Warnung vor Sturmböen und kräftigem Regen: Tief “Kirsten” zieht über Deutschland auf

Wetter

Sturmtief "Kirsten" bringt den Herbst nach Deutschland: Besonders in NRW müssen die Bewohner am Mittwoch (25.8) vor den kräftigen Sturmböen und Starkregen gewappnet sein.

Offenbach

26.08.2020, 04:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schmuddelwetter mit Regen und Sturmböen zieht in NRW auf.

Schmuddelwetter mit Regen und Sturmböen zieht in NRW auf. © picture alliance / dpa

Der Herbst kündigt sich am Mittwoch in Deutschland mit dem Sturmtief "Kirsten" an. Es bringt Sturmböen mit einer Geschwindigkeit zwischen 60 und 85 Stundenkilometern mit sich, vom Emsland und Nordrhein-Westfalen bis nach Sachsen und Nordbayern weht es nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Dienstag besonders kräftig.

In der Nordhälfte kommt bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad kräftiger Regen dazu, im Süden bleibt es trocken und bei Temperaturen bis zu 28 Grad sonnig.

Schwerpunkt liegt in NRW

Los geht es laut DWD im Westen und Nordwesten bereits in der zweiten Hälfte der Nacht zum Mittwoch mit den ersten stürmischen Böen. Am Mittwoch selbst weite sich das Sturmfeld von „Kirsten“ dann rasch auf weite Teile des Landes aus. Verbreitet müsse dann mit Sturmböen zwischen 60 und 85 Stundenkilometern gerechnet werden. Der Schwerpunkt liege voraussichtlich vom Emsland und Nordrhein-Westfalen bis nach Sachsen und Nordbayern.

An der Nordsee und auf den Bergen sind sogar Böen zwischen 85 bis 100 km/h, auf Gipfeln sogar um 120 km/h möglich. Besonders im Norden des Landes schließt der DWD auch einzelne kurze Gewitter nicht aus - dann seien lokal sogar orkanartige Böen um 110 km/h möglich.

Sturmtief „Kirsten“ zieht in der Nacht zu Donnerstag wieder ab

Spätestens in der Nacht ist der herbstliche Spuk schon wieder vorbei, allerdings nur kurz. Für Donnerstag wird laut DWD zunächst ruhiges Wetter bei 20 bis 25 Grad erwartet, am Freitag wird es ungemütlich: Viele Wolken ziehen auf, Regenfälle breiten sich aus, vereinzelt ausgestattet mit Blitz und Donner. Für das Wochenende ist keine Besserung in Sicht.

RND/dpa

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