Vordere Bustüren bleiben vielerorts geschlossen

Bitte hinten einsteigen: Um Busfahrer vor Corona-Infektionen zu schützen, halten viele Verkehrsbetriebe in Nordrhein-Westfalen seit Samstag die Vordertüren von Linienbussen geschlossen. Flatterbänder sorgten im Innenraum für einen Mindestabstand zum Fahrersitz, etwa in Dortmund und Essen. Fahrgäste sollen die hinteren Türen benutzen. Ein Ticketkauf beim Fahrer ist bis auf weiteres nicht möglich. Fahrscheinpflicht besteht aber weiterhin. In Essener Bussen werden die Fahrgäste durch Erklärtafeln auf Deutsch und Englisch über die Maßnahme informiert.

14.03.2020, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der vordere Bereich zum Fahrer in einem Bus ist mit einem Band abgesperrt. Foto: Caroline Seidel/dpa

Der vordere Bereich zum Fahrer in einem Bus ist mit einem Band abgesperrt. Foto: Caroline Seidel/dpa

In Münster ist solch eine Regelung bereits seit Donnerstag in Kraft. Ab Samstag sollte die Maßnahme etwa in weiten Teilen des Ruhrgebiets in Wuppertal oder Aachen gelten, bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) und in Bonn ab Montag. „Unser Ziel ist es, den Bus- und Bahnverkehr so lange wie möglich aufrecht zu erhalten“, hatte KVB-Sprecher Matthias Pesch am Freitag gesagt.

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