Wald und Holz: Waldbrandgefahr dieses Jahr „deutlich höher“

Achtung, Waldbrandgefahr: Forstbehörden in Nordrhein-Westfalen haben die Bevölkerung aufgerufen, in diesen heißen Tagen beim Aufenthalt in Wäldern besonders umsichtig zu sein. „In diesem Jahr ist die Waldbrandgefahr deutlich höher als in den vergangenen Jahren“, sagte Michael Blaschke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW am Donnerstag auf Anfrage der dpa.

06.08.2020, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es gelte vielerorts bereits die zweithöchste Gefahrenstufe. Dabei sei allerdings noch nicht berücksichtigt, „dass wir Millionen tote Fichten in den Wäldern stehen und liegen haben“. Nach Angaben von Fachbereichsleiter Kersten Blaschczok vom Regionalverband Ruhr ist Fahrlässigkeit von Wald-Besuchern die häufigste Ursache von Waldbränden.

Blaschke erinnerte an die Vorgaben bei einem Waldbesuch: So gelte grundsätzlich bis Ende Oktober ein Rauchverbot. Offenes Feuer ist nicht erlaubt. Müll und vor allem Glas sollen wieder mitgenommen werden. Zufahrten dürften nicht durch Autos verstellt werden, damit Feuerwehr-Fahrzeuge im Ernstfall schnell in den Wald kommen.

In den vergangenen Tagen hatte es in Nordrhein-Westfalen bereits mehrere kleinere Waldbrände gegeben unter anderem in Dormagen und Haltern. In den RVR-Waldgebieten Haard und Hohe Mark im nördlichen Ruhrgebiet sind derzeit tagsüber die drei Feuerwachtürme besetzt.

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