Wieder Müll-Ärger in Straße Zum Stummhafen: Es gibt eine Vermutung

Illegale Entsorgung

Europaletten, Rohre oder eine Matratze: In der Straße Zum Stummhafen nahe des Trianel-Kraftwerks türmte sich der Müll - und das nicht zum ersten Mal. Es gibt eine Vermutung.

von Julian Beimdiecke

Lünen

, 30.06.2020, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Foto vom vergangenen Donnerstag zeigt die Müllkippe an der Straße Zum Stummhafen - hier liegt wohl nicht zum ersten Mal Unrat.

Das Foto vom vergangenen Donnerstag zeigt die Müllkippe an der Straße Zum Stummhafen - hier liegt wohl nicht zum ersten Mal Unrat. © Goldstein

Die Bilder machen wütend: Wer Ende der vergangenen Woche in der Straße Zum Stummhafen unterwegs war, der konnte den dort abgeladenen Müllberg kaum übersehen. Auf dem Bürgersteig und im Gebüsch nahe des Wasserlaufs haben offenbar ein oder mehrere Unbekannte ihren Unrat entsorgt. Das Unternehmen Trianel, dessen Kohlekraftwerk an die Straße angrenzt, hat Anzeige erstattet.

Stadtsprecher Benedikt Spangardt sagte am Montag (29. Juni) auf Anfrage, dass die Stadt schon in der vergangenen Woche von dem Müllberg erfuhr: Laut Spangardt hatte ein Außendienst-Team des Ordnungsamts der Stadt von der illegalen Kippe berichtet. Die Stadt beauftragte daher, wie immer in solchen Fällen, die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) zur Beseitigung des Mülls - erfahrungsgemäß seien die damit in der Regel recht schnell, so Spangardt.

Stadt: Kein Müll-„Hotspot“

Das Müllproblem in der Straße sei in der Vergangenheit wohl schon häufiger aufgetreten. Da in diesem Bereich gerade nachts wenig los ist, scheint die Hemmschwelle, dort Müll abzuladen, bei manchen wohl sehr niedrig zu sein. Trotzdem: Einen Müll-„Hotspot“ sieht die Stadt dort nicht. Allerdings ist bekannt, dass in der Nähe LKW-Fahrer rasten und wohl auch übernachten. Deshalb besteht die Vermutung seitens der Stadt, dass ein Teil des Mülls daher kommen könnte.

Auch im Gebüsch war Unrat abgeladen worden.

Auch im Gebüsch war Unrat abgeladen worden. © Goldstein

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