Zwischen Belästigung und Hungergefühl: Der Frikadellen-Geruch im Wohngebiet

dzWohnen in Holzwickede

In der vergangenen Woche gab es zwischen einigen Anwohnern im Holzwickeder Norden und der Firma FVZ im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft. FVZ hat dem „Pommesbuden-Gestank“ schon lange den Kampf angesagt.

28.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der vergangenen Woche meldeten sich einige Anwohner aus dem Bereich Krummer Weg und Friedrich-Ebert-Straße bei unserer Redaktion und beschwerten sich über den „Pommesbuden-Gestank“, den die Firma FVZ Convenience verursacht. Aus Gesprächen mit den Anwohnern und FVZ geht hervor, dass es eine lange Historie in dem Ärger um den vermeintlichen Gestank gibt.

Das Unternehmen FVZ Convenience legt, so erzählt Prokurist Norbert Biegner, sehr viel Wert auf den Austausch mit den Anwohnern. Vor wenigen Jahren habe FVZ ihnen eine Begehung der Firma angeboten, zu der auch einige Anwohner kamen. Damit wollte sich der Betrieb transparent präsentieren und ihnen zeigen, was er gegen den Gestank unternimmt.

FVZ hat freiwillig 300.000 Euro in eine neue Lüftungsanlage investiert

Neben den rechtlichen Verpflichtungen, die es folglich ohnehin einhalten müsse, habe das Unternehmen für 300.000 Euro eine sogenannte Oxytec-Anlage angeschafft. Das System setzt durch Ozon die langkettigen Moleküle der Abluft um, sodass keine Fette oder Gerüche in die Luft geraten sollten.

Dass es zuletzt vermehrt zu vermeintlichen Geruchsbelästigungen gekommen ist, kann sich Biegner unter anderem dadurch erklären, dass das Wetter in den vergangenen Wochen recht windig war. FVZ behalte die Entwicklung aber im Auge und wünsche sich einen konstruktiven Austausch mit den Anwohnern im Holzwickeder Norden.