Angela Merkel könnte sich live im TV impfen lassen, um der Impfskepsis entgegenzutreten. © picture alliance/dpa/AFP Pool
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Merkel-Impfung im Live-TV wäre „großartig“ – Liveblog

Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte sich live im TV mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen. Ein führender Immunologe fände das „großartig“. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 532.332 bestätigte Fälle – 27.400 aktuell Infizierte – 13.044 Todesfälle, Wocheninzidenz: 64,1 (Stand: 28.2.2021).
  • Um der Impf-Skepsis zu begegnen könnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkellive im TV mit dem Präparat von Astrazenecaimpfen lassen. Das schlägt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, vor.
  • Um die Impfung im Land voran zu treiben, wollen die Hausärzte in NRW ihre Patienten selbst gegen Corona impfen. Die Praxen seien dafür startklar.
  • Ab diesem Wochenende gilt in einigen NRW-Städten eine erweiterte Maskenpflicht oder ein „Verweilverbot“. An vielen Orten sind mehr Kontrollen angekündigt.
  • Seit Montag (22.2.) greifen in NRW zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Alle Infos finden Sie hier.
  • Das Land NRW hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen. Die wichtigsten Regeln, die in NRW bis zum 7. März gelten sollen, finden Sie hier.
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Sonntag, 28. Februar, 17.01 UhrTrotz schönem Wetter: Kein Gedränge in NRWs StädtenMilde Temperaturen und Sonnenschein haben am Wochenende erneut viele Menschen in NRW ins Freie gelockt. Gedränge wie eine Woche zuvor vor allem in den Großstädten meldeten die Ordnungsämter aber nicht. Besonders die drei größten NRW-Städte Köln, Düsseldorf und Dortmund hatten bei ihren Schutzvorschriften nachjustiert. Aus der Landeshauptstadt hieß es am Sonntag zu dem neu verhängten „Verweilverbot“, die Situation an den beliebten Stellen am Rheinufer und in der Altstadt sei deutlich entspannter gewesen.

Sonntag, 28. Februar, 16.06 UhrImmunologe: Merkel sollte sich live im TV mit Astrazeneca impfen lassenDer Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, hat sich im britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender BBC in einem Radiointerview dafür ausgesprochen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) live im Fernsehen mit dem Präparat impfen lässt.

Es sei bereits abzusehen, dass die Ständige Impfkommission das Vakzin auch für die über 65-Jährigen empfehlen werde, so Watzl. „Wenn Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt ins Live-Fernsehen gehen würde und mit dem Impfstoff geimpft würde, wäre das natürlich großartig“, so der Immunologe.

Der Astrazeneca-Impfstoff habe ein reines PR-Problem, betont der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Sonntag, 28. Februar, 15.22 UhrBritische Schulkinder bekommen regelmäßig kostenlose Corona-TestsIn Großbritannien sollen alle Familien mit Schulkindern Corona-Tests für zuhause bekommen. Die Maßnahme gehört zu einem Plan, am 8. März die Schulen wieder zu öffnen. Die Tests sollen kostenlos zweimal wöchentlich an die Haushalte mit Schulkindern verteilt werden, und zwar unabhängig davon, ob dort jemand Covid-Symptome hat, teilten Beamte am Sonntag mit.

Sonntag, 28. Februar 14.28 UhrAfD-Fraktionschef Wagner ließ Sohn und Schwiegermutter impfenIn der „Impf-Vordrängler“-Debatte ist AfD-Fraktionschef Markus Wagner nach Impfungen von Familienangehörigen erneut in den Fokus gerückt. Der NRW-Fraktionsvorsitzende (56) hatte dem WDR bereits mitgeteilt, er und seine Frau seien geimpft worden. Wagner ist geschäftsführender Gesellschafter einer Einrichtung der Eingliederungshilfe für psychisch Erkrankte im Kreis Minden-Lübbecke.

Nach Angaben des WDR-Politmagazins „Westpol“ vom Sonntag bestätigte Wagner nun auch eine Impfung seines 16 Jahre alten Sohnes und seiner Schwiegermutter (81) in seiner Sozialeinrichtung. Nach festgelegter Impfpriorität gehören 16-Jährige erst in die Gruppe vier, der Jugendliche wäre demnach noch längst nicht an der Reihe. Die aktuelle Impfverordnung sieht weder Strafen noch Bußgelder für „Vordrängler“ vor.

Der AfD-Fraktionschef Markus Wagner ist nicht nur selbst bereits geimpft – sondern auch mehrere seiner Familienmitglieder. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 28. Februar, 13.38 Uhr

Gäste verstecken sich bei illegaler Party im Kleiderschrank

Bei einer illegalen Party in Hückeswagen (Oberbergischer Kreis) haben sich Gäste vor der Polizei im Kleiderschrank versteckt. Die 15- bis 21-Jährigen hätten sich bei der Feier am Samstagabend nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nachbarn hatten die Party gemeldet. Die Beamten trafen zunächst sechs Feiernde in der Wohnung an – und entdeckten zwei weitere Gäste im Kleiderschrank. Alle bekamen Anzeigen.

Sonntag, 28. Februar, 12.42 Uhr

Friseure öffnen wieder, aber mit strengeren Regeln

Nach zehn umsatzlosen Wochen dürfen Friseursalons ab dem 1. März wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand dort mit dem Corona-Virus ansteckt, gelten aber weiter Vorgaben. Einen Kaffee trinken und nebenher eine Zeitschrift lesen, während man die Haare trocknen lässt? Das gehört weiterhin der Vergangenheit an. Diese Auflagen gelten nun für den Friseurbesuch in Deutschland:

Sonntag, 28. Februar, 11.44 Uhr

Arbeitgeber in NRW: Nicht im Lockdown verharren

Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zu den Corona-Einschränkungen am Mittwoch hat der Arbeitgeberpräsident von NRW einen Kurswechsel gefordert. Angesichts massiver wirtschaftlicher, sozialer und bildungspolitischer Schäden und nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung sei ein Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, der „Rheinischen Post“. Mit Fortschritten bei der Impfung besonders gefährdeter Gruppen und einer Entlastung des Gesundheitssystems sei es Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte.

Sonntag, 28. Februar, 10.39 Uhr

Düsseldorfer Arzthelferin mit B.1.1.7-infiziert: Mindestens 450 Kontakte

Bei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen.

Mitarbeiter im Gesundheitsamt versuchten derzeit, alle Kontaktpersonen, vor allem Patienten der Praxis, zeitnah telefonisch zu erreichen, hieß es bei der Stadt. Für alle Kontaktpersonen der Medizinischen Fachangestellten werde vorsorglich eine Quarantäne angeordnet.

Sonntag, 28. Februar, 9.27 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in NRW leicht angestiegen

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen wieder eine leicht steigende Tendenz zu verzeichnen. Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte am Sonntagmorgen 64,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – nachdem dieser Wert eine Woche zuvor noch bei 61 gelegen hatte. Für den Samstag (27.2.) hatte das RKI eine angestiegene Inzidenz von 64,8 ausgewiesen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in NRW bis Sonntag 1641 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 16 auf 13.044.

Sonntag, 28. Februar, 8.24 Uhr

Einreisende nach Deutschland erhalten eine Corona-SMS

Einreisende erhalten ab Montag eine SMS der Bundesregierung, sobald ihr Mobiltelefon sich in ein deutsches Mobilfunknetz einbucht. Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektions­schutz­maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus hingewiesen. Diese Corona-SMS ist in der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, die am 14. Januar 2021 in Kraft getreten ist. Der Versand der Corona-SMS wird durch die Mobilfunknetzbetreiber umgesetzt.

Sonntag, 28. Februar, 7.32 Uhr

RKI meldet 7890 Corona-Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7890 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 157 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 63,8 – und damit so hoch wie am Vortag (63,8).

Samstag, 27. Februar, 21.05 UhrLauterbach: Geschäfte nur mit negativem Test betretenKurz vor dem Bund-Länder-Treffen in der kommenden Woche fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, die Corona-Maßnahmen nur zu lockern, wenn sich Bund und Länder auf eine neue Test- und Impf-Strategie verständigten. Sinnvoll sei es seiner Meinung nach, in Schulen und Betrieben systematisch Antigentests durchzuführen, sagte er in der „Aktuellen Stunde“ des WDR.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor zu schnelleren Lockerungen im Corona-Lockdown.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor zu schnelleren Lockerungen im Corona-Lockdown. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Samstag, 27. Februar, 19.55 UhrHausärzte in Nordrhein wollen ab April gegen Corona impfen

Laut Hausärzteverband Nordrhein wollen dessen 5.000 Hausärzte spätestens ab April ihre Patienten selbst impfen. „Gas geben statt bremsen lautet das Motto. Nur so bekommen wir die Pandemie in den Griff“, sagte der Vorsitzende Oliver Funken dem WDR. „Nicht jede politische Entscheidung muss mit allen Für und Wider quer durch die Expertenkommissionen diskutiert und infrage gestellt werden.“ Die Praxen seien startklar: „Wir haben eingespielte Impfteams in unseren Hausarztpraxen.“

Samstag, 27. Februar, 19.16 UhrSachsens Regierungschef Kretschmer schließt Corona-Impfpflicht nicht ausVor der nächsten Ministerpräsidenten­konferenz am Mittwoch hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntags­zeitung“ mehrere kontroverse Vorstöße gemacht. Zum Thema Impfpflicht sagte er: „Reden wir mal Ende des Sommers darüber. Möglicherweise stellt sich diese Frage dann neu.“ Und weiter: „Wenn 60, 70 Prozent geimpft sind, dann kann man noch mal über die Impfpflicht reden.“

Samstag, 27. Februar, 18.30 UhrInzidenz in NRW steigt: Zwei Kreise und zwei Städte liegen über 100Die Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter leicht gestiegen. Am Samstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 64,8 – nach 63,9 am Freitag. Eine Woche zuvor hatte die wichtige Kennziffer am Samstag noch 58 betragen. Die Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner an.

Die Politik strebt Lockerungen an, wenn dieser Wert konstant unter 35 liegt. Dieses Ziel erreichten am Samstag lediglich Münster mit einem Wert von 29,2 gemeldet und Bielefeld mit einer Inzidenz von 33,2. Am angespanntesten war die Lage gemessen am Inzidenzwert in Solingen (128,7), im Märkischen Kreis (123,3), in Hagen (104,4) und im Kreis Düren (102).

Samstag, 27. Februar, 17.55 UhrCorona-Software fast überall in NRW installiertZum Ende Februar haben in NRW fast alle Gesundheitsämter die einheitliche Corona-Software „Sormas“ eingeführt. Das berichtete das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Von den 53 Gesundheitsämtern seien lediglich drei noch nicht im Boot. 43 Ämter seien – Stand Freitagmittag – „sormasfähig“ und weitere sieben Gesundheitsämter hätten zugesichert, die Software zur Kontaktnachverfolgung in Kürze zu installieren. „Sormas“ – vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelt – soll den Austausch unter den Behörden im Kampf gegen die Pandemie erleichtern.

Samstag, 27. Februar, 17.32 UhrMehr als 100 Mutationsfälle in DortmundDie Stadt Dortmund vermeldet am 59 neue positive Tests auf das Coronavirus. Bis jetzt sind in der Stadt insgesamt 103 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, 13 mehr als am Vortag. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7).

Samstag, 27. Februar, 17.10 UhrCorona-Mutante B.1.1.7 bei Arzthelferin nachgewiesenBei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben.

Samstag, 27. Februar, 16.20 UhrBundesregierung will Beförderungsverbot aus Mutationsgebieten verlängernDie Bundesregierung will das Beförderungsverbot für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis 17. März verlängern. Das berichtet die „Funke Mediengruppe“, der ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt. „Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden“, heißt es demnach in dem Papier.

Samstag, 27. Februar, 15.25 UhrDrosten: „Sind am Anfang einer neuen Verbreitungswelle“Die dritte Corona-Welle hat nach Ansicht von Virologe Christian Drosten in Deutschland bereits begonnen. Die Daten zur schnellen Verbreitung der Varianten seien mittlerweile in vielen verschiedenen Ländern zu beobachten. „Deswegen muss man einfach an diese Daten glauben und auch an diese Modellierungen glauben, und deswegen sind wir jetzt nun mal am Anfang einer neuen Verbreitungswelle“, sagte Drosten im Podcast der FAZ.

Samstag, 27. Februar, 14.40 UhrVerweilverbot in Düsseldorf: Stadt zieht positive ZwischenbilanzNach Gedränge in Düsseldorfs Altstadt am vergangenen Wochenende haben sich die Menschen am Samstag weitgehend an das neue „Verweilverbot“ gehalten. Es sei zunächst bei einigen Belehrungen geblieben, die Betroffenen hätten sich einsichtig gezeigt, berichtete ein Stadtsprecher in einem ersten Zwischenstand.

Laut „Verweilverbot“ dürfen die Menschen in Bereichen der Altstadt und dem nahen Rheinufer bis 14. März an den Wochenenden fast den ganzen Tag über nicht stehen bleiben, sich nicht hinsetzen oder auf eine Wiese legen. Zudem gilt Maskenpflicht für Spaziergänger und auch Jogger.

Die Stadt Düsseldorf hat ein «Verweilverbot» für die berühmte Altstadt und das nahe Rheinufer an den Wochenenden bis zum 14. März verhängt. Man darf in dem Bereich fast den ganzen Tag nicht mehr länger stehen bleiben, sich hinsetzen oder auf eine Wiese legen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Samstag, 27. Februar, 13.25 UhrZahl der Corona-Infektionen in Seniorenheimen sinktMit den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen in NRW sind die Corona-Infektionszahlen der dort lebenden Senioren einem Bericht zufolge deutlich gesunken. Die Zahl der Infizierten sei von 5265 Fällen am 23. Dezember auf zunächst noch 1488 Fälle Anfang Februar gesunken, berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine Erhebung des NRW-Gesundheitsministeriums. Aktuell seien weniger als 1000 Senioren in den Heimen infiziert. Samstag, 27. Februar, 12.41 UhrStaats- und Regierungschefs der Europäischen Union offen für Corona-ImpfpassDie Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich am Donnerstag darauf verständigt, dass innerhalb der nächsten drei Monate ein europäischer Impfpass entwickelt werden soll. Unklar ist aber noch, welche Erleichterungen damit verbunden sein werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich grundsätzlich offen dafür gezeigt, Geimpften Vorteile zu gewähren – aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wenn wir genügend Menschen ein Impfangebot gemacht haben werden und sich einige partout nicht impfen lassen wollen, wird man überlegen müssen, ob es in bestimmten Bereichen Öffnungen und Zugänge nur für Geimpfte geben soll“, sagte Merkel in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Kritiker halten ein solches Vorgehen für eine Impfpflicht durch die Hintertür.

Samstag, 27. Februar, 12.21 UhrTrickbetrüger verteilt falschen Brief vom ImpfzentrumMit einem falschen Brief vom Impfzentrum hat ein Trickbetrüger in Duisburg eine Seniorin beinahe um 1.900 Euro gebracht. Der falsche Postbote habe der 95-Jährigen den Brief am Freitag als angebliches Einschreiben mit Nachnahmegebühr übergeben, teilte die Polizei am Samstag mit. Dann habe er sie aufgefordert, die Gebühr in Höhe von 1,90 Euro sofort per EC-Karte zu bezahlen.

Da sich die Seniorin um ihren bereits gebuchten Impftermin sorgte, habe sie gezahlt. Hinterher sei ihr aufgefallen, dass es sich bei dem Brief gar nicht um ein persönliches Schreiben an sie handelte. Durch einen Anruf bei der Bank habe sie dann erfahren, dass statt 1,90 Euro eine Gebühr von 1.900 Euro zur Abbuchung vorgemerkt war. Samstag, 27. Februar, 11.37 UhrTrotz Corona: Größere Präsenz-Feiern im November im InnenministeriumTrotz Corona-Pandemie hat es im NRW-Innenministerium noch bis Januar 2021 Beförderungsfeiern als Präsenzveranstaltungen gegeben – darunter zwei größere. Am 23. November seien zunächst 26 Personen befördert worden, nach einstündiger Pause und „gründlicher Lüftung“ dann weitere 18 Personen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums auf dpa-Anfrage am Samstag. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

Die Feiern hätten „unter besonders strikten Coronaschutzvorkehrungen“ und im größten Saal des Ministeriums stattgefunden, betonte der Sprecher. Es habe nach diesem Veranstaltungstag „gesichert keine positiven Fälle, keinerlei Infektionsgeschehen“ gegeben.Samstag, 27. Februar, 11.08 UhrUmfrage: Mehrheit der Deutschen für Impfpass nach Vorbild Israels Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen Corona-Impfpass, der den Besuch von Theatern, Fitnessstudios, Sportereignissen oder auch Reiseerleichterungen ermöglicht. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 16 Prozent dafür, einen solchen „Grünen Pass“ nach dem Vorbild Israels sofort einzuführen.

Weitere 44 Prozent meinen, man sollte damit warten, bis alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Nach derzeitiger Planung soll das bis zum 21. September der Fall sein. Nur 35 Prozent lehnen die Einführung eines Passes, der Geimpften Vorteile gegenüber nicht Geimpften ermöglicht, grundsätzlich ab. Samstag, 27. Februar, 10.11 UhrSieben-Tage-Inzidenz steigt in NRW leicht an Die Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen. Am Samstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 64,8 – nach 63,9 am Freitag. Seit Freitag wurden nach RKI-Angaben 2.013 neue Infektionen registriert. 70 Menschen starben in NRW an oder mit dem Virus. Samstag, 27. Februar, 9.18 UhrExperte rechnet mit starkem Anstieg der Corona-Infektionen Die dritte Welle der Corona-Pandemie wird nach Berechnungen des Saarbrücker Pharmazie-Professors Thorsten Lehr ähnlich stark ausfallen wie die zweite. „Ich gehe schon davon aus, dass wir wieder so Zustände wie vor Weihnachten bekommen werden“, sagte der Experte für Corona-Prognosen der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Er rechnete damit, dass in der erste Aprilhälfte wieder Sieben-Tage-Inzidenzen um 200 erreicht werden könnten.

Zwei Entwicklungen seien für den erneuten Anstieg der Corona-Zahlen verantwortlich. Zum einen sei die britische Mutante, die wohl um die 35 Prozent ansteckender sei, in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Zum anderen sehe er seit Mitte Februar wieder mehr Kontakte, die zu höheren Zahlen geführt hätten.Samstag, 27. Februar, 8.10 UhrMehr Maske, mehr Kontrolle: Städte erlassen neue Regeln Nach dem Andrang von Menschenmassen auf Ausflugsziele am vergangenen Wochenende werden die Städte strenger: An vielen Orten sind mehr Kontrollen angekündigt – vor allem in Parks und Grünanlagen. In Düsseldorf sollen Besucher in der beliebten Altstadt oder am Rhein nicht mehr stehen bleiben oder sich hinsetzen. In Köln und Dortmund gilt am Wochenende Maskenpflicht in einigen Parks. Weitere Informationen finden Sie hier.Samstag, 27. Februar, 7.12 UhrRKI registriert 9.762 Corona-Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.762 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 369 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 63,8 – und damit etwas höher als am Vortag (62,6).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.434.446 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.243.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.888.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,08 (Vortag 1,05). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Freitag, 26. Februar, 22.02 UhrBundeswirtschaftsminister hält Gastro-Öffnung zu Ostern für möglich

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält eine Öffnung der Außengastronomie in Deutschland um Ostern herum für möglich, wie das RND berichtet. Voraussetzung sei die Einhaltung von Hygienevorschriften. Die Verfügbarkeit von Schnelltests könne eine Öffnung der Außengastronomie noch sicherer machen.

Altmaier sagte mit Blick auf das Vorgehen in der Corona-Krise, er wolle nicht von einem Paradigmenwechsel sprechen. Die Strategie aber müsse angepasst und weiterentwickelt werden. Es gehe um eine Perspektive, die Mut mache.

Altmaier sagte weiter: „Es geht um die Substanz unserer Wirtschaft.“ Viele Unternehmen seien innerhalb von zwölf Monaten nun schon seit insgesamt sechs Monaten geschlossen.

Es gehe um eine Perspektive und um Planbarkeit. Gesundheitsschutz und vorsichtige, aber konsequente Öffnungen müssten miteinander verbunden werden. Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am kommenden Mittwoch (3. März) darüber, wie es weitergeht.

Freitag, 26. Februar. 20.20 UhrCorona-Ausbruch im Miele-Werk Wegen eines Corona-Ausbruchs im Euskirchener Werk des Hausgeräteherstellers Miele muss in der kommenden Woche in fünf weiteren Werken die Produktion heruntergefahren werden. In Euskirchen, wo Miele Motoren fertigt, waren zuvor 18 Mitarbeiter positiv getestet worden. Bei zehn von ihnen war die britische Mutante festgestellt worden. Wie Miele am Freitag mitteilte, mussten sich daraufhin 206 Mitarbeiter bis einschließlich 9. März in Quarantäne begeben.

Weil das Werk Euskirchen nicht lieferfähig sei, müsse die Produktion im Verlauf der kommenden Woche vorübergehend auch im Gütersloher Gerätewerk GTG, in Bielefeld, in Unicov (Tschechien) sowie in Ksawerów (Polen) heruntergefahren werden. Da dort dann auch keine Kunststoffkomponenten mehr abgenommen werden könnten, müsse das Werk in Warendorf ebenfalls unabwendbar heruntergefahren werden.

Freitag, 26. Februar, 18.22 Uhr

Laschet mahnt Einigkeit vor Corona-Beratungen an

Der „Expertenrat Corona“ in NRW hat sich auf die Fahne geschrieben, nicht nur virologische Aspekte abzuwägen, sondern auch gesamtgesellschaftliche Folgeschäden der Pandemie in den Blick zu nehmen. Auch die Kanzlerin schaltete sich am Freitag in die Beratungen ein.

„Wir sollten uns alle bemühen, dass wir das, was wir beschließen, auch gemeinschaftlich umsetzen“, sagte Laschet am Freitag vor der Online-Sitzung des NRW-Expertenrats. Natürlich gebe es auch länderspezifische Abweichungen – etwa bei den Schulsystemen. „Aber alle sollten alles tun, damit wir zu ähnlichen Verabredungen und Umsetzungen kommen.“

Unabhängige, auch kritische Stellungnahmen des Expertenrats zur Pandemiebekämpfung seien für politische Entscheidungen wichtig, sagte Laschet nach Angaben der Staatskanzlei NRW. „Sie sind die Grundlage für das Abwägen jeder Entscheidung.“ Die Gespräche dienen unter anderem der Vorbereitung auf den am 3. März geplanten Austausch der Ministerpräsidenten mit Merkel, bei der über das weitere Vorgehen in dem seit Monaten anhaltenden Lockdown entschieden werden soll.

Freitag, 26. Februar, 17.20 UhrNorderney spendet Corona-Pflegekräften Urlaub auf der Insel

Norderneyer Hoteliers, Vermieter und Gastronomen spendieren 100 Corona-Pflegekräften aus Niedersachsen und NRW eine Woche Erholung auf ihrer Insel. Mehr als 125 Norderneyer mit eigenen Hotels, Gaststätten und Herbergen stellen nun Pflegekräften und ihren Partnern kostenlos Unterkünfte für eine Urlaubswoche zur Verfügung.

Mit dem Urlaub wollen die Insulaner den Corona-Pflegekräften eine Auszeit von ihrem stressigen Klinikalltag verschaffen. Neben der Gratis-Unterkunft soll ihnen die Fährüberfahrt und die Kurtaxe erstattet werden. Zudem gibt es Gutscheine für Leihräder, Restaurants und Museen.

Freitag, 26. Februar, 16.23 Uhr

Trendumkehr? Welche Warnsignale auf eine dritte Corona-Welle hindeuten könnten

RKI-Präsident Lothar Wieler sieht eine Trendumkehr in der Corona-Pandemie. Kennziffern bestätigen das: Fallzahlen und Inzidenzwert sinken nicht mehr, der R-Wert steigt auf einen kritischen Wert.

Freitag, 26. Februar, 15.37 Uhr

Gastgewerbe fordert Öffnungsstrategie – „Virus wird bleiben“

„Ohne Perspektive geben wir den Löffel ab“ – unter diesem Motto hat die Dehoga Nordrhein am Freitag in Köln eine Strategie zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes gefordert. Geschäftsführer Christoph Becker betonte, die Forderung sei nicht, dass morgen alles wieder öffnen dürfe. „Sondern wir fordern, dass die Politik sich endlich darüber Gedanken macht, wie mit dem Virus künftig umgegangen wird. Denn das Virus wird uns ja ein Leben lang erhalten bleiben, wir werden das Virus nicht mehr wegbekommen.“ Deshalb müssten jetzt schnell Strategien entwickelt werden, wie das Gastgewerbe kontrolliert wieder öffnen könne.

Ein Teilnehmer des Aktionstages der DEHOGA Nordrhein – „Ohne Perspektive geben wir den Löffel ab“ wirft einen Löffel in ein Fass. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Freitag, 26. Februar, 14.43 Uhr

Wirtschaftsminister plädiert für Öffnungen noch im März

Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Wirtschaftsminister, hat sich für einen schnellen Strategiewechsel bei der Corona-Bekämpfung ausgesprochen, „der noch im März zu Öffnungen führt“. Den Bedarf dazu habe auch der Austausch der Wirtschaftsminister der Länder mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Freitag gezeigt, berichtet der WDR.

Er betonte, es gebe inzwischen Alternativen zu dem aktuellen Vorgehen und den Lockdown-Regeln. „Statt die Kontakte pauschal zu reduzieren, können wir uns über Tests Spielräume für die wirtschaftlich und sozial notwendigen Öffnungen erarbeiten.“

Freitag, 26. Februar, 13.58 Uhr

EU-Behörde genehmigt Corona-Medikament

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den Einsatz der Antikörper-Therapie des US-Konzerns Regeneron gegen Corona genehmigt. Nun darf das Präparat auch bei Patienten benutzt werden, die noch keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen, aber ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand verschlechtert. Das in den USA per Notfallzulassung erlaubte Regeron-Kombinationspräparat war bereits im Herbst dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verabreicht worden.

Freitag, 26. Februar, 13.19 Uhr

Schnellere Impfungen in Härtefällen möglich

Menschen mit Vorerkrankungen und einem besonders hohen Gesundheitsrisiko können in Einzelfällen bevorzugt in den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen geimpft werden. „Es gibt Menschen mit Vorerkrankungen, die sich in der Liste der Coronaimpfverordnung nicht wiederfinden“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Jetzt sei „ein im Grundsatz pragmatisches Verfahren“ geschaffen worden, das den Betroffenen „bestmöglich weiterhelfen“ solle.

Freitag, 26. Februar, 12.31 Uhr

Gesundheitsexperte Lauterbach: Dritte Welle hat begonnen

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt nachdrücklich davor, den Lockdown mithilfe von Schnelltests zu lockern. „Jetzt zu lockern ist sehr gefährlich“, so Lauterbach.

Freitag, 26. Februar, 11.21 Uhr

Wegen Corona – Köln verbietet Auftritte von Straßenkünstlern

In der Kölner Innenstadt dürfen ab sofort keine Straßenkünstler mehr auftreten. Damit sollten Menschenansammlungen verhindert werden, bei denen die Abstandsregeln zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus nicht sichergestellt werden könnten, teilte die Stadt Köln mit. Als Straßenkunst gälten Musik, Theater „und andere Darbietungen im öffentlichen Raum“. Das Verbot umfasse alle Fußgängerzonen in der City, den Rheingarten, die Hohenzollernbrücke sowie den Rheinboulevard. Auftritte dort seien montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 22 Uhr untersagt.

Freitag, 26. Februar, 10.15 Uhr

Livestream: Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler zur Corona-Lage

Wenige Tage vor den neuen Bund-Länder-Beratungen hat Kanzlerin Angela Merkel Hoffnungen auf sehr schnelle und umfassende Lockerungen der strengen Kontaktbeschränkungen mit der Einführung der Corona-Selbsttests gedämpft. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder warnte vor „Öffnungshektik“. Kanzlerin und Ministerpräsidenten beraten am Mittwoch erneut. Mehrere Bundesländer haben bereits für Anfang kommende Woche über Friseurläden hinaus die Öffnung etwa von Gartenmärkten und Blumenläden angekündigt.

Inzwischen wurden auch die ersten Selbsttests zugelassen. Darüber werden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, in einer Pressekonferenz befragt.

Freitag, 26. Februar, 9.47 Uhr

Verwaltungsgericht: Eilantrag gegen „Verweilverbot“ in Düsseldorf

Gegen das „Verweilverbot“ in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer ist am Verwaltungsgericht ein Eilantrag eingegangen. Die zuständige Kammer will laut einem Gerichtssprecher eventuell noch am Freitag über den Antrag entscheiden. In Düsseldorf soll um 15 Uhr erstmals das „Verweilverbot“ in Kraft treten, wonach man in einer bestimmten Zone nicht mehr länger stehen bleiben, sich hinsetzen oder auf eine Wiese legen darf. Die Regelungen gelten auch am Samstag und Sonntag. Die Verwaltung hat bereits damit begonnen, 300 rote Schilder aufstellen, die mit dem Schriftzug „Verweilverbotszone: Bitte gehen Sie weiter“ versehen sind.

Freitag, 26. Februar, 8.30 Uhr

Mehr Maske, mehr Kontrolle: Städte erlassen neue Regeln

Nach dem Andrang von Menschenmassen auf Ausflugsziele am vergangenen Wochenende werden die Städte strenger: An vielen Orten sind mehr Kontrollen angekündigt – vor allem in Parks und Grünanlagen. In Düsseldorf sollen Besucher in der beliebten Altstadt nicht mehr stehen bleiben oder sich hinsetzen. In Köln und Dortmund gilt am Wochenende Maskenpflicht in einigen Parks. Düsseldorf hat ein „Verweilverbot“ für die Altstadt und das nahe Rheinufer an den kommenden Wochenenden bis zum 14. März verhängt. Damit ist es fast den ganzen Tag über verboten, in dem Bereich länger stehen zu bleiben, sich hinzusetzen oder auf eine Wiese zu legen. Außerdem gilt eine Maskenpflicht.

Dortmund weitet die Maskenpflicht im Stadtgebiet aus. Nicht nur am Phoenix-See, wo an warmen Tagen zuletzt viele Menschen unterwegs waren, sondern auch in mehreren Parks gilt ab Samstag an Wochenenden und Feiertagen zwischen 12 und 18 Uhr auf den Wegen eine Maskenpflicht. Zugleich appellierte die Stadt, Hotspots zu meiden und stattdessen zum Beispiel einen städtischen Wald zu besuchen.

Freitag, 26. Februar, 8.13 Uhr

RKI registriert 9997 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9997 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 – und damit höher als am Vortag (61,7).

Freitag, 26. Februar, 7.21 Uhr

Corona-Infektionen in NRW-Pflegeheimen gehen deutlich zurück

Seit dem Start der Impfungen in den Altenheimen in NRW ist die Zahl der aktiven Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern rapide zurückgegangen. Den jüngsten Angaben aus dem Landesgesundheitsministerium zufolge waren zuletzt knapp 750 Bewohner und 430 Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert – ein deutlicher Rückgang, der auf die wachsende Zahl von Geimpften in dieser Gruppe zurückzuführen sei. Auf dem Höhepunkt der Welle an Weihnachten galten noch weit über 5000 Heimbewohner als Corona-Patienten. Schon einen Monat später war die Zahl auf unter 4000 gesunken. Am 9. Februar wurden bereits weniger als 1000 Infizierte gezählt.

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