Zutritt zum Amtshaus Bork bleibt wegen Corona weiter eingeschränkt

Corona-Krise

Seit Wochen ist ein persönliches Gespräch mit Verwaltungsmitarbeitern nur nach Termin möglich. Viele arbeiten von zu Hause aus. Das wird sich ändern. Eines aber erstmal nicht.

Selm

, 18.06.2020, 15:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Amtshaus gilt nach wie vor Maskenpflicht.

Im Amtshaus gilt nach wie vor Maskenpflicht. © Mona Wellershoff

Mit dem Lockdown am 16. März war die Stadtverwaltung zunächst geschlossen worden. „Einzige Ausnahme waren wichtige und dringende Termine, die Bürger in solchen Fällen vereinbaren konnten“, berichtete Jutta Röttger, Leiterin der Zentralen Dienste, am Mittwoch, 17. Juni, in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Bis zu 129 Mitarbeiter im Homeoffice

Das Personal sei so weit heruntergefahren worden, wie es vertretbar gewesen sei. Viele der Verwaltungsmitarbeiter seien dann ins Homeoffice gewechselt. Die Zahl der Homeoffice-Arbeitsplätze sei von 48 zu Beginn der Krise auf 129 im Spitzenwert erhöht worden. Für die EDV-Abteilung sei das eine gewaltige Anstrengung gewesen, sagt Jutta Röttger. „Als hilfreich hat sich dabei erwiesen, dass wir uns bereits im Vorfeld dem Thema Digitalisierung intensiv gewidmet hatten.“

Seit Anfang Juni seien die Beschränkungen gelockert, Mitarbeiter aus dem Homeoffice zurück geholt worden. Jetzt sei es das Bestreben, möglichst alle Mitarbeiter in die Verwaltung zu holen. Denn: „Es ist einiges an Arbeitsrückständen entstanden“, erklärt die Leiterin der Zentralen Dienste. Und es sollen möglichst alle Kundenbelange erfüllt werden.

Wichtig: Keine Warteschlangen im Gebäude

„Gleichwohl müssen wir darauf achten, dass weiterhin keine Warteschlangen im Gebäude entstehen.“ Deshalb sei es weiterhin wichtig, dass die Bürger nur nach vorheriger Terminvereinbarung ins Amtshaus kommen. „Nur wer einen Termin hat, wird eingelassen.“

Online-Terminkalender

Die Verwaltung hat im Internet einen Online-Terminkalender eingerichtet, über den Bürger Termine bei der Bauverwaltung, im Bürgerbüro oder bei der Rentenberatung buchen können. Auch für den offenen Treff im Jugendzentrum Sunshine sind Termine buchbar.

Im gesamten Amtshaus besteht nach wie vor für den Kundenverkehr eine Maskenpflicht. Besucher sollten daher zu ihrem Termin eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen. Ein Schal oder Tuch ist ebenfalls möglich, teilt die Verwaltung mit.

Jutta Röttger bot in der Sitzung auch Einblicke in die Verwaltungsinterna in Sachen Corona-Krise: „Am Anfang war es nahezu unmöglich, Desinfektionsmittel und Masken zu kaufen.“ Fast vier Wochen habe es gedauert, bis die erste Schutzmaske die Verwaltung erreicht habe. Das habe sich inzwischen normalisiert.

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