Wählergemeinschaften bilden Fraktion im Kreistag Unna: „Politisch passt`s“

Kooperation

Eine gemeinsame Fraktion im Kreistag bilden die Wählergemeinschaften „Gemeinsam Für Lünen“ und „Wir für Unna“. Aktuelles Thema sei mehr Personal für den Corona-Gesundheitsschutz des Kreises.

Lünen

18.11.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prof. Dr. Johannes R. Hofnagel, Margarethe Strathoff und Andreas Dahlke (v.l.) bilden die neue GFL + WfU-Kreistagsfraktion.

Prof. Dr. Johannes R. Hofnagel, Margarethe Strathoff und Andreas Dahlke (v.l.) bilden die neue GFL + WfU-Kreistagsfraktion. © GFL + WfU

Die Wählergemeinschaften „Gemeinsam Für Lünen“ (GFL) und „Wir für Unna“ (WfU) kooperieren jetzt und haben sich zu einer Fraktion im Kreistag Unna zusammengeschlossen. Die Lüner Andreas Dahlke und Johannes Hofnagel (jeweils GFL) mit Margarethe Strathoff (WfU) aus Unna bilden die neue GFL+WfU-Kreistagsfraktion. Das schreibt die GFL in einer Pressemitteilung.

„Das dreiköpfige Team aus zwei Wählergemeinschaften passt politisch gut zusammen; unsere Wahlprogramm decken sich in allen wichtigen Fragen weitgehend. Auch menschlich verstehen wir uns gut“, wird Andreas Dahlke zitiert. Er bildet mit Johannes Hofnagel das Führungsduo der neuen GFL+WfU-Kreistagsfraktion. Die beiden Lüner wollen ihre Doppelspitze arbeitsteilig angehen und somit unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Margarethe Strathoff, die bereits im Kreistag Unna vertreten war, bringt ihre Erfahrungen in die Fraktion ein.

„Transparente und bürgernahe Politik“

„Inhaltlich wollen wir in den nächsten fünf Jahren kritisch aber konstruktiv die Entwicklung des Kreises Unna begleiten. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk auf einer transparenten und bürgernahen Politik“, so Johannes Hofnagel in der Mitteilung. Margarethe Strathoff erklärt in dem Schreiben: „Die Bereiche Umwelt-, Klima- und Tierschutz, Wirtschaft und Kultur liegen uns besonders am Herzen. Aber aktuell müssen wir den Corona-Gesundheitsschutz der Menschen im Kreis Unna verbessern. Dafür braucht es auch mehr Personal in den zuständigen Bereichen der Kreisverwaltung.“

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