Duisburg: Maskenpflicht in Fußgängerzone und Wettkampfverbot

Die Stadt Duisburg verschärft wegen steigender Neuinfektionszahlen die Maßnahmen in der Corona-Krise. So gilt in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen von 7.00 bis 23.30 Uhr die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, wie die Stadt nach einer Sitzung des Krisenstabes am Mittwoch mitteilte. „Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann“, heißt es in zur Begründung. Auch für die Sportvereine wurden die Regeln wieder strenger. Sporthallen wurden gesperrt und auch Wettkämpfe im Freien wurden untersagt, so dass die Amateurligen in Duisburg pausieren müssen. Die Maßnahmen gelten ab diesem Donnerstag.
"Maskenpflicht" steht auf einem Schild. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Duisburg mit seinen rund 500 000 Einwohnern zählte am Mittwoch zu den sieben Städten und Regionen in NRW mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Solingen führt die Gruppe laut Robert Koch-Institut mit einem Wert von 137,52 an, Duisburg meldete 100,06. Ab einem Wert von 50 gelten verschärfte Regeln nach Vorgaben des Landes.

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