Wirtschaft hat Förderprogramme der NRW.Bank weniger genutzt

Angesichts extrem niedriger Marktzinsen hat die NRW-Wirtschaft im vergangenen Jahr Förderprogramme der landeseigenen NRW.Bank deutlich weniger genutzt. Das Fördervolumen für Unternehmen sank um fast ein Viertel (900 Millionen Euro) auf rund 2,7 Milliarden Euro, wie die NRW.Bank bei ihrer Bilanzvorlage am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

18.03.2020, 06:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der NRW.Bank leuchtet an der Zentrale der Bank. Foto: Martin Gerten/dpa/Archivbild

Das Logo der NRW.Bank leuchtet an der Zentrale der Bank. Foto: Martin Gerten/dpa/Archivbild

Der Vorstand nannte neben dem Niedrigzinsniveau am freien Markt auch die konjunkturelle Abschwächung als Grund für den Rückgang. Unternehmen hätten deshalb weniger Neigung gezeigt zu investieren.

Die neu zugesagten Mittel beim „NRW.Bank.Universalkredit“ nahmen im vergangenen Jahr um 29 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ab. Für Gründungs- und Innovationsvorhaben ging das Neuzusagenvolumen mit minus 10 Prozent auf knapp 800 Millionen aber nicht ganz so stark zurück. Die Kunden der NRW.BANK sind zum großem Teil Hausbanken, über die die Finanzierungen für Unternehmen und Selbstständige laufen. So geht es unter anderem um zinsgünstige Darlehen für mittelständische Firmen und für Existenzgründer.

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