Langweilig war gestern. © Pixabay
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Abwechslung beim Grillen: 8 Sommersalate mit dem gewissen Pfiff

Grillen ist im Sommer einfach das Beste! Aber neben Würstchen und Steak ständig die gleichen Salate zu essen, kann auf Dauer langweilen. Wir sorgen mit unseren Tipps für frische Abwechslung.

Der typische Nudelsalat, der gekaufte Kartoffelsalat, die ständig gleiche Kombination an Tomate, Gurke und Eisberg – Salate sind bei einem schönen Barbecue natürlich unentbehrlich, aber oft auch immer das Gleiche. Seien Sie mutig und wählen Sie einen der acht Tipps aus, die Ihre Gäste und Ihre Gaumen überraschen werden!

Quinoa-Salat

Die eiweißreiche Pflanze ist der Trendsetter der letzten Jahre und macht Couscous und Bulgur Konkurrenz. Für eine gute Portion, die als Beilage für vier Personen reicht, braucht man:

200 g Quinoa, 1 Brokkoli, 3 Möhren, 1 Frühlingszwiebel, 3 EL Olivenöl, 2 TL Limettensaft, abgeriebene Schale von einer halben Limette, 1 EL frisch gehackte Minze, 1/2 TL Chiliflocken (optional), 1 Knoblauchzehe, 2 TL Öl zum Braten (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl), 30 g Sonnenblumenkerne, 1/2 TL Currypulver, 1/2 TL Agavendicksaft (oder Honig)

  • Den Quinoa in einem Sieb gut abwaschen und abtropfen lassen;
  • 400 ml Wasser, etwas Salz und Quinoa in einen Topf geben, 15-18 Min leicht köcheln, bis das gesamte Wasser verdampft ist.
  • Brokkoli und Möhren waschen, kleine Brokkoliröschen abschneiden und vierteln.
  • Möhren in schmale, längliche Stücke schneiden.
  • Brokkoli und Möhren ca. zwei Min in Salzasser kochen.
  • Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden.
  • Öl, Limettensaft und -schale, Minze und Chili in einer kleinen Schüssel zu einem schönen Dressing verrühren.
  • Knoblauch pressen.
  • Das gekochte Gemüse und den Knoblauch für 3-4 Min in 2 TL Öl in einer Pfanne anbraten.
  • Den gekochten Quinoa mit dem gebratenen Gemüse, den Frühlingszwiebeln und dem Dressing in einer großen Schüssel vermengen.
  • Mit Salz/Pfeffer abschmecken.
  • Sonnenblumenkerne in einer Pfanne (ohne Fett) anrösten, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen, Currypulver und Agavendicksaft hinzugeben und die Masse kurz karamellisieren lassen.
  • Die Sonnenblumenkerne abschließend über den Salat streuen.
Quinoa hat seinen Weg vom Geheimtipp in die Königsklasse der Superfoods gefunden. © Pixabay © Pixabay

Bunter Sommersalat mit Knusperfeta

Zwar mögen die Zutaten nicht so außergewöhnlich sein – aber der Feta mit der Knusperpanade bereitet wahrhaftige Gaumenfreuden. Als Beilage für vier Personen brauchen Sie:

200 g gemischte Salatblätter oder Pflücksalat, 1 Handvoll gemischte frische Kräuter, wie Basilikum, Oregano und Estragon, 150 g Kirschtomaten, 1/2 Gurke, 200 g Feta oder Hirtenkäse, 3 EL Speisestärke, 8 EL Olivenöl, 3 EL Weißweinessig, 1 EL Honig, Salz & Pfeffer

  • Salat und Kräuter waschen und trockenschleudern, vermengen.
  • Tomaten vierteln, Gurken in Würfel oder Streifen schneiden.
  • Feta in Würfel schneiden.
  • Speisestärke in einen tiefen Teller geben und darin den Feta wälzen.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Feta hinzugeben, bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.
  • Zeitgleich das Dressing anrühren, dazu 6 EL Olivenöl mit Weißweinessig, Honig, Salz und Pfeffer vermengen.
  • Auf einzelnen Tellern anrichten, dafür zunächst die Salat-Kräuter-Mischung verteilen, darauf Tomate/Gurke und Feta zuletzt.
  • Dressing darüber geben.
Feta – einfach das A und O in tollen Salaten. © Pixabay © Pixabay

Blattsalat mit Mozzarella und Wassermelone

Mozzarella und Wassermelone? Zusammen? Gleichzeitig? Klingt merkwürdig, schmeckt aber fantastisch. Für vier gute Portionen:

4 EL Kürbiskerne, 800 g Wassermelone, 250 g Mozzarella, 160 g Rucola, etwas Salz

etwas Pfeffer aus der Mühle, 2 TL Honig, 4 EL weißer Balsamico, 4 EL Öl

  • Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen.
  • Wassermelone in Würfel schneiden oder mit einem Melonenausstecher Kugeln ausstechen.
  • Mozzarella würfeln, Rucola putzen, waschen und auf Küchenpapier trocknen und evtl. noch klein zupfen.
  • Aus den übrigen Zutaten eine Marinade zubereiten, abschmecken und alles zusammen vermischen.
Wassermelone ist nicht zwangsläufig ein Dessert. © Pexels © Pexels

Griechischer Krautsalat

Ok, zugegeben ist das definitiv keine kreative Idee, aber wie oft haben Sie Krautsalat schon selbstgemacht statt gekauft? Deswegen ist hier ein wunderbares Rezept für zehn kleine Portionen:

1 Kopf Weißkohl (Alternativ 2 Köpfe Spitzkohl oder 1 1/2 Köpfe Jaroma-Kohl), 2 Zwiebeln (oder 3 Schalotten), 250 ml Kräuteressig (Alternativ Weißweinessig ergänzt mit Petersilie), 250 ml Olivenöl, 100 g Zucker, 500 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, 2 EL Salz, 1 TL Pfeffer

  • Kohl halbieren und Strunk entfernen, in feine Streifen schneiden bzw. reiben und anschließend in eine Schüssel geben.
  • Zwiebeln hacken und unter den Kohl vermischen.
  • Essig, Öl, Zucker, Wasser, Salz und Pfeffer vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat,
  • Über den Kopf geben und gut miteinander vermengen.
  • Mit einem Deckel, der in die Schüssel passt, abdecken und diesen mit Steinen oder Konservendosen erschweren, um den Kohl zusammenzudrücken.
  • Mindestens 12 Stunden ziehen lassen, Flüssigkeit bei Bedarf abgießen.
Krautsalat einfach mal selber machen. © Pixabay © Pixabay

Veganer Nudelsalat Italia

Wer Gäste hat, die sich vegan ernähren, hat mittlerweile eine größere Auswahl, als man denken mag. Zum Beispiel diesen mediterranen Nudelsalat. Hier das Rezept für drei gute Portionen:

250g Nudeln, 500g Zucchini, 1 EL Olivenöl, 1 EL italienische Kräuter (z.B. Rosmarin, Oregano, Basilikum), 250g Kirschtomaten, 3 EL Basilikumpesto, 3 EL Balsamico

  • Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
  • Zucchini waschen und in kleine Stücke, mit den Kräutern und dem Olivenöl in einer Pfanne anbraten, anschließend in eine Schüssel geben.
  • Tomaten halbieren und mit dem Basilikumpesto und Balsamico in die Schüssel geben.
  • Nudeln abgießen, obendrauf geben und alles vermengen.
Nudelsalat geht immer – auch vegan! © Pixabay © Pixabay

Spinatsalat mit Orangen-Vinaigrette

Jetzt wird‘s etwas außergewöhnlicher: Spinat als Basis, dazu Rote Bete und Walnüsse, abgerundet mit einem Orangen-Dressing. Neugierig geworden? Die Zutaten für 4 Portionen sind:

150 g Babyspinat, 2 rote Bete, 80 g ausgelöste Walnüsse, Saft von 1 Orange (ca. 100 ml), 4 EL Aceto Balsamico, 6 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

  • Blattspinat waschen und trocknen.
  • Rote Bete am Stück 30 bis 40 Minuten kochen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Fürs Dressing den frischen Orangensaft mit dem Balsamico-Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.
  • Blattspinat, rote Bete und Dressing vermengen.
  • Mit Walnuss-Stückchen garnieren.
Babyspinat ist eine kreative Alternative zu Eisberg, Rucola und Co. © Pixabay © Pixabay

Löwenzahnsalat

Die Basis zu diesem Salat kann man sogar selbst pflücken: Löwenzahn ist gesund und nahezu überall zu finden. Alternativ gibt es ihn aber auch natürlich in gut sortierten Geschäften zu kaufen. Als Beilage für vier Personen benötigt es:

300 g junge Löwenzahnblätter, 2 Scheiben Vollkorn-Toast, 1-2 hartgekochte Bio-Eier, 2 EL Butter, 3-4 EL Olivenöl, 1-2 EL Weißweinessig, 1 TL scharfer Senf, 1-2 TL Honig, Salz und Pfeffer

  • Löwenzahn waschen und in eine Salatschüssel füllen.
  • Toastbrot würfeln und in der Butter goldbraun rösten.
  • Die Eier pellen und in kleine Würfel schneiden.
  • Für das Dressing alle restlichen Zutaten verrühren und abschmecken.
  • Zusammen mit den Eiern zum Salat geben, mischen und mit den Croûtons garnieren.

Süßkartoffelsalat mit Blumenkohl

Zum Schluss noch einen peppigen Kartoffelsalat, den es ebenfalls so noch nicht im Kühlregal gibt. Süßkartoffeln sind in den letzten fünf Jahren in aller Munde – und nun auch in Salatform! 4 Portionen lassen sich wie folgt zubereiten:

1 kg Süßkartoffeln, 1/2 Blumenkohl, 10 EL Olivenöl, 2 TL getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer, 1 Frühlingszwiebel, 4 Handvoll Rucola, 1 Bio-Zitrone, 1 EL Apfelessig, 1 EL Ahornsirup, 250 g gegarte weiße Bohnen

  • Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Blumenkohl putzen und in mundgerechte Röschen teilen.
  • Die holzigen Stellen vom Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  • Süßkartoffeln und Blumenkohl mit 4 EL Öl, Thymian, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen.
  • Gemüse auf einem Backblech verteilen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis es gar und leicht gebräunt ist.
  • Währenddessen die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden.
  • Rucola waschen, trockenschütteln und in mundgerechte Stücke zupfen.
  • Schale der Zitrone abreiben und Saft auspressen.
  • Zitronenschale/-saft, Apfelessig und Ahornsirup mit dem restlichen Olivenöl zu einem Dressing vermischen und mit Salz/Pfeffer abschmecken.
  • Alle Salatzutaten in eine große Schüssel geben und gründlich mit dem Dressing vermischen.
  • Süßkartoffelsalat lauwarm servieren.
Süßkartoffeln machen den klassischen Kartoffeln schon lange Konkurrenz. © Pixabay © Pixabay

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