Zentrale Lasershow statt Feuerwerk: Grüne Idee für Silvester in Lünen

Antrag im Ausschuss

Das Silvesterfeuerwerk treibt unter anderem die lokalen Feinstaub-Werte in die Höhe. Verbieten kann man es nicht, meinen die Grünen. Aber man kann Ersatz schaffen.

Lünen

, 12.06.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Reste des Feuerwerks am Neujahrsmorgen auf der Lippebrücke Lange Straße: Eine zentrale Laser- und Lightshow könnte auch den anfallenden Müll reduzieren.

Die Reste des Feuerwerks am Neujahrsmorgen auf der Lippebrücke Lange Straße: Eine zentrale Laser- und Lightshow könnte auch den anfallenden Müll reduzieren. © Peter Fiedler

Die Feinstaubwerte schnellen in die Höhe, Tiere sind verschreckt, die Lärmbelästigung steigt, überall Müll am nächsten Morgen: Die Grünen in Lünen möchten deshalb eine Alternative zum privaten Silvester-Feuerwerk schaffen. Und damit zur Eindämmung dieser Faktoren beitragen.

Deswegen haben die Grünen einen Antrag für den kommenden Ausschuss für Sicherheit und Ordnung gestellt. Die Verwaltung solle „die Möglichkeit einer zentralen städtischen Laser- und Lichtshow an Silvester als Alternative zum privaten Feuerwerk in Lünen“ prüfen.

Ausschuss tagt am 17. Juni

In ihrem Antrag verweisen die Grünen auf eine Petition zum Verzicht auf Silvester-Feuerwerk, die mittlerweile über 400 Unterschriften verzeichne. Eine vollständige Eindämmung des privaten Feuerwerks sei rechtlich allerdings nicht durchzusetzen.

„Eine zentrale Laser- und Light-Show für Erwachsene um 24 Uhr und für Kinder um 18 Uhr, verbunden mit dem Aufruf keine privaten Feuerwerke zu zünden, würde das großflächige Abfeuern von Raketen und Böllern deutlich minimieren und könnte darüber hinaus zu einem besonderen Lüner Ereignis der Begegnung werden“, begründen die Grünen ihren Antrag.

Ob die Verwaltung tatsächlich in die Prüfung einsteigt, wird sich am Mittwoch (17.6.) zeigen. Da nämlich stimmt der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung darüber ab.

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