Zahnärztin muss 10 000 Euro wegen falscher Behandlung zahlen

Eine Zahnärztin ist in Köln wegen der fehlerhaften Behandlung einer Patientin zu 10 000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Außerdem müsse sie die Kosten für die notwendige Anschlussbehandlung zahlen, teilte das Oberlandesgericht am Mittwoch mit. Die Zahnärztin hatte der Patientin die Zähne neu gemacht, woraufhin diese über einen schiefen Biss und Schmerzen klagte. Daraufhin sei sie weiter falsch behandelt worden, so das Gericht. Die Folge waren demnach jahrelange Muskelverspannungen.

29.04.2020, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa

Die Ärztin behauptete, einen Eintrag zu den Beschwerden der Patientin auf einer Karteikarte der Praxis nie gesehen zu haben. Stattdessen müsse eine entlassene Mitarbeiterin heimlich in die Praxis eingedrungen sein und den Eintrag aus Rache bewusst falsch eingetragen haben. Das Gericht glaubte der Ärztin dies nicht.

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