Wehrle für andere Verteilung der TV-Gelder

Am Verteilungsschlüssel für die Gelder aus der TV-Vermarktung müsste sich nach Meinung von DFL-Präsidiumsmitglied Alexander Wehrle „noch einiges verändern“. Dies sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln dem Kölner „Stadt-Anzeiger“. „Für mich ist das ein wichtiges Thema, dass wir mehr Ausgeglichenheit in die Bundesliga bekommen“, meinte Wehrle, der auch Mitglied des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga ist.

18.07.2020, 10:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alexander Wehrle, Geschäftsführer Sport. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Alexander Wehrle, Geschäftsführer Sport. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Er könne mit dem aktuellen Verteilungsschlüssel zwar durchaus leben, „in dem Modell sind schon einige Elemente der Solidarität und Umverteilung enthalten“, meinte der 45-Jährige, „aber aus meiner Sicht kann man da noch einiges verändern“.

Das „Team Marktwert“, mit dem die Vereine aus Köln, Stuttgart, Bremen, Frankfurt, Hamburg und Berlin eine Umverteilung der TV-Gelder erreichen wollten, gebe es zwar nicht mehr. Dennoch müsse die Diskussion fortgesetzt werden, forderte Wehrle: „Wir haben festgehalten, dass alle Vereine der Bundesliga gemeinsam einen Ansatz finden sollten, der gerecht und im Sinne einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit ist. Darüber werden wir weiterhin reden - und sicherlich auch kontrovers.“

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