Staatsanwaltschaft klagt zwei Westfleisch-Manager an

Die Bielefelder Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität hat zwei ehemalige Manager des Fleischkonzerns Westfleisch wegen Untreue angeklagt. Den Eingang bestätigte am Freitag das Landgericht Münster, das jetzt über die Zulassung entscheiden muss. Die Anklage wirft einem ehemaligen Leiter des Exportvertriebs sowie einem ehemaligen Vorstandsmitglied vor, dass es bei Auslandsgeschäften durch Zahlungsausfälle zu einem Schaden von rund 16 Millionen Euro gekommen sei.
Der Eingangsbereich vom Landgericht Münster. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Durch eine Versicherungszahlung liegt der Schaden für das Unternehmen jetzt noch bei rund 12 Millionen Euro. Persönlich bereichert haben sich die Männer demnach nicht. Über die Anklage hatte zuvor der „WDR“ berichtet.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-703262/3

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