Zoll kontrollierte Schutzmasken und Schutzkleidung bei 3M

Der Zoll hat das europäische Verteilzentrum des US-Konzerns 3M in Jüchen kontrolliert und dabei für den Export bestimmte Atemschutzmasken und Schutzkleidung für Medizinpersonal geprüft. „Der Zoll war bei 3M vor Ort, um die Einhaltung der Rechtsvorschriften für Exportware zu überprüfen. Alles andere unterliegt dem Steuergeheimnis“, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes Krefeld der „Rheinischen Post“.

19.03.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Generalzolldirektion in Bonn bestätigte die Kontrolle bei 3M am Donnerstag auf dpa-Anfrage ebenfalls, es seien aber keine Waren beschlagnahmt worden.

Das Unternehmen erklärte: „Die Zollbehörde Mönchengladbach hat heute auf dem Gelände unseres europäischen Distributionszentrums in Jüchen eine für den Export in die Schweiz angemeldete Warensendung kontrolliert“, sagte eine Firmensprecherin der „RP“. Unmittelbar nach Verhängung der Exportbeschränkungen Anfang März habe man die Ausfuhr der betroffenen Güter eingestellt. Die betroffene Ware habe sich noch zur Prüfung im Versandlager befunden und werde nun gemeinsam mit den Zollbehörden einer weiteren Bewertung unterzogen.

Berichtigung der Meldung vom 19.03.2020: Der Zoll hat bestätigt, dass keine Waren sichergestellt oder beschlagnahmt wurden.

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