Schalke gibt Hoffnung nicht auf: Huntelaar „Option für Bank“

Schalkes Trainer Christian Gross gibt sich trotz fast aussichtsloser Lage seiner Mannschaft im Kampf um den Klassenverbleib weiter zuversichtlich. Obwohl dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Spitzenreiter FC Bayern ein weiterer Rückschlag droht, lässt er keine Zweifel zu: „Ich tue mich enorm schwer mit Pessimisten. Ich versuche, sie möglichst nicht in mein Umfeld zu lassen. So verhält sich auch die Mannschaft. Sie glaubt an das Ziel. Wir wissen alle, wie schwierig das ist, aber sie glaubt daran.“
Schalkes Trainer Christian Gross steht an der Seitenlinie und gibt Anweisungen an seine Spieler. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Zur Erleichterung von Gross ist die Muskelverletzung beim erst vor wenigen Wochen verpflichteten Hoffnungsträger Sead Kolasinac nicht so schwerwiegend, wie nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln zunächst befürchtet. „Es sieht recht gut aus, besser als angenommen“, sagte Gross. Zudem wird auch der zweite Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar, der am Mittwoch wegen Wadenproblemen noch kein Debüt feiern konnte, im Kader stehen: „Er macht Fortschritte und ist eine Option für die Bank.“

Nach dem Rückschlag im Kellerduell mit Köln ist der Abstand der Schalker zum Relegationsplatz auf acht Punkte angewachsen. Zudem muss der Revierclub in den kommenden fünf Partien gleich viermal gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel antreten. Dass es im Hinspiel beim FC Bayern eine heftige 0:8-Schlappe gab und die vergangenen neun Pflichtspiele gegen die Münchner mit insgesamt 2:30 Toren allesamt verloren gingen, kann Gross nicht schrecken: „Im Fußball hat man immer eine Möglichkeit. Es ist ein neues Spiel, eine neue Dramaturgie. Wir müssen stolz sein und zeigen, dass wir als Team verteidigen und auch unsere Chancen nutzen können.“

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