Labbadia: Cunha entschuldigt sich für Ruf zur Kölner Bank

Offensivspieler Matheus Cunha von Hertha BSC hat sich nach Aussage seines Trainers Bruno Labbadia im Spiel beim 1. FC Köln für einen Ruf in Richtung der gegnerischen Bank entschuldigt. „Er ist direkt während einer Verletzungspause raus und hat sich entschuldigt“, sagte Labbadia am Samstag. „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Wenn wir alles auf die Goldwaage legen, was Spieler und Trainer zwischendurch miteinander haben, machen wir das Spiel kaputt.“
Herthas Trainer Bruno Labbadia und Matheus Cunha geben sich die Hand. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Auch sein Kollege Markus Gisdol wollte das Thema nach dem 0:0 nicht überbewerten. „Ich spiele nicht den Polizisten und sage, was das hätte geben müssen“, antwortete er auf die Frage, ob Cunha des Feldes hätte verwiesen werden müssen. „Es ist momentan ein sensibles Thema, weil man jedes Wort mitbekommt. Aber wir sind alle keine Lämmer auf dem Sportplatz.“ Was der 21 Jahre alte Cunha gerufen hatte, war zunächst nicht klar.

Lesen Sie jetzt