Wegen kurzer Winterpause: Eishockey-Freiluftspiel in Gefahr

Wegen der verkürzten Winterpause in der Fußball-Bundesliga ist das geplante nächste Freiluft-Spiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in Gefahr. Am 9. Januar soll im Kölner Fußballstadion das Prestigeduell zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim stattfinden. Weil sich durch die Folgen der Corona-Pandemie die Winterpause in der kommenden Fußballsaison aber stark verkürzt, ist für das Datum nun der 15. Bundesliga-Spieltag geplant. Selbst wenn der 1. FC Köln an dem Tag kein Heimspiel hat, würde sich nach Darstellung der Haie vom Mittwoch „das verbleibende Zeitfenster für den Auf- und Abbau der Eisfläche“ verringern.

15.07.2020, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kölner Fans zeigen während des DEL-Winter Games eine Choreographie. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Die Kölner Fans zeigen während des DEL-Winter Games eine Choreographie. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Demnach laufen derzeit Gespräche zwischen den Haien, den Adlern und der DEL über eine mögliche Verschiebung des Events. Die Entscheidung darüber soll in den kommenden Wochen fallen. Unabhängig davon ist ohnehin fraglich, ob das Winter Game wie geplant stattfinden kann.

Beim bislang letzten DEL-Winter-Game zwischen Köln und der Düsseldorfer EG im Januar 2019 waren knapp 50 000 Zuschauer gekommen. Bislang ist noch unklar, ob die DEL in der kommenden Saison zumindest teilweise wieder vor Zuschauern spielen kann. Wegen der unsicheren Lage hatte die Liga den Saisonstart vom 18. September auf einen noch nicht näher bestimmten Termin im November verschoben. Am Donnerstag will der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) das Hygienekonzept für die kommende Saison vorstellen.

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