Weil verteidigt Beschränkungen für Urlauber

Nach dem Corona-Ausbruch im Bereich Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die beschlossenen Beschränkungen für Urlauber aus dieser Region verteidigt. „Das sind schon Zahlen, die sprengen die sonstigen Verhältnisse deutlich“, sagte der Regierungschef über die hohen Infektionszahlen in den nordrhein-westfälischen Kreisen Gütersloh und Warendorf am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“.

25.06.2020, 09:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, spricht im Landtag. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, spricht im Landtag. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

In Niedersachsen dürfen Touristen aus diesen Kreisen bald nur noch mit ärztlichem Attest in Hotels, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen übernachten. Sowohl in Gütersloh als auch in Warendorf wird der von Bund und Ländern vereinbarte Grenzwert von 50 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100 000 Einwohner klar überschritten.

„Das, was bis jetzt geschieht, lässt sich aus meiner Sicht sehr sehr gut begründen“, sagte Weil. Mit den Beschränkungen folge Niedersachsen der Beurteilung der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Die Umstellung von einem allgemeinen Lockdown hin zu einer konzentrierten regionalen Bekämpfung habe sich aus seiner Sicht bewährt, sagte Weil.

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