Freitag, 9. April, 10.13 Uhr

Schulleiterin: Offene Fragen bei Selbsttests für Kinder in Notbetreuung

Unmittelbar vor Ende der Schulferien in NRW ist nach Worten einer Kölner Grundschulleiterin die Frage offen: „Können Kinder ohne Selbsttest in die Notbetreuung kommen?“ Ihre Schule habe noch keine Selbsttests erhalten. Ihre Einrichtung wolle die Notbetreuung für voraussichtlich mindestens 100 Kinder trotz aller Unklarheiten ab Montag anbieten.

Freitag, 9. April, 10.00 Uhr

Livestream: Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler über Impfstoffe

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler sprechen ab 10 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz über die deutsche Impfstrategie.














Freitag, 9. April, 9.54 Uhr

RTL-Moderator Günther Jauch an Corona erkrankt

Der Moderator Günther Jauch hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie schwer sein Krankheitsverlauf ist, wird in der Pressemitteilung des Senders RTL nicht erwähnt. Schon am Donnerstag hat der Sender RTL mitgeteilt, dass die „Die Jauch-Gottschalk-Schöneberger-Show“ am Samstag ohne Günther Jauch stattfinden muss.

Freitag, 9. April, 9.18 UhrDatenleck bei Corona-Tests Durch eine Sicherheitslücke in der Software eines Corona-Schnelltestanbieters konnten erneut Unbefugte auf Testergebnisse und andere sensible Daten zugreifen. Über die Lücke konnten nach Angaben von „Zerforschung“ bundesweit mindestens 17.000 Registrierungen für Testtermine eingesehen werden. Außerdem waren die Daten von rund 7000 Testergebnissen ungeschützt im Netz, darunter auch die Adressdaten der EMI-Kunden.

Der betroffene Anbieter Eventus Media International (EMI) aus Dortmund hat nach Angaben der IT-Experten die Lücke mittlerweile geschlossen. Über den Vorfall hatten zuerst die ARD-Sender rbb, NDR und MDR berichtet.

Freitag, 9. April, 8.55 UhrAb heute können die Jahrgänge 1942 und 1943 Impf-Termine buchen Ab heute startet landesweit die Terminvereinbarung zur Impfung gegen COVID-19 für Menschen mit den Geburtsjahrgängen 1942 und 1943. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte: „Nordrhein-Westfalen macht weiter Strecke beim Impfen. Der Start der Impfungen für die 79-Jährigen war erfolgreich und viele 79-Jährige sind bereits geimpft worden. Daher können ab sofort die nächsten zwei Jahrgänge ihre Impftermine buchen.“

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil (Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland).

Die ersten Impfungen für die Jahrgänge 1942 und 1943 erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Weitere Jahrgänge werden in Kürze freigeschaltet.

Freitag, 9. April, 8.04 UhrCorona-Wocheninzidenz in NRW steigt wieder anDie Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen ist am Freitag nach mehreren Tagen mit sinkenden Werten wieder angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies eine Wocheninzidenz von 108,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus.

Besonders hoch waren die Werte in Remscheid und im Märkischen Kreis. Binnen eines Tages infizierten sich in NRW 4.729 Menschen neu mit dem Coronavirus. Das RKI verzeichnete 58 Todesfälle. Am geringsten war die Inzidenz im Kreis Höxter.

Freitag, 9. April, 7.21 UhrLaschet stützt Vorstoß für mehr Rechte des Bundes im Corona-KampfNordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterstützt den Unionsvorstoß für mehr Rechte des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Leider haben die vergangenen Tage und Wochen gezeigt, dass zu wesentlichen Fragen keine Einigkeit unter den Ländern besteht“, sagte der CDU-Bundesvorsitzende der Deutschen Presse-Agentur.

Es müsse aber gehandelt werden. „Daher finde ich den Vorschlag aus der Unionsfraktion richtig, dass in dieser kritischen Phase der dritten Welle die Bundesregierung die Grundregeln der Virusbekämpfung verbindlich festlegen kann“. Konkret bedeute das, dass Abstandsgebote, Maskenpflicht, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bundeseinheitlich geregelt werden sollten, so Laschet.

Freitag, 9. April, 6.19 UhrBekanntgabe der Modellkommunen für Corona-Lockerungen heute geplantWirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) will heute bekanntgeben, welche Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihr öffentliches Leben zumindest teilweise und im beschränkten Rahmen wieder hochfahren dürfen. Ursprünglich war die Vorstellung der Modellprojekte schon für Donnerstag geplant gewesen, sie wurde aber auf Freitag verschoben. Dies wurde mit Abstimmungsbedarf begründet, um ein möglichst breites Spektrum von Vorhaben zu ermöglichen.

Bis zu acht Kommunen sollen den Zuschlag bekommen. Es ist offen, ab wann die Modellregionen mit ihren digital gestützten Projekten starten können. An Projekten aus klar abgegrenzten Bereichen wie Sport, Jugend und Freizeit, Theater und Kulturstätten, Handel oder Außengastronomie soll beispielhaft ein digital gestütztes Pandemie-Management demonstriert werden. Einen Grenzwert der Corona-Inzidenz als Teilnahmebedingung gibt es zwar nicht, dafür aber „klare Abbruch-Kriterien“ – etwa wenn die Corona-Neuinfektionen erheblich über den Landesdurchschnitt steigen.

Freitag, 9. April, 5.11 UhrRKI registriert 25.464 Corona-Neuinfektionen und 296 neue Todesfälle Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.464 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 296 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 110,4.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.956.316 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.647.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78.003. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,80 (Vortag: 0,76). Donnerstag, 8. April, 22.35 UhrMPK am Montag: Termin möglicherweise zu früh

Auch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Länderkreisen deutet sich an, dass das angedachte Treffen am Montag nicht stattfinden könnte. Entschieden sei dies aber noch nicht, hieß es übereinstimmend.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte schon am Mittwoch erklärt, dass der Termin am kommenden Montag möglicherweise zu früh komme. Entscheidend sei, dass sich vorher klare Mehrheiten abzeichneten, sagte er. „Wir müssen definieren, was auf der nächsten MPK beschlossen wird.“

Donnerstag, 8. April, 20.15 Uhr Impfungen für Jahrgänge 1942 und 1943 im Rheinland „ab sofort“Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein kündigte an, dass im Rheinland „ab sofort“ auch alle Senioren der Jahrgänge 1942 und 1943 einen Termin für eine Covid-19-Schutzimpfung buchen können. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe teilte mit, die Anmeldung für diese Jahrgänge sei ab Freitag möglich.Donnerstag, 8. April, 19.20 Uhr Unterricht in Wechselmodus geplantAb dem 19. April soll der Unterricht an den Schulen in NRW, sofern es das Infektionsgeschehen zulasse, wieder im Wechselmodus laufen – also mit Präsenzanteilen und in halbierter Klassenstärke. Im Präsenzbetrieb soll eine Testpflicht mit zwei Selbsttests pro Woche kommen. Das wird laut Ministerium in der Landesverordnung geregelt.

Medizinern zufolge nehme das Infektionsgeschehen bei Kinder und Jugendlichen zu, die Schulen seien aber keine Treiber der Pandemie. Für die Regierung habe Sicherheit Priorität, man setze aber alles daran, Bildungs- und Betreuungsangebote sicherzustellen. Eine Notbetreuung für die Klassen 1 bis 6 ab Montag sei sichergestellt.Donnerstag, 8. April, 18.15 Uhr Ministerpräsidentenkonferenz steht auf der KippeDie für Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz zur Abstimmung der weiteren Corona-Maßnahmen steht auf der Kippe.

Voraussetzung sei „ein abgestimmter Vorschlag“, hieß es. Da dieser bisher fehle, sei eine Konferenz am Montag eher unwahrscheinlich. Eine Verschiebung auf Mittwoch sei hingegen „noch denkbar“.Donnerstag, 8. April, 18.05 Uhr Abiturprüfungen in NRW starten wie geplant im April Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen sollen trotz der Corona-Pandemie planmäßig am 23. April mit dem Fach Englisch starten. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag an. Donnerstag, 8. April, 17.00 UhrSchulministerin Gebauer plant erneut Distanzunterricht in NRW

Nach Informationen von rp-online plant die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer ab Montag einen Rückgang zum Distanzunterricht für Schüler in Nordrhein-Westfalen. Davon ausgenommen sind Schüler der Abschlussklassen.

Grund dafür sind laut Ministerium die ungewisse Infektionslage sowie die Reiserückkehrer. Die Regelung gilt vorerst für eine Woche bis zum 16. April.

Donnerstag, 8. April, 16.50 Uhr Laschet: Alle 0,6 Sekunden eine Corona-Impfung in NRW

Nach dem Einstieg der Hausärzte ist die Zahl der Corona-Impfungen auch in Nordrhein-Westfalen sprunghaft gestiegen. Am Mittwoch konnten nach Angaben der Landesregierung mehr als 135 000 Menschen in NRW geimpft werden.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezeichnete das auf Twitter als Impfrekord in NRW. „In Nordrhein-Westfalen wird im Schnitt alle 0,6 Sekunden ein Mensch gegen das Coronavirus geimpft – das ist ein großer Beitrag im Kampf gegen die Pandemie und ein wichtiger Schritt zur Einhaltung des Impfversprechens“, erklärte Laschet am Donnerstag in Düsseldorf.

Donnerstag, 8. April, 16.20 Uhr

NRW bietet Unterstützung für Ausbildungssuchende

Mit dem neuen Coaching- und Vermittlungsangebot „Kurs auf Ausbildung“ schafft die Landesregierung für rund 1.000 ausbildungsreife junge Menschen, die im vergangenen Ausbildungsjahr keine Ausbildungsstelle gefunden haben, eine zusätzliche Unterstützungsmöglichkeit. Dies teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit.

Das Angebot ist zu Beginn des Monats April in zwölf Regionen gestartet. Es beinhaltet ein umfassendes individuelles Profiling mit Auswertung, die Begleitung im Bewerbungsprozess und die Unterstützung bei der Vermittlung in Ausbildung. Rund 40 Coaches stehen den Ausbildungsplatzsuchenden dafür in den nächsten 18 Monaten zur Verfügung.

Donnerstag, 8. April, 15.36 Uhr

Kindergärten in NRW auch nach Ferien im eingeschränkten Regelbetrieb

Auch nach den Osterferien bleibt es in den Kitas in NRW bei der pauschal um zehn Wochenstunden reduzierten Betreuung in festen Gruppen. Familienminister Joachim Stamp (FDP) begründete das am Donnerstag in Düsseldorf mit „der derzeit unsicheren Entwicklung des Infektionsgeschehens“.

Die Eltern sollen ab der kommenden Woche für ihre Kinder zwei Corona-Selbsttests pro Woche erhalten. Ebenso stünden für alle Beschäftigten wöchentlich zwei Tests zur Verfügung. Es handelt sich vorerst um die Stäbchen-Tests, die in den vorderen Bereich der Nase eingeführt werden müssen – „bis andere, leichter handhabbare Testmöglichkeiten massentauglich und praktikabel sind“, so Stamp.

Donnerstag, 8. April, 15.29 Uhr

Kostenlose Corona-Tests sind öfter möglich als bisher gedacht

Auf Anfrage, wie häufig sich ein Bürger kostenlos auf das Coronavirus testen lassen darf, verweist das NRW Gesundheitsministerium auf einen Passus in der Bundestestverordnung: „Testungen (…) können im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden.“

Dazu ergänzt ein Sprecher des Ministeriums: „Dies bedeutet, dass die Testungen einmal pro Woche wünschenswert und sinnvoll sind, dass es aber auch Situationen geben kann, in denen Bürgerinnen und Bürger das Angebot mehr als einmal in Anspruch nehmen.“ Man sei überzeugt, dass die Menschen damit verantwortungsvoll umgehen werden.

Donnerstag, 8. April, 14.25 Uhr

Mehr als 650.000 Corona-Impfungen an einem Tag – HöchstwertAm Mittwoch erreichte die Anzahl an Impfungen in Deutschland einen neuen Höchstwert: 656.357 Dosen wurden laut Robert-Koch-Institut (RKI) verabreicht. Damit haben nun rund 11,5 Millionen Bürger mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. 4,7 Millionen Menschen – und damit 5,7 Prozent der Bevölkerung – sind inzwischen vollständig geimpft.

Am Tag zuvor war die Zahl noch deutlich geringer: Am Dienstag hatten rund 270.000 Menschen eine Impfung bekommen.

Donnerstag, 8. April, 14.06 Uhr

Altmeier sieht Pflicht zu Testangeboten in Unternehmen skeptisch

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht mögliche gesetzliche Vorgaben für Unternehmen skeptisch, Corona-Tests für Beschäftigte anzubieten. Das machte der CDU-Politiker am Donnerstag bei Beratungen mit Wirtschaftsverbänden deutlich, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr.

Wie aus einem Bericht der Spitzenverbände der Wirtschaft hervorgegangen war, testen derzeit zwischen 80 und 90 Prozent der Firmen in Deutschland oder bereiten den Teststart unmittelbar vor. Das Arbeits- sowie das Wirtschaftsministerium lassen eigene Erhebungen durchführen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Donnerstag, 8. April, 13.45 Uhr

Impfungen für Jahrgang 1941 angelaufen

In den nordrhein-westfälischen Impfzentren sind am Donnerstag die Corona-Schutzimpfungen für den Jahrgang 1941 angelaufen – teils mit längeren Warteschlangen. Sie erhalten nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums das Präparat von Biontech/Pfizer. Parallel laufen die Impfungen für besonders gefährdete Berufsgruppen und Zweitimpfungen für über 80-Jährige weiter. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zog am Donnerstag eine erste positive Zwischenbilanz.

Trotz des großen Ansturms – auch während der Astrazeneca-Sonderaktion für die Altersgruppe „60 plus“ über die Ostertage – halte die neue Buchungsplattform stand und laufe stabil, erklärte der Vorstand in einer Mitteilung. In der Spitze habe das neue Portal 5000 Impf-Termine pro Minute vergeben, teilte die Deutsche Telekom mit. Das NRW-Gesundheitsministerium sprach von problemlosen Buchungen für den Jahrgang 1941. „Es stehen ausreichend Termine zur Verfügung.“

Donnerstag, 8. April, 13.29 Uhr

Corona-Tests mit Lolli-Methode an Kölner Schulen

Die Stadt Köln will nach den Osterferien an den Schulen zusätzlich zu den vom Land angekündigten Corona-Schnelltests einmal wöchentlich eigene PCR-Tests anbieten. Dabei handele es sich um Pool-Tests mit der sogenannten Lolli-Methode, bei der die Schüler eine halbe Minute lang auf einem Abstrichstäbchen lutschen, wie Schuldezernent Robert Voigtsberger sagte. Die so gewonnenen Speichelproben einer Klasse kommen in ein gemeinsames Röhrchen und werden dann untersucht. Fällt die Probe positiv aus, müssen alle Schüler des Pools zu Hause nochmal einen Einzeltest machen, um infizierte Personen herauszufiltern. Dadurch würden wertvolle Ressourcen gespart. Die von der Kölner Uniklinik entwickelte Lolli-Testmethode wurde vor den Ferien drei Wochen lang in 22 Schulen erprobt.

Donnerstag, 8. April, 12.55 UhrDemo gegen Dauer-Lockdown in Düsseldorf Vom Dauer-Lockdown getroffene Wirtschaftsbranchen haben zu einer Demonstration am kommenden Sonntag in Düsseldorf aufgerufen. Der Demonstrationszug werde unter dem Motto „Alarmstufe: Rot“ von der Rheinterrasse bis zum Landtag führen, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Nach Angaben der Polizei hat die Stadt den Aufzug per Verfügung auf 250 Teilnehmer begrenzt.

Am Landtag wollen die Veranstalter über Öffnungskonzepte informieren. An der Bühne werde ein mobiles Corona Test-Team bereit stehen. Erwartet werde unter anderen der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU). Die Veranstalter distanzierten sich von Corona-Leugnern und Extremisten. Die Kundgebung werde unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt.Donnerstag, 8. April, 12.06 UhrSteigenden Auslastung der Intensivbetten – Drosten schlägt AlarmDer Virologe Christian Drosten und der wissenschaftlicher Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, haben angesichts der aktuellen Infektionsdynamik vor einer steigenden Auslastung der Intensivbetten in Deutschland gewarnt. Drosten retweetete am Donnerstagmorgen den Tweet von Christian Karagiannidis mit der Einschätzung: „Dies ist ein Notruf.“

Eine der Grafiken zeigt dabei eine Prognose der Belegung von Intensivstationen in zwei verschiedenen Szenarien: Ein pessimistisches und ein optimistisches Impfszenario (Stand: 3. April 2021). In beiden Fällen werden drei verschiedene Prognosen für jeweils unterschiedliche Szenarien verglichen. Mit grün wird zudem die Echtzeit Belegung der Intensivstationen dargestellt. Dabei zeigt sich: Der Trend folgt bisher sehr genau der in dem Modell vorausgesagten Kurve – und nähert sich dem Szenario, in dem von einer sehr hohen Auslastung der Intensivbetten ausgegangen werden muss.

Donnerstag, 8. April, 10.46 UhrÄnderung des Infektionsschutzgesetzes soll kommen

Führende Unionspolitiker drängen darauf, mit einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes dem Bund mehr Zuständigkeiten beim Erlass von Corona-Beschränkungen einzuräumen.

„Wir sind der Meinung, dass neben den Landesregierungen auch der Bund zum Erlass von Rechtsverordnungen ermächtigt werden muss“, schreiben der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, der Vize-Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul und die Vorsitzende der Jungen Gruppe in der Unions-Fraktion, Yvonne Magwas, in einer Mail an die Unions-Bundestagsabgeordneten, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Donnerstag, 8. April, 10.10 Uhr

Spahn: Gespräche mit Russland über Sputnik V

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bilaterale Gespräche mit Russland über eventuelle Lieferungen des Corona-Impfstoffs Sputnik V im Falle einer EU-Zulassung angekündigt.

Man müsse aber sehr aufpassen, dass dies nicht zu einer „Fata-Morgana-Debatte“ werde. Zunächst gehe es um die Zulassung durch die EU. „Dafür muss Russland Daten liefern.“ Solange dies nicht geschehe, könne es keine Zulassung geben, sagte er am Donnerstag im WDR5-“Morgenecho“.

Dazu hat er einen härteren Lockdown gefordert, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Erst wenn die Inzidenzzahlen wieder niedriger seien, könne man mit Testen und Impfen aus der Pandemie herauskommen, sagte Spahn.

Donnerstag, 8. April, 9.04 UhrMinisterium gibt Freitag Modellprojekte für Corona-Lockerungen bekannt Trotz weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen sollen einige Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihr öffentliches Leben zumindest teilweise und im kleinen Rahmen hochfahren dürfen. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) wird am Freitagmorgen (11 Uhr) über die Projekte und das weitere Verfahren informieren, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Es geht nicht um umfassende und flächendeckende Öffnungen. Vielmehr soll an Projekten aus klar abgegrenzten Bereichen wie Sport, Jugend und Freizeit, Theater und Kulturstätten, Handel oder Außengastronomie beispielhaft ein digital gestütztes Pandemiemanagement demonstriert werden. Die Modellkommunen müssen Corona-Registrierungs-Apps nutzen.

Donnerstag, 8. April, 8.06 Uhr

Corona-Wocheninzidenz in NRW sinkt weiter

Der sinkende Trend bei der Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen hält an. Am Donnerstagmorgen wies das Robert Koch-Institut (RKI) 106,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen aus. Binnen eines Tages haben sich in NRW 4.120 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. 59 Menschen sind gestorben. Die höchste Wocheninzidenz wies mit 182,7 der Landkreis Siegen-Wittgenstein auf, am geringsten war der Wert im Kreis Höxter (33,5).

Donnerstag, 8. April, 7.33 Uhr

Hautärzte raten zu Desinfektionsmitteln statt Seife

Ständiges Händewaschen mit Seife in der Corona-Pandemie hat zu mehr Handekzemen geführt. Darauf weist die Deutsche Dermatologische Gesellschaft hin und empfiehlt, lieber zu Desinfektionsmittel zu greifen. „Die empfohlenen intensivierten Maßnahmen der Handhygiene bergen ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko für die Entstehung von Handekzemen“, sagte der Sprecher der Gesellschaft, Peter Elsner (Uniklinikum Jena) der Deutschen Presse-Agentur. Rückmeldungen aus Hautarztpraxen und -kliniken zeigten, dass die Zahl der Patienten mit solchen Beschwerden seit einem Jahr steige, sagte Elsner.

Donnerstag, 8. April, 6.41 Uhr

Forderung nach einheitlichem Vorgehen an Schulen in Corona-Zeiten

Vor den Beratungen der Kultusminister an diesem Donnerstag haben Lehrerverbände und Schülervertreter einheitliche Regeln bei Schulöffnungen und Corona-Tests gefordert. „Der Ball liegt jetzt bei den Kultusministern“, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). „Sie können jetzt zeigen, ob sie es schaffen, mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie endlich bundeseinheitliche Vorgaben zum Thema Schule vorzulegen.“

Nötig sei etwa eine einheitliche Linie beim Thema Schulöffnungen. „Es kann nicht angehen, dass jedes Bundesland macht, was es will – und einzelne sagen, sie öffnen unabhängig von den Inzidenzen“, meinte er. „Die generelle Grenze muss sein: Oberhalb einer Inzidenz von 100 müssen die Schulen geschlossen werden.“ Wenn allerdings zusätzlich zu flächendeckenden Corona-Tests die Impfkampagne unter Lehrern weit fortgeschritten sei, sollten Schulträger und Gesundheitsbehörden abwägen dürfen, ob auch bei höherer Inzidenz mehr möglich sei.Donnerstag, 8. April, 5.42 UhrNächster Jahrgang wird geimpft – parallel laufen andere Impfungen weiter Ab heute können sich in NRW Menschen impfen lassen, die im Jahr 1941 geboren worden sind. Seit Dienstag war diese Altersgruppe aufgerufen, Termine zu buchen. Diesem Aufruf sind bereits über 100.000 Menschen gefolgt. Um eine möglichst reibungslose Terminvergabe zu gewährleisten, wird zu den Impfungen jahrgangsweise per Brief eingeladen.

Parallel laufen in den Impfzentren die Erst- und Zweitimpfungen für über 80-Jährige weiter. Auch die Impfungen für besonders gefährdete Berufsgruppen werden fortgesetzt.

Donnerstag, 8. April, 5.13 Uhr

RKI registriert 20.407 Corona-Neuinfektionen und 306 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 20.407 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 306 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 105,7.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.930.852 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.631.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 77.707. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,76 (Vortag: 0,81).

Lesen Sie jetzt