Zahl der 24-Stunden-Baustellen gestiegen: NRW auf Platz Zwei

Die Zahl der Autobahn-Baustellen, auf denen rund um die Uhr gearbeitet wird, ist im laufenden Jahr deutlich gestiegen. Mit 15 Baustellen steht Nordrhein-Westfalen dabei in diesem Jahr auf dem zweiten Platz. Den größten Anteil hat aber Bayern mit 28 Baustellen, auf denen im Drei-Schicht-Betrieb geschuftet wurde. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst hervor.

22.10.2020, 07:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bauarbeiter asphaltieren eine Autobahn. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Bauarbeiter asphaltieren eine Autobahn. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Bundesweit stieg die Zahl der 24-Stunden-Baustellen in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft von 18 auf 58 an. In acht Bundesländern gibt es überhaupt keine entsprechenden Baustellen. Durch kürzere Bauzeiten sollen Unfälle und Staus vermieden sowie die Belastung von Autofahrern reduziert werden.

Ab dem kommenden Jahr geht die Verantwortung für Autobahn-Bauvorhaben auf die Autobahngesellschaft des Bundes über. Sie soll Anfang 2021 an den Start gehen und sich dann um das 13 000 Kilometer lange Netz der deutschen Autobahnen kümmern. Bisher gibt der Bund als Eigentümer das Geld, die Länder sind für Planung, Bau und Betrieb zuständig. Ziel ist es, künftig schneller zu planen und zu bauen.

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