Weigl zu verweigertem Wechsel: Streiken kam nicht infrage

Als Borussia Dortmund dem Ex-Nationalspieler Julian Weigl vor mehr als einem Jahr den möglichen Wechsel zu Paris Saint-Germain verweigerte, kam Streiken für den damaligen BVB-Profi nicht infrage. „Da war die Aussicht, zu Paris St. Germain zu gehen, zu einem Trainer, von dem du weißt, was er von dir verlangt, und bei dem du große Chancen hast, dich weiterzuentwickeln, schon verlockend. Streiken oder Terror machen? Kam für mich nicht infrage“, sagte Weigl in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). PSG wird von Thomas Tuchel trainiert, den Weigl aus dessen Dortmunder Zeit sehr gut kennt.

04.06.2020, 05:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borussia Dortmunds Julian Weigel steht im Signal Iduna Park. Foto: Ina Fassbender/Pool AFP/dpa/Archivbild

Borussia Dortmunds Julian Weigel steht im Signal Iduna Park. Foto: Ina Fassbender/Pool AFP/dpa/Archivbild

Mit Benfica Lissabon steht der fünfmalige Nationalspieler am Donnerstag vor dem Neustart in der portugiesischen Fußball-Liga. „Ich hab gespürt: Ich brauche eine Veränderung. Im Winter zuvor hatte ich ein Angebot aus Paris, das ich gern annehmen wollte und um das ich auch gekämpft habe“, sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler.

Zu den Gründen, warum er Dortmund nicht verlassen durfte, erklärte er: „Jedenfalls hat der BVB die Tür komplett verschlossen. Ich habe den Verein schon auch verstanden. Wir hatten große Chancen, deutscher Meister zu werden, es waren viele Innenverteidiger verletzt...“ Trotzdem wollte er es in so einer Situation nicht wahrhaben. Das Gefühl, mal etwas anderes zu machen, sei nie mehr weggegangen. „Für mich war immer klar: Ich will auf jeden Fall mal ins Ausland.“

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