Müde Mannheimer: Für den Durchmarsch fehlt die Kraft

Mit dem Remis gegen Münster verabschiedet sich Drittligist Waldhof Mannheim aus dem Aufstiegsrennen. Und bei der Personalplanung wartet schon der nächste Kraftakt.

27.06.2020, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Die Chance auf den Durchmarsch in die 2. Fußball-Bundesliga ist für den SV Waldhof Mannheim durch das 0:0 gegen Preußen Münster am Samstag auf ein Minimum gesunken. Dennoch wollen Mannschaft und Trainer des badischen Drittligisten die zwei noch ausstehenden Partien motiviert angehen und dem spürbaren Kräfteverschleiß trotzen.

„Man hat in den letzten zwei, drei Partien schon gemerkt, dass wir müde geworden sind“, sagte Topscorer Gianluca Korte: „Wir konnten sonst in der Schlussphase immer noch was drauflegen, das war nun nicht mehr möglich.“ Gegen die abstiegsbedrohten Münsteraner fehlte den Mannheimern nach einer guten ersten halben Stunde die Energie, um mit einem Sieg weiter im Aufstiegsrennen zu bleiben.

Die hohe Belastung der zurückliegenden Wochen hat in Verbindung mit den großen Verletzungssorgen der Mannheimer dazu geführt, dass die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares ihr laufintensives Spiel nicht mehr wie gewohnt durchdrücken konnte. Insgesamt ist passiert, was zu befürchten war: Dem SV Waldhof ist im Endspurt die Luft ausgegangen.

Parallel zu den beiden noch ausstehenden Ligaspielen in Braunschweig am Mittwoch und gegen Zwickau drei Tage später müssen die Kurpfälzer ihre Planungen für die nächste Saison intensivieren. Zwölf Spielerverträge laufen aus, darunter die von Leistungsträgern wie Korte, Michael Schultz, Maurice Deville oder Valmir Sulejmani, der vor einer Rückkehr zum Zweitliga-Club Hannover 96 stehen soll. Zudem ist die Zukunft von Coach Trares weiterhin ungeklärt.

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