Laumann: Infektionszahlen noch zu hoch, aber konstant besser

Die Corona-Infektionszahlen sind in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) noch auf einem zu hohen Niveau - trotz sinkender Tendenz. „Kontinuierlich entschärft sich die Situation“, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. Auch auf den Intensivstationen habe es eine gewisse Entlastung gegeben. Bis auf die Stadt Bielefeld liege keine kreisfreie Stadt und kein Kreis im bevölkerungsreichsten Bundesland derzeit bei der 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 200. Laumann machte aber auch zugleich deutlich, dass trotz der sinkenden Tendenz die Zahlen in Deutschland und auch in NRW noch zu hoch seien.
Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Der NRW-Gesundheitsminister wollte sich im Vorfeld der vorgezogenen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Situation an diesem Dienstag nicht dazu äußern, was er für angezeigt hält. Es gelte, verschiedene Dinge miteinander abzuwägen. Die Ministerpräsidentenkonferenz sollte die Möglichkeit haben, „das in einem Gesamtzusammenhang auch mit der Mutation des Virus aus England einfach neu zu bewerten“. Um nähere Daten zu Virusmutationen zu bekommen, gebe es Beratungen in NRW mit Virologen. Daten sollen schneller vorliegen. Möglicherweise werde ein Forschungsprojekt vergeben. „Wir haben vielleicht zwischen 10 und 15 nachgewiesene Fälle“, sagte Laumann zur Frage der Corona-Mutationen.

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