Große Hilfsbereitschaft in Krise: über 21 000 Freiwillige

Die Corona-Pandemie bringt viel Leid. Sie bringt aber auch viele gute Geister hervor, die bereit sind, tatkräftig anzupacken. Das Freiwilligenregister NRW offenbart eine Welle der Hilfsbereitschaft.

Die Zahl der Freiwilligen aus Gesundheitsberufen, die bereit sind, in der Corona-Krise zu helfen, steigt rasant. Innerhalb eines Monats hat sie sich im Freiwilligenregister NRW fast verdoppelt.

Wie das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mitteilte, waren am 19. Januar – und damit ein halbes Jahr nach der Einführung – schon 21 163 Freiwillige erfasst. Vor einem Monat waren es erst rund 11 000 Fachleute. Das Thema stand am Mittwoch auch auf der Tagesordnung des Gesundheitsausschusses im Düsseldorfer Landtag.

Zu den Helfern zählten 7617 Ärzte, 4878 Pflegende, 388 Apotheker sowie 403 pharmazeutisch-technische Angestellte. 1071 Dienste dieser Freiwilligen seien im Verlauf der Pandemie bereits in NRW in Anspruch genommen worden, teilte das Ministerium weiter mit.

Da einige an mehreren Einsatzstellen tätig waren, verbergen sich hinter diesen Zahlen 1003 tatkräftige Unterstützer. Sie halfen unter anderem bei Corona-Schnelltests in Altenheimen. Weitere 225 Leute seien Mitte Januar im Vermittlungsverfahren gewesen. Es gebe aber noch keine Rückmeldung über deren Einsätze.

Freiwillige werden für Hilfseinsätze von ihren üblichen Tätigkeiten freigestellt. Das Land übernimmt den Lohnausfall und erstattet den Arbeitgebern anfallende Kosten.

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