SPD und Union beraten weiter über die Bundes-Notbremse. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW – Bundes-Notbremse: Ausgangssperren erlauben mehr Ausnahmen – Liveblog

SPD und Union haben erneut über die geplante Bundes-Notbremse diskutiert. Die Ausgangssperre wird auf 22 Uhr verschoben. Weitere strenge Regeln wurden entschärft. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 681.974 bestätigte Fälle – 63.100 aktuell Infizierte – 14.913 Todesfälle, Wocheninzidenz: 171,1 (Stand: 19.4.2021).
  • SPD und Union bringen das Gesetz zur Bundes-Notbremse weiter voran. Die umstrittene Ausgangssperre soll jetzt ab 22 Uhr gelten, statt ab 21 Uhr.
  • Die Wocheninzidenz steigt in NRW auf 171,1. Insgesamt liegen 15 Kreise über dem 200er-Wert. Remscheid verzeichnet mit einer Inzidenz von 319,7 den höchsten Wert im Bundesland.
  • In 21 NRW-Städten und Kreisen bleiben heute die Schulen zu. Grundlage ist dafür ein Inzidenzwert von über 200 in den letzten sieben Tagen.
  • In sieben NRW-Kommunen gibt es eine nächtliche Ausgangsbeschränkung: Köln, Oberbergischer Kreis, in den Kreisen Minden-Lübbecke, Siegen-Wittgenstein, im Märkischen Kreis, in Remscheid und Hagen. Mülheim hatte eine auf das Wochenende befristetet Ausgangssperre. Heute folgen Wuppertal und der Kreis Unna.
  • Flaggen auf halbmast, Trauergeläut und mehr: In NRW wird heute der Corona-Toten gedacht. Am Dortmunder U-Turm steigen auf der Lichtinstallation Hunderte Luftballons auf. NRW-Ministerpräsident Laschet fordert die Bürger auf, als Zeichen des Gedenkens brennende Kerzen ins Fenster zu stellen.
  • Alle neuen Regeln finden Sie hier im Überblick.

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Montag, 19. April, 13.45 UhrMehr als 270.000 Corona-Neuinfektionen in Indien an einem Tag Wegen einer enormen Zahl an Corona-Neuinfektionen und eines Gesundheitssystems am Limit gilt in der indischen Hauptstadt Neu Delhi von Montag an eine einwöchige Ausgangssperre. In dem Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern wurden nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium innerhalb von 24 Stunden insgesamt 274.000 neue Corona-Fällen erfasst – ein Höchstwert. Zudem starben an einem einzigen Tag 1619 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

Im Internet suchen Leute verzweifelt nach Krankenhausbetten, medizinischem Sauerstoff und Arzneimitteln. Aus mehreren Gebieten gibt es Berichte, wonach Krematorien überlastet sind. Auch Impfstoff ist knapp, obwohl Indien diesen eigentlich selbst in Massenproduktion herstellt und noch im vergangenen Monat viele Dosen an ärmere Länder verschenkt hatte. Bislang wurden in Indien nach Angaben des Gesundheitsministeriums 123 Millionen Dosen gespritzt. Montag, 19. April, 13.02 UhrUS-Immunologe rechnet Anfang 2022 mit Impfung für Kinder Der prominente US-Immunologe Anthony Fauci rechnet spätestens Anfang kommenden Jahres mit Coronavirus-Impfungen für Kinder aller Altersstufen. „Ich denke, bis zum ersten Quartal 2022 werden wir in der Lage sein, Kinder praktisch jedes Alters zu impfen“, sagte der Corona-Berater von US-Präsident Joe Biden dem Sender CNN am Sonntag.

„Hoffentlich schon vorher, aber ich denke, das wird der späteste Zeitpunkt sein.“ Für Kinder und Jugendliche im Alter ab zwölf Jahren gehe er davon aus, dass Impfungen schon zu Beginn des kommenden Schuljahres zur Verfügung stünden. Derzeit können in den USA Jugendliche erst ab 16 Jahren geimpft werden.

Montag, 19. April, 12.23 UhrPolizei löst Grillparty mit 70 Gästen in Gelsenkirchen auf Ein privates Grillfest mit etwa 70 Gästen hat die Polizei in Gelsenkirchen aufgelöst. Beamte seien am Sonntagnachmittag gerufen worden, wo sie trotz Corona-Pandemie in einer Wohnung und in einem Hinterhof etwa 70 Personen antrafen. Sie saßen eng beieinander und feierte ohne Masken.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, erhoben die Beamten von einem 20-Jährigen ohne festen Wohnsitz eine Sicherheitsleistung und erteilten ihm einen Platzverweis. Weitere Partygäste bekamen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.Montag, 19. April, 11.55 UhrBundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen gelten erst ab 22 Uhr Die bundesweiten Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen nun doch etwas weniger streng ausfallen als geplant. Das teilten Abgeordnete von SPD und Union am Montag nach Beratungen über das neue Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite mit. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22 und 5 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) auch bei hohen Infektionszahlen möglich sein.

Für Schulen wäre, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend. Im ursprünglichen Entwurf war hier ein Schwellenwert von 200 genannt worden. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen möglich sein. Arbeitgeber müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. Alle Regelungen sind erst einmal befristet – bis zum 30. Juni.

Der Bundestag will am Mittwoch über die Änderungen im Bevölkerungsschutz abstimmen. Dann muss das Gesetz noch den Bundesrat passieren. Montag, 19. April, 11.30 UhrSchweden: Hunderte Dosen Astrazeneca landen täglich im Müll – In der Region Stockholm müssen nach Angaben eines Chefarztes jeden Tag Hunderte Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs weggeworfen werden, weil die Leute sich weigern, damit geimpft zu werden. In einem Interview des schwedischen Fernsehens SVT sagte Johan Styrud vom Stockholmer Ärzteverband am Montag, es gelinge nicht, schnell genug andere Impfwillige zu finden. Wenn der Impfstoff nicht innerhalb weniger Stunden verabreicht werde, müsse er weggeschmissen werden, so Styrud.

Nachdem in Zusammenhang mit dem Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca einige Fälle von Blutgerinnsel aufgetreten sind, wird der Wirkstoff in Schweden nur noch an die über 65-Jährigen verabreicht. Dem Bericht zufolge sagen einige Patienten ihren Termin ab, wenn sie erfahren, dass sie mit dem Astrazeneca-Mittel geimpft werden sollen. Andere würden an der Tür der Impfzentren wieder kehrtmachen.Montag, 19. April, 11.20 Uhr16 Eilanträge gegen Ausgangsbeschränkungen in Köln Gegen die neuen Ausgangsbeschränkungen in Köln sind bis zum Montagvormittag 16 Eilanträge beim dortigen Verwaltungsgericht eingegangen. Laut einer Sprecherin waren die ersten bereits am Freitag eingetroffen – Stunden später war die Maßnahme in Kraft getreten. Wann die zuständige Kammer entscheidet, ist laut Gericht noch unklar. Die Eilanträge stammen laut Verwaltungsgericht alle von Privatpersonen. Einige Anträge seien mit einer Klage verbunden.Montag, 19. April, 10.50 UhrÄrzte berichten: Long Covid trifft vermehrt junge Menschen Zu Beginn der Corona-Krise gingen Experten davon aus, dass Kinder und Jugendliche weitgehend unbeschadet eine Infektion mit Sars-CoV-2 überstehen.

Mediziner berichten aber davon, dass ihre Patienten mit Long-Covid-Symptomen zunehmend jünger werden – und Hilferufe von Eltern vermehrt auftreten. Eine schützende Impfung gibt es für junge Menschen vorerst nicht.

Kinder und Jugendliche haben in der Regel nicht so schwere Krankheitssymptome nach einer Corona-Infektion wie Erwachsene, sie können aber an unterschiedlichen Folgeerkrankungen leiden. Dazu gehören beispielsweise Leistungsminderungen, Atembeschwerden und kognitive Einschränkungen, sagte Jördis Frommhold, Chefärztin der Median-Klinik in Heiligendamm der Deutschen Presse Agentur. Die Expertin berichtete von einer zunehmenden Zahl von Hilferufen besorgter Eltern.

Man müsse insgesamt von der Vorstellung Abschied nehmen, dass junge Menschen nicht erkranken können.

Montag, 19. April, 9.26 UhrReiseveranstalter bietet Urlaub inklusive Corona-Impfung an In den Urlaub fahren und dabei eine Corona-Impfung erhalten – das ist inzwischen tatsächlich möglich. Ein norwegischer Veranstalter hat erste Touristen nach Russland geflogen, dort bekamen sie das Vakzin Sputnik V gespritzt.

Der in Deutschland bisher eher unbekannte norwegische Reiseveranstalter World Visitor wirbt damit, „als erster Veranstalter konkrete Impfreisen“ anzubieten. Drei Angebote seien auch ab Deutschland buchbar. Zur Auswahl stehen ein dreiwöchiger Kuraufenthalt in der Nähe von Moskau für 2999 Euro, Impfung im Transit und Weiterflug zur Pauschalreise die Türkei für 1499 Euro, oder zwei Kurztrips nach Moskau oder St. Petersburg mit Übernachtungen im Transithotel für 1999 Euro.

Während dieser „Spritztouren“ sollen Reisende den Impfstoff Sputnik-V erhalten. Zuvor steht ein ärztliches Beratungsgespräch an, nachdem sich die Urlauber entscheiden, ob sie sich tatsächlich impfen lassen wollen. Doch die Impfreisen stehen in der Kritik.

Montag, 19. April, 9.10 Uhr Jahrgänge 1948 und 1949 können ab Mittwoch Impftermine vereinbaren

Für die Jahrgänge 1948 und 1949 startet die Impfterminvergabe am kommenden Mittwoch. Auch die Lebenspartner sind impfberechtigt, ihr Jahrgang spielt keine Rolle.

Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. Zudem gibt es die Rufnummer 0800 11611701 für das Rheinland und 0800 11611702 für Westfalen-Lippe.

Es werden Einladungsschreiben verschickt, die aber nicht nötig sind für die Impfanmeldung. Seit heute gibt es die Terminbuchung für die Jahrgänge 1946 und 1947.Montag, 19. April, 8.50 UhrNur 2 von 14 Kommunen könnten Modellprojekt starten Zum ursprünglich geplanten Start eines Modellprojekts mit Corona-Lockerungen haben nur 2 von 14 Kommunen eine Mindestvoraussetzung erfüllt. Coesfeld hatte am Montagmorgen laut Robert Koch-Institut eine Wocheninzidenz von 88,9 und Münster einen Wert von 99,9 – damit halten diese Kommunen eigentlich die Vorgabe ein, einen Wert unter 100 zu haben. Die anderen 12 Kommunen, die das Wirtschaftsministerium zur Teil-Öffnung des öffentlichen Lebens ausgewählt hatte, sind dreistellig.

Allerdings sind alle Starts auf Eis gelegt worden – auch Coesfeld und Münster hatten mit Blick auf das Infektionslevel auf den Beginn verzichtet.Montag, 19. April, 8.05 Uhr Wocheninzidenz in NRW ist noch höher als zuvorIn NRW bleibt die Wocheninzidenz im Aufwärtstrend. Laut RKI liegt die Inzidenz am Montagmorgen bei 171,1. Bundesweit betrug der Wert 165,3.

Einen Tag zuvor lag die NRW-Inzidenz noch bei 167,1 und vor einer Woche bei 131. Besonders angespannt ist die Lage in Remscheid, wo der Wert nach RKI-Angaben 319,7 beträgt und damit so hoch ist wie in keinem anderen Kreis in dem Bundesland. In 15 der 53 Kreise liegt der Wert bei mehr als 200, nur 4 sind unter 100.

Montag, 19. April, 7.08 Uhr RKI registriert 11.437 Corona-Neuinfektionen und 92 neue TodesfälleDie Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet.

Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 165,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 162,3 angegeben.

Montag, 19. April, 6.31 Uhr

NRW-Schüler kehren in Klassenzimmer zurück – aber nicht alle

Nach einer Woche Unterricht zuhause können viele Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen am Montag wieder zum Präsenzunterricht in ihre Schulen gehen. Das gilt aber nicht in Städten und Kreisen mit zu hohen Corona-Neuinfektionsraten ab einer dauerhaften Inzidenz von 200. Das Land hat 15 der 53 NRW-Kommunen ausdrücklich benannt, die beim Distanzunterricht bleiben: Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Krefeld, Märkischer Kreis, Kreis Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Remscheid, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Solingen, Kreis Unna und Stadt Wuppertal.

Außerdem setzten – Stand Sonntagnachmittag – Dortmund, Hamm und Bonn sowie die Kreise Recklinghausen und Gütersloh den Vor-Ort-Unterricht wegen zu hoher Corona-Zahlen weiter aus. Bielefeld kündigte an, ab Dienstag Distanzunterricht einzuführen.Montag, 19. April, 5.50 Uhr

Impfterminvergabe für Jahrgänge 1946/1947 startet heute

Ab 8 Uhr können sich Personen, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle.

Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil mit der Nummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

Sonntag, 18. April, 20.00 Uhr

Viele Schulen in NRW bleiben morgen geschlossen

Nach einer Woche Unterricht zuhause können viele Kinder und Jugendliche in NRW ab morgen wieder zum Präsenzunterricht in ihre Schulen gehen. Das gilt aber nicht in Städten und Kreisen mit zu hohen Corona-Neuinfektionsraten ab einer dauerhaften Inzidenz von 200.

Das Land hat 15 der 53 NRW-Kommunen ausdrücklich benannt, die beim Distanzunterricht bleiben:

  • Duisburg
  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Herne
  • Krefeld
  • Märkischer Kreis
  • Kreis Mettmann
  • Mülheim an der Ruhr
  • Oberbergischer Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Stadt Remscheid
  • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Stadt Solingen
  • Kreis Unna
  • Stadt Wuppertal

Außerdem setzten Dortmund, Hamm und Bonn sowie die Kreise Recklinghausen und Gütersloh den Vor-Ort-Unterricht wegen zu hoher Corona-Zahlen weiter aus. Bielefeld kündigte an, ab Dienstag Distanzunterricht einzuführen. Im Präsenzbetrieb gilt Corona-Testpflicht: Alle Schüler und das Personal müssen sich zweimal wöchentlich testen lassen.

Sonntag, 18. April, 19.40 Uhr

Land ordnet Corona-Notbremse für Kreis Soest ab Dienstag an

Für den Kreis Soest hat das Land NRW eine ab Dienstag geltende Corona-Notbremse angeordnet. In dem Kreis habe der Inzidenzwert am Samstag drei Tage hintereinander über der kritischen Marke von 100 gelegen, hieß es zur Begründung. Am Sonntag lag die Inzidenz laut Robert Koch-Institut aber leicht unter 100: bei 98,7.

Sonntag, 18. April, 18.38 Uhr

Von Dortmund nach Mallorca – in der Pandemie

Trotz steigender Inzidenz in Dortmund sind Flugreisen nach Mallorca weiterhin erlaubt. Unser Reporter Michael Schuh ist von Dortmund nach Palma de Mallorca gereist. Am Abend ist er wieder in Dortmund gelandet. Im Artikel hat er live von seinen Eindrücken berichtet.

Sonntag, 18. April, 17.41 Uhr

Illegale Hochzeitsfeier mit mehr als 50 Gästen in Höxter

In Höxter hat ein Paar am Sonntag mit mehr als 50 Gästen seine Heirat gefeiert. Die Polizei hat die Versammlung auf einem Festplatz aufgelöst. Zudem hatten die Beamten am Wochenende eine Party von acht Personen in einem Bauwagen beendet.

Sonntag, 18. April, 16.09 Uhr

Steinmeier: 80.000 Corona-Tote haben „tiefe Wunden geschlagen“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Gesellschaft in Deutschland zum Zusammenhalt in der Corona-Pandemie aufgerufen. In einer zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin erinnerte er am Sonntag an die fast 80.000 Toten und sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.

Sonntag, 18. April, 14.48 Uhr

Inzidenz in NRW steigt weiter – 15 Kommunen über 200

In NRW ist die Zahl der Städte und Landkreise mit einer Corona-Inzidenz über den Schwellenwert von 200 auf 15 gestiegen. Am Vortag waren es 14, vier weitere Kommunen – Dortmund und Bonn sowie die Kreise Lippe und Recklinghausen – lagen heute mit Werten über 195 nur noch knapp unterhalb dieser Grenze.

NRW-weit stieg die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tagen heute weiter auf 167,1 (Vortag 164,5). Remscheid blieb mit einer Inzidenz von 342,2 negativer Spitzenreiter. Sechs von 53 Kommunen liegen noch unter der 100er-Schwelle, die schon eine Alarm-Marke für erweiterte Schutzvorkehrungen ist: die Kreise Soest, Neuss, Höxter und Coesfeld sowie die Städte Münster und Bottrop. Landesweit infizierten sich binnen 24 Stunden 4438 Menschen an Corona – knapp 800 weniger als am Vortag. 14 weitere Todesfälle wurden gemeldet.

Sonntag, 18. April, 13.14 UhrPräsenzunterricht in vielen Kommunen ab Montag nicht möglich

Die Rückkehr zum Präsenzunterricht wird am Montag nicht überall in NRW erfolgen. Für 13 Kommunen – darunter Duisburg, Gelsenkirchen, Solingen und Wuppertal – hatte das Land schon vor dem Wochenende Distanzunterricht angeordnet. Dortmund und die Kreise Recklinghausen, Mettmann und Gütersloh haben jetzt mit Genehmigung des Schulministeriums den Präsenzunterricht am Montag ebenfalls ausgesetzt.

Wie kann man Kinder zu Hause am besten unterrichten? Wir haben mit der Dortmunder Professorin Ricardo Steinmayr 5 Punkte zusammengestellt, die das Home-Schooling verbessern würden.

Sonntag, 18. April, 10.38 UhrAusgangssperre in sieben NRW-Kommunen – Proteste in Köln

Die Ausgangssperre gilt in NRW seit diesem Wochenende in sieben Kommunen: In Köln, im Oberbergischen Kreis, in den Kreisen Minden-Lübbecke, Siegen-Wittgenstein, im Märkischen Kreis, in Remscheid und Hagen. In Mülheim gilt eine befristete Ausgangssperre am Wochenende vom Freitag bis Sonntag. Wuppertal und der Kreis Unna wollen am Montag folgen.

Am Samstagabend forderten etwa 250 Kölner Bürger unter dem Motto „Nein zu Ausgangssperren! Gesundheitsschutz statt Einschränkung unserer Grundrechte!“ auf dem Kölner Heumarkt das sofortige Ende der Ausgangssperre. Verschiedene Organisationen und Aktivisten hielten Reden, zwischendurch wurde Musik gespielt. Vor dem Eintreten der Ausgangssperre wurde die Demonstration beendet.

Teilnehmer trugen bei der Demonstration in Köln gegen Ausgangsbeschränkungen ein Plakat mit der Aufschrift “Impfpatente aufheben!”. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 18. April, 9.12 Uhr

Polizei löst Corona-Party auf – Gastgeber springt aus dem Fenster

Offenbar aus Angst vor der Polizei ist der Gastgeber einer Party in Mönchengladbach aus dem Fenster sechs Meter in die Tiefe gesprungen und hat sich schwer verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten sich Nachbarn über eine lautstarke Party in dem Mehrfamilienhaus beschwert.

Als die Beamten in der Nacht zu Sonntag eintrafen, flüchtete der Wohnungsinhaber und sprang aus dem Fenster. Dabei habe sich der 32-Jährige nach ersten Erkenntnissen beide Sprunggelenke gebrochen, teilte die Polizei weiter mit. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Gastgeber und seine drei Gäste müssen sich nun wegen Ruhestörung und Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung verantworten.

Sonntag, 18. April, 7.18 UhrGedenktag für Corona-Tote: Bürger sollen Kerzen in die Fenster stellen

Flaggen auf halbmast, Trauergeläut und eine brennende Kerze im Plenarsaal des Landtages: Mit vielfältigen Gesten wird in Nordrhein-Westfalen heute der Corona-Toten gedacht. Seit Ausbruch der Pandemie sind in NRW knapp 15.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Das Innenministerium hat Trauerbeflaggung für Dienstgebäude angeordnet. Viele Kirchen kündigten an, zur Erinnerung die Totenglocken erklingen zu lassen. In zahlreichen Städten finden coronabedingt in kleinen Runden oder online verschiedene Veranstaltungen des gemeinsamen Innehaltens und Gedenkens statt.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) forderte in einer gemeinsamen Erklärung mit allen anderen Länderchefs die Bürger auf, als Symbol der Trauer brennende Kerzen in die Fenster zu stellen.

Am Dortmunder U-Turm etwa, dem Wahrzeichen der Stadt, werden auf der weithin sichtbaren Lichtinstallation Hunderte Luftballons aufsteigen. Die Essener Philharmoniker beteiligen sich mit einem im Internet übertragenen Kammerkonzert (15 Uhr).

Die Stadt Witten schmückt frisch gepflanzte Bäume mit Schleifen, um an die Toten zu erinnern. Andere Städte schalten Traueranzeigen.Samstag, 17. April, 18.05 Uhr Unternehmen wollen Impfaktion beschleunigen, doch der Impfstoff fehlt

Etliche große deutsche Konzerne, unter anderem auch der Energiekonzern RWE, haben ihre Bereitschaft signalisiert, die Impfaktion zu beschleunigen. Die Betriebsärzte stehen bereit, erste Modellprojekte liefen erfolgreich. Jedoch wird den Unternehmen aufgrund mangelnder Versorgung kein Impfstoff zur Verfügung gestellt.

Allein beim Autozulieferer Continental könnten in Deutschland in den werksärztlichen Diensten täglich mehr als 1000 Mitarbeiter geimpft werden, wie der Dax-Konzern aus Hannover auf Anfrage mitteilte. „Unsere Betriebsärzte stehen bereit“, sagte Personalsprecherin Nicole Göttlicher der Deutschen Presse-Agentur. „Konkrete Informationen von den zuständigen Behörden, wann wir hier aktiv werden können, liegen derzeit noch nicht vor.“

Spahn hatte mit Blick auf die Rangfolge gesagt, er finde es schwierig, jüngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die Älteren noch nicht geschützt seien.Samstag, 17. April, 17.55 Uhr NRW trauert am Sonntag um Corona-Tote

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für den morgigen Sonntag zum deutschlandweiten Gedenken an die Corona-Opfer aufgerufen.

In NRW hat das Innenministerium Trauerbeflaggung für Dienstgebäude angeordnet. Viele Kirchen kündigten an, zur Erinnerung die Totenglocken erklingen zu lassen und in Gebeten der Toten zu gedenken.

In zahlreichen Städten finden coronabedingt in kleinen Runden oder online verschiedene Veranstaltungen des gemeinsamen Innehaltens und Gedenkens statt. Am Dortmunder U-Turm etwa, dem Wahrzeichen der Stadt, werden auf der weithin sichtbaren Lichtinstallation Hunderte Luftballons aufsteigen.Samstag, 17. April, 17.23 Uhr Corona-Leugner ziehen nach Demo in Düsseldorf weiter zum Landtag

Mehrere Hundert Corona-Leugner haben am Samstag in Düsseldorf demonstriert. Viele Teilnehmer hätten dabei keine Masken getragen, berichtete ein Polizeisprecher.

Zunächst hätten sich Demonstranten in der Innenstadt versammelt. Als die Versammlung für beendet erklärt worden sei, seien sie in verschiedenen Gruppen quer durch die Stadt zu einer weiteren Veranstaltung zum Landtag gezogen. Ein Polizeisprecher konnte zunächst nichts zu möglichen Festnahmen sagen. „Es war jedenfalls keine Eskalation“, sagte er.Samstag, 17. April, 16.15 Uhr Kreis Gütersloh bleibt nach Einigung mit Land bei DistanzunterrichtDer Kreis Gütersloh darf wegen seiner hohen Coronazahlen nun doch beim Distanzunterricht in seinen Schulen bleiben. Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Kreises sei vom Land akzeptiert worden, teilte der Kreis am Samstag mit.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Wert in den kommenden Tagen auf über 200 steige, teilte der Kreis mit. Ab einem Wert von 200 ist Präsenzunterricht untersagt. Der Kreis wolle Verunsicherung der Schüler verhindern, wenn sie für nur wenige Tage in die Schulen kommen und dann – nach dem weiteren Ansteigen der Corona-Zahlen – doch wieder von zu Hause lernen müssten.Samstag, 17. April, 15.20 UhrZahl der Schulabbrecher könnte sich wegen Corona verdoppelnIn Folge der Corona-Krise rechnet die Gemeinschaft der Jugendämter mit doppelt so vielen Schulabbrüchen wie noch 2019. Die Pandemie werfe die Kinder- und Jugendarbeit um mindestens fünf Jahre zurück, sagte der Vorsitzende Lorenz Bahr den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe am Samstag.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft mit Sitz in Köln fordert von Bund, Ländern und Kommunen einen sogenannten Post-Corona-Kinder-und-Jugendhilfefonds für den Zeitraum von 2022 bis 2027. Damit solle der zu erwartende höhere Bedarf an Hilfsangeboten und Präventionsarbeit finanziert werden.

Samstag, 17. April, 13.49 UhrUS-Forscher: Bereits mehr als drei Millionen Corona-Tote weltweit Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als drei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von rund drei Monaten von zwei auf drei Millionen an. Weltweit gab es bislang mehr als 140 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Samstag, 17. April, 13.12 UhrEnergiekonzern RWE will Beschäftigte gegen Corona impfen Der Energiekonzern RWE steht in den Startlöchern, um Beschäftigte gegen das Coronavirus zu impfen. „RWE könnte nächste Woche loslegen – wenn es Impfstoff für die Betriebe gibt“, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Unsere 17 Betriebsärzte stehen bereit, sie könnten 80 bis 100 Mitarbeiter am Tag impfen. Dann wären wir in zwei Wochen mit der Belegschaft durch und würden anschließend anbieten, die Familien der Mitarbeiter zu impfen.“ An vielen Standorten seien Test- und Impfstraßen schon eingerichtet. Zudem seien zahlreiche Schnelltests und Selbsttests geordert worden, damit sich alle Mitarbeiter, die nicht von zu Hause arbeiten, regelmäßig testen könnten. Samstag, 17. April, 12.19 UhrAusgangsbeschränkung in Köln ist ohne Probleme gestartet Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Köln ist am Samstag um Mitternacht ohne Proteste in Kraft getreten. „Keine Probleme, alles ruhig“, sagte ein Kölner Polizeisprecher am Samstagmorgen. Für Samstagabend kündigten Kölner Bürger allerdings eine genehmigte Kundgebung unter dem Motto „Nein zu Ausgangssperren! Gesundheitsschutz statt Einschränkung unserer Grundrechte!“ auf dem Kölner Heumarkt an. Die Ausgangsbeschränkungen in der größten Stadt NRWs gelten bis auf weiteres von 21.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens. Samstag, 17. April, 11.34 UhrCorona-Inzidenz steigt in NRW weiter – 14 Kommunen über 200 Der Sieben-Tages-Wert für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Am Samstag lag er bei 164,5, wie das Robert-Koch-Institut meldete. 5.222 Menschen infizierten sich demnach im Bundesland binnen 24 Stunden neu, 41 Todesfälle wurden in der Zeit gemeldet. 14 von 53 Städten und Kreisen in NRW lagen am Samstag oberhalb der 200er-Marke – an der Spitze Remscheid mit einer weiter gestiegenen Inzidenz von 353 (Vortag 336,8). Nur noch drei Kommunen liegen unter der 100er-Schwelle, die schon eine Alarm-Marke für erweiterte Schutzvorkehrungen ist: die Kreise Höxter und Coesfeld und die Stadt Bottrop mit der zurzeit entspanntesten Corona-Lage.

Samstag, 17. April, 10.17 UhrFarbanschlag auf Auto von Karl LauterbachAuf das Auto des SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach haben Unbekannte am Freitag in Köln einen Farbanschlag verübt. Das bestätigte am Samstag ein Polizeisprecher. Die Unbekannten hätten in der Nacht einen Farbeimer über das Auto gekippt, auch die Scheiben seien verschmutzt, er könne den Wagen nicht mehr fahren, schreibt Lauterbach. „Aber wir werden nie aufgeben“, heißt es in der Mitteilung.

Samstag, 17. April, 9.52 UhrTausende Verfahren wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen – Die meisten Strafanzeigen gibt es in NRWMit Soforthilfen wollte der Staat Unternehmen schnell und unbürokratisch durch die Corona-Krise helfen – es besteht aber der Verdacht, dass sie in Tausenden Fällen missbraucht wurden. Im Zusammenhang mit den Hilfen aus dem Frühjahr 2020 gebe es rund 15.000 Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren, heißt es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Eine hohe Dunkelziffer sei wahrscheinlich. Die mit Abstand meisten Strafanzeigen gab es mit mehr als 4.300 in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hessen und Berlin. Zuletzt hatte die Bundesregierung im März wegen Betrugsverdachts die Auszahlung von Abschlagszahlungen gestoppt, nach wenigen Tagen aber wieder aufgenommen. Samstag, 17. April, 8.51 UhrDeutschland knackt 20 Millionen ImpfungenDeutschlands Impfkampagne nimmt weiter Tempo auf. Dem RKI zufolge wurden mittlerweile 20.744.105 Impfdosen verabreicht. Am Donnerstag wurden insgesamt 658.019 Menschen geimpft. Das ist der vierthöchste Tageswert seit Beginn der Kampagne.

Je nach Bundesland unterscheidet sich die Impfquote deutlich: In Bremen und im Saarland haben 21,6 Prozent beziehungsweise 20,9 Prozent die erste Dosis bekommen, in Hessen als Schlusslicht sind es 16,7 Prozent. Vier weitere Bundesländer – Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – dürften bald die 20-Prozent-Marke erreichen. Während das Impfen schneller geht, füllen sich derweil die Intensivstationen.

Samstag, 17. April, 7.52 UhrWeitere Ausgangsbeschränkungen in Kraft getretenIn Köln ist am Samstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in Kraft getreten. Sie gilt bis auf weiteres von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Nach Angaben von Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat es das seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben. Künftig darf man nachts nur noch mit triftigem Grund die Wohnung verlassen. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 250 Euro geahndet. Auch im Oberbergischen Kreis trat am Samstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in Kraft. Damit gilt diese nun in sieben Kommunen in NRW. Außer Köln und dem Oberbergischen Kreis sind dies Minden-Lübbecke, Siegen-Wittgenstein, der Märkische Kreis, Remscheid und Hagen. Wuppertal will am Montag folgen.

Samstag, 17. April, 7.11 UhrRKI registriert 23.804 Corona-Neuinfektionen und 219 neue TodesfälleDie Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen von Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben.

In seinem aktuellen Lagebericht von Freitagabend schreibt das RKI: „Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über die Osterfeiertage setzt sich der starke Anstieg der Fallzahlen fort.“ Besonders in den jüngeren Altersgruppen seien die Zahlen gestiegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen bundesweit bei 160,7.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.123.077 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.765.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 79.847. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 1,24 (Vortag: 1,18).

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