Vonovia verdient gut und baut mehr neue Wohnungen

Deutschlands größer Wohnungskonzern Vonovia legt heute seine Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vor. Der Dax-Konzern, dem fast 400 000 Wohnungen gehören, profitiert von steigenden Mieten in den Großstädten, Zukäufen und gesunkenen Finanzierungskosten. Nach früheren Angaben sollten die Mieteinnahmen 2019 um rund acht Prozent auf gut 2 Milliarden Euro steigen, vor allem durch Zukäufe. Die Dividende für die Aktionäre soll steigen.

05.03.2020, 00:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug des Wohnungsunternehmens „Vonovia“ an der Firmenzentrale. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Der Schriftzug des Wohnungsunternehmens „Vonovia“ an der Firmenzentrale. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Mit Blick auf die Proteste von Mietern wegen teils kräftiger Mieterhöhungen hatte Konzernchef Rolf Buch Ende 2018 einen Strategiewechsel angekündigt. Vonovia steckt jetzt weniger Geld in die energetische Modernisierung deutscher Wohnungen, wozu etwa die Dämmung oder der Austausch alter Fenster gehören. Stattdessen nimmt der Konzern mehr Geld für den Neubau in die Hand. Hier sollten die Investitionen im Gesamtjahr 2019 um gut 50 Prozent auf 624 Millionen Euro steigen.

Weitere Meldungen