Tumult am Tagebaurand: Klimaaktivisten stören Abrissarbeiten

Bei Abrissarbeiten in einem Dorf am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler haben Klimaaktivisten am Mittwoch zeitweise Zäune überwunden und einen Bagger besetzt. Offenbar um die Polizei abzulenken, hätten vor beiden Aktionen Demonstranten teils tumultartige Situationen und vermeintliche Laufspiele gezeigt, teilte die Polizei in Aachen mit. Polizeikräfte hätten mit einfacher körperlicher Gewalt die bis zu 40-köpfige Gruppe von den Zäunen gedrängt. Später sei ein Aktivist über einen Zaun geklettert und „unter Lebensgefahr“ während der Arbeiten auf einen Bagger gestiegen. Nach eineinhalb Stunden sei er freiwillig heruntergekommen.

In dem zu Erkelenz gehörenden Dorf Lützerath werden derzeit leerstehende Wohnhäuser von bereits umgesiedelten Einwohnern abgerissen. Der Ort soll dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen.

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