Zentralrendantur und Kapelle an St. Konrad werden später eröffnet als geplant

Kirchen in Werne

Verzögerung beim Neubau: Die Zentralrendantur auf dem Gelände von St. Konrad wird später eröffnet als geplant. Auch der Gottesdienstraum wird der Gemeinde deutlich später zur Verfügung stehen.

Werne

, 07.07.2020, 13:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Eröffnung der Kapelle im einstigen Glockenturm von St. Konrad wird sich an der neuen Zentralrendantur in Werne deutlich verzögern.

Die Eröffnung der Kapelle im einstigen Glockenturm von St. Konrad wird sich an der neuen Zentralrendantur in Werne deutlich verzögern. © Andrea Wellerdiek (A)

Der 15. August 2020 – das war das anvisierte Ziel für die Fertigstellung des Neubaus auf dem Gelände der einstigen katholischen Kirche St. Konrad. Nun wird man diesen Eröffnungstermin aber weit verfehlen. Denn der Neubau des Verwaltungsgebäudes wird sich um Monate verzögern. Das gilt auch für den Gottesdienstraum mit dem Glockenturm von St. Konrad.

Demnach wird der Neubau, die Zentralrendantur, erst im September oder Oktober fertiggestellt, wie Pfarrdechant Jürgen Schäfer erklärt. Der Einzug der Finanzverwaltung für die Dekanate Hamm-Nord, Lüdinghausen und Werne wird sich also um einige Monate verzögern.

Kapelle entsteht im Glockenturm

„Das ist größtenteils der Corona-Krise geschuldet. Manchmal durften nicht so viele Mitarbeiter wie sonst auf den Bau. Auch Kurzarbeit war bei den zuständigen Firmen ein Thema“, erklärt Schäfer. Weil der Neubau erst später abgeschlossen ist, muss auch die Gemeinde St. Konrad wohl bis Anfang November auf ihren neuen Gottesdienstraum warten.

Dieser entsteht im ehemaligen Glockenturm von St. Konrad. Es ist der einzige Teil der Kirche, der stehen geblieben ist. Das riesige Kirchenschiff hingegen wurde im November 2018 abgerissen.

Genau an der Stelle nimmt das Verwaltungsgebäude der Zentralrendantur nun immer konkretere Formen an. Bei dem Neubau, der laut Schäfer knapp im Kostenrahmen von 1,7 Millionen Euro liegt, sei man bereits sehr weit fortgeschritten. Die Räume der Finanzverwaltung müssten noch gefliest und tapeziert werden.

Moderne und sakrale Optik vereint

Danach folgt die Verbindung zum Gottesdienstraum im einstigen Glockenturm. Wenn die beiden Gebäude durch einen modernen und mit hellen Glastüren versehenen Übergang erschlossen sind, wird auch die Kapelle fertiggestellt. Aktuell stehen laut Schäfer dort Estricharbeiten und Arbeiten an der Elektrik an.

Ab August soll dann der Umbau des Turmes mit sakralen Künsten aber auch alten Elementen forciert werden. Zum Schluss stehen noch die Arbeiten an den Außenflächen rund um das Gebäude an der Stockumer Straße an.

Der Abriss des Bruder-Jordan-Hauses und die Installation der Fotovoltaikanlage folgen erst nach dem Einzug in die neuen Räume. Der neue Gottesdienstraum von St. Konrad soll am Freitag, 6. November, ab 18 Uhr eröffnet werden. Das Eröffnungswochenende soll dann mit einem Fest-Amt am Sonntag und Gemeindefrühstück abschließen.

Wie genau das Programm aussieht, werde man aber kurzfristig abstimmen müssen aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Hygieneregeln. Wahrscheinlich sollen die Gottesdienste aber live im Internet übertragen werden, so Pfarrdechant Schäfer.

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