Sonderimpftag: 900 Dosen für Schul- und Kitabeschäftigte

Der Kreis Viersen will an diesem Sonntag rund 900 Beschäftigte aus Kindertagesstätten, der Kindertagespflege sowie aus Grund- und Förderschulen gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie der Kreis mitteilte, stehen im Impfzentrum an der Heesstraße 900 Impfdosen von Astrazeneca für diese Gruppe bereit. Die Impfdosen stammen aus dem Kontingent, das Nordrhein-Westfalen zur Impfung von Schul- und Kitapersonal zur Verfügung stellte. Keine Impfung für Personen aus anderen Gruppen entfalle, betonte der Kreis.
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

„Damit erreichen wir zum Start der Impfungen an Schulen, an Kitas und in der Tagespflege viele Menschen dieser neu priorisierten Personengruppe auf einmal“, sagte Landrat Andreas Coenen. „Bis alle Impfwilligen auch einen Impftermin erhalten haben, wird es einige Wochen dauern“, sagte Coenen. Es stehe immer noch zu wenig Impfstoff zur Verfügung, um parallel alle Impfwilligen zu versorgen.

Für die Sonderaktion hatte der Kreis am Niederrhein insgesamt rund 260 Tagesmütter und -väter, 160 Kitas sowie 44 Grund- und Förderschulen angeschrieben. Die Einrichtungen konnten dann für ihr Personal unter 65 Jahren Impftermine vereinbaren. Das Angebot gilt nicht nur für Pädagogen, sondern für alle Menschen, die in den Einrichtungen angestellt sind und sich regelmäßig dort aufhalten. Der landesweite Start für die Impfung von Personal an Grundschulen und Kitas erfolgt offiziell am Montag.

© dpa-infocom, dpa:210307-99-720973/2

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