Vossloh sieht Verbesserung der Profitabilität

Nach der Trennung von verlustreichen Aktivitäten soll es beim Verkehrstechnikkonzern Vossloh im laufenden Jahr wieder aufwärts gehen. Der Vorstand erhofft sich 2020 dank der eingeleiteten Sparmaßnahmen eine spürbare Verbesserung der Profitabilität, wie der Konzern am Donnerstag zur Vorlage seiner Zahlen für das vergangene Jahr in Werdohl mitteilte.

19.03.2020, 09:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

2019 hatte Vossloh den Umsatz vor allem dank guter Geschäfte mit Schienenbefestigungssystemen etwa in Nordamerika und einer Übernahme in Australien um knapp sechs Prozent auf 916,4 Millionen Euro gesteigert. Unter dem Strich rutschte Vossloh in die roten Zahlen: Der Verlust lag bei 136,8 Millionen Euro, nach einem Gewinn von knapp 23 Millionen ein Jahr zuvor.

Unterdessen stellt Vossloh mit Blick auf die Corona-Krise seinen Dividendenvorschlag unter Vorbehalt. Ursprünglich sollte eine stabile Dividende von 1 Euro gezahlt werden. Der Vorstand behält sich nun aber vor, den Dividendenvorschlag anzupassen. Ob die ursprünglich für Ende Mai geplante Hauptversammlung zu diesem Termin stattfindet, will das Unternehmen spätestens bis Mitte April entscheiden.

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