Zuschauerfrage beim Fußball: Signal für Großveranstaltungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhofft sich von dem Konzept für zukünftige Fußballspiele in der Bundesliga mit Zuschauern eine Signalwirkung für andere Bereiche. „Die Frage, wie Fußballspiele stattfinden mit Zuschauern, ist ein wichtiges Signal auch für alle anderen Großveranstaltungen. Da müssen die Regeln passen“, sagte der 40 Jahre alte CDU-Politiker am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Köln. Das Konzept der Deutschen Fußball Liga sei für sich genommen überzeugend, befand der Bundesgesundheitsminister.

20.07.2020, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Tobias Schwarz/AFP Pool/dpa/Archivbild

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Tobias Schwarz/AFP Pool/dpa/Archivbild

„Aber entscheidend ist nicht auf dem Papier, entscheidend ist auf dem Platz, oder in diesem Falle im Stadion. Deswegen ist es wichtig, dass die jeweiligen Vereine mit ihren Gesundheitsämtern vor Ort die Konzepte so anpassen, dass das auch umgesetzt wird, und mir ist wichtig, dass das auch genau eingehalten wird“, sagte Spahn. Dabei gehe es auch um die Nachvollziehbarkeit, wer hat wo gesessen. „Wobei ich sehr dafür werbe, den Mindestabstand von 1,50 Metern im Stadion auch einzuhalten“, betonte der Minister.

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