Werner Umland: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Münster, Dortmund und Hamm

dzCorona-Regeln um Werne

Dortmund, Hamm, Münster: Für viele sind die überall anderswo geltenden Corona-Regeln ein Buch mit sieben Siegeln. Wir sagen Ihnen, welche Corona-Regeln für Sie beim Besuch in den umliegenden Städten gelten.

Werne, Dortmund, Münster, Hamm

, 16.10.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Den Überblick über die gültigen Corona-Regeln ist schon in der eigenen Stadt schwierig. Zwar ist vielen bekannt, was in Werne gilt. Wer in eine benachbarte Stadt fährt, macht sich dahin oft mit Zweifeln auf den Weg: Was ist in Sachen Corona erlaubt, wo gelten spezielle Regeln? Was in Münster, Dortmund und Hamm gilt, lesen Sie hier.

Das gilt in Münster:

Am Freitagmorgen (16. Oktober) lag die 7-Tages-Inzidenz für Münster den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge bei 32. Erst für den Fall, dass Münster den ersten kritischen Schwellenwert von 35 überschreitet, hat der Krisenstab der Stadt am Mittwoch bereits eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die unter anderem besagt, dass Veranstaltungen und Versammlungen mit über 1000 Besuchern nicht stattfinden dürfen. Genau wie in Werne gilt dann bei Veranstaltungen: Mund-Nasen-Schutz muss von Betreten bis Verlassen der Veranstaltung oder des Sportevents getragen werden, auch auf dem Platz.

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Solang der Grenzwert nicht erreicht ist, gilt die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vom 14. Oktober: beispielsweise Treffen mit maximal 10 Personen aus maximal 2 Haushalten, bei herausragendem Anlass Feiern mit max. 50 Personen, 1,5 Meter Mindestabstand im öffentlichen Raum, Mund-Nasen-Schutz da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann und in geschlossenen Räumen außer am Sitzplatz, Kontaktlisten (Bei Falschangaben Bußgeld von 250 Euro), Sportevents: Mehr als 300 Zuschauer bei besonderem Hygienekonzept, mehr als 1000, wenn Personenanzahl maximal einem Drittel der Sportstättenauslastung entspricht, Volks-Schützen und Weinfeste sind bis 31. Dezember untersagt. Auf dem Münsteraner Wochenmarkt und der entsprechenden Zone gilt überall Maskenpflicht.

Das gilt in Dortmund:

In Dortmund liegt die 7-Tages-Inzidenz am Freitag über dem kritischen Wert von 50 - nämlich bei 58.8. Deshalb hat die Stadt eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht. Die sieht ähnlich wie in Werne aus: privaten Feiern außerhalb des eigenen Wohnraums mit maximal 25 Personen, Feiern außerhalb der eigenen Wohnung müssen ab 10 Teilnehmern beim Ordnungsamt angemeldet werden, im öffentlichen Raum dürfen Gruppen nur noch aus max. 5 Personen bestehen. Veranstaltungen dürfen nur noch eine Besucherzahl von 20 Prozent der normalen Auslastung einer Stätte besuchen, Sperrstunde für Gastronomen zwischen 1 und 6 Uhr morgens.

Wichtig für Einkäufer: In weiten Teilen des inneren Walls in der Innenstadt müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden (Westen- und Ostenhellweg, Brückstraße, Münsterstraße und Nordmarkt). Gleiches gilt auf dem Wochenmarkt. Schilder weisen auf die Maskenpflicht in der Fußgängerzone hin, die Pflicht gilt aber auch ohne Beschilderung in den betroffenen Bereichen. Außerdem wurden mehrere Märkte und verkaufsoffene Sonntage wie der Martini- und Bauernmarkt in Hombruch (8. November), der Martinsmarkt in Lütgendortmund (8. November) oder der Martinstag in Mengede (8. November) abgesagt. Stattfinden soll aber der Hansemarkt am 8. November.

Das gilt in Hamm:
Die 7-Tages-Inzidenz in Hamm liegt am Freitag mit 85 immer noch über dem zweiten kritischen Schwellenwert von 50. Deshalb gelten hier ähnlich wie in Dortmund und Werne erweiterte Schutzmaßnahmen: Solange Hamm über dem Wert von 50 liegt, sind Feiern mit mehr als 25 Personen im öffentlichen Raum untersagt. 50 sind erlaubt, wenn es ein besonderes, genehmigtes Hygienekonzept gibt. Feiern mit weniger als 25 Teilnehmern sind nicht genehmigungspflichtig. Kontaktlisten sind überall Pflicht. „Hamms bunter Herbst“ am 25. Oktober mit verkaufsoffenem Sonntag fällt aus. Auf dem Markt gilt die Maskenpflicht nur direkt an den Ständen.

Im Allee-Center herrscht durchgängig Maskenpflicht. Aufzüge sollen nur die Personen nutzen, die tatsächlich darauf angewiesen sind. Die Besucher sollen 1,5 Meter Abstand halten.

Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal 5 Personen aus zwei Haushalten treffen. Veranstaltungen im Freien dürfen nur mit maximal 500 Personen stattfinden, in geschlossenen Räumen liegt die Grenze bei 250 Teilnehmern. In beiden Fällen gilt die Maskenpflicht, auch am Platz. Sportveranstaltungen dürfen nur von maximal 150 Personen besucht werden. Die Sperrstunde für den Alkoholausschank ist anders als in Werne und Dortmund von 0 bis 5 Uhr morgens - auch an Kiosken und Tankstellen. Bars und Restaurants müssen ab 1 Uhr schließen. Parallel gilt neben den örtlichen Allgemeinverfügungen weiter überall die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung des Landes.

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